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Energie & Management > Photovoltaik - Einfacher und wirtschaftlicher Weg zum Solarstrom im Mietshaus
Quelle: Shutterstock
Photovoltaik

Einfacher und wirtschaftlicher Weg zum Solarstrom im Mietshaus

Das Berliner Climate-Tech-Start-up „VREY“ (RE Joule GmbH) hat erfolgreich eine Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 3,3 Millionen Euro abgeschlossen.
Nach Angaben von Vrey beteiligten sich Rubio Impact Ventures, der High-Tech Gründerfonds HTGF sowie Kopa Ventures an der Finanzierungsrunde. Vrey ist als zertifizierter Messstellenbetreiber und Abrechnungspartner auf die Umsetzung von Mieterstrommodellen und der gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung (GGV) spezialisiert – einer neuen regulatorischen Möglichkeit, die eine deutlich vereinfachte Nutzung von Solarstrom im Mehrfamilienhaus ermöglicht. 

Mit der abgeschlossenen Finanzierung plant Vrey, sein derzeit rund 20-köpfiges Team gezielt auszubauen und seine Plattform weiterzuentwickeln. „Die meisten Immobilienbesitzer wollen ihre Gebäude zukunftsfähig aufstellen. Bislang fehlten dafür jedoch praktikable Lösungen. Wir machen Solar im Mehrfamilienhaus erstmals einfach und wirtschaftlich sinnvoll umsetzbar“, verspricht Julius Pahmeier, Co-Founder und Geschäftsführer von Vrey.
 
Julius Pahmeier, Geschäftsführer und Co-Founder von Vrey
Quelle: Vrey

Während die Solarstromversorgung von Mehrfamilienhäusern durchaus politisch gewünscht ist, ist sie jedoch regulatorisch und operativ komplex sowie wirtschaftlich häufig unattraktiv. Gerade die Rolle des Betreibers als Energievollversorger, teure Messtechnik und komplexe Abrechnungsprozesse galten lange als zentrale Hürden. Mit der Einführung der gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung verringert sich die Komplexität. Nach Überzeugung von Vrey wird dadurch ein Markt von mehr als 20 Millionen Wohneinheiten zugänglich, der bisher wirtschaftlich kaum erschließbar war. 

Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung im Fokus

Der Ansatz von Vrey: Eine integrierte Lösung aus Smart-Meter-Infrastruktur und automatisierter Abrechnung mit der man sich als „EnergyOS“ für das Mehrfamilienhaus – eine zentrale Infrastruktur für Messung, Abrechnung und Steuerung von Energieflüssen positioniert. Damit können Immobilienbesitzer Solarstrom direkt vor Ort an ihre Mietenden verkaufen und so zusätzliche Einnahmen generieren – bei gleichzeitiger Senkung der Stromkosten für die Bewohner. Die Lösung ermöglicht auch die Integration von Speichern, Wärmepumpen und E-Mobilität. 

Bei der Installation arbeitet Vrey mit lokalen, frei wählbaren Installationsbetrieben zusammen. Eine typische 30-kW-Anlage auf einem Zehn-Parteien-Haus kann nach Berechnungen des Unternehmens rund 5.500 Euro zusätzliche Einnahmen pro Jahr generieren. Gleichzeitig zahlen Mieter bis zu 20 Prozent weniger für Strom. 

„Mietwohngebäude galten lange als eines der Segmente im Wohnungsmarkt, in denen Solar praktisch nicht umsetzbar war. Vrey hat hierfür eine schnell skalierbare Lösung entwickelt“, so Helmer Schukken, Partner bei Rubio Impact Ventures. Ausschlaggebend für die Entscheidung, diese Finanzierungsrunde anzuführen, sei nicht nur das Geschäftsmodell, sondern vor allem die Geschwindigkeit und Klarheit, mit der es umgesetzt wurde. 

Jan Kätker, Investment Manager beim HTGF: „Solar im Mehrfamilienhaus gehört heute auf die Roadmap jedes Bestandshalters. Entscheidend ist eine Lösung, die sich ohne großen Aufwand umsetzen lässt. Vrey schließt diese Lücke und schafft die Grundlage für eine breite Skalierung in Bestand und Neubau.“ 

„Die Einführung der gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung stellt einen wichtigen regulatorischen Durchbruch in Deutschland dar und schafft ein neues Marktumfeld, das Expertise und Umsetzung erfordert. Genau hier überzeugt das Vrey-Team mit Fachwissen, Pragmatismus und Geschwindigkeit“, findet Marius Weckel, Principal bei Kopa Ventures. Seine Erfahrung im Immobilienbereich sage ihm, dass es in dem Bereich eine starke Nachfrage geben werde.

Donnerstag, 23.04.2026, 17:40 Uhr
Günter Drewnitzky
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Das Berliner Climate-Tech-Start-up „VREY“ (RE Joule GmbH) hat erfolgreich eine Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 3,3 Millionen Euro abgeschlossen.
Nach Angaben von Vrey beteiligten sich Rubio Impact Ventures, der High-Tech Gründerfonds HTGF sowie Kopa Ventures an der Finanzierungsrunde. Vrey ist als zertifizierter Messstellenbetreiber und Abrechnungspartner auf die Umsetzung von Mieterstrommodellen und der gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung (GGV) spezialisiert – einer neuen regulatorischen Möglichkeit, die eine deutlich vereinfachte Nutzung von Solarstrom im Mehrfamilienhaus ermöglicht. 

Mit der abgeschlossenen Finanzierung plant Vrey, sein derzeit rund 20-köpfiges Team gezielt auszubauen und seine Plattform weiterzuentwickeln. „Die meisten Immobilienbesitzer wollen ihre Gebäude zukunftsfähig aufstellen. Bislang fehlten dafür jedoch praktikable Lösungen. Wir machen Solar im Mehrfamilienhaus erstmals einfach und wirtschaftlich sinnvoll umsetzbar“, verspricht Julius Pahmeier, Co-Founder und Geschäftsführer von Vrey.
 
Julius Pahmeier, Geschäftsführer und Co-Founder von Vrey
Quelle: Vrey

Während die Solarstromversorgung von Mehrfamilienhäusern durchaus politisch gewünscht ist, ist sie jedoch regulatorisch und operativ komplex sowie wirtschaftlich häufig unattraktiv. Gerade die Rolle des Betreibers als Energievollversorger, teure Messtechnik und komplexe Abrechnungsprozesse galten lange als zentrale Hürden. Mit der Einführung der gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung verringert sich die Komplexität. Nach Überzeugung von Vrey wird dadurch ein Markt von mehr als 20 Millionen Wohneinheiten zugänglich, der bisher wirtschaftlich kaum erschließbar war. 

Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung im Fokus

Der Ansatz von Vrey: Eine integrierte Lösung aus Smart-Meter-Infrastruktur und automatisierter Abrechnung mit der man sich als „EnergyOS“ für das Mehrfamilienhaus – eine zentrale Infrastruktur für Messung, Abrechnung und Steuerung von Energieflüssen positioniert. Damit können Immobilienbesitzer Solarstrom direkt vor Ort an ihre Mietenden verkaufen und so zusätzliche Einnahmen generieren – bei gleichzeitiger Senkung der Stromkosten für die Bewohner. Die Lösung ermöglicht auch die Integration von Speichern, Wärmepumpen und E-Mobilität. 

Bei der Installation arbeitet Vrey mit lokalen, frei wählbaren Installationsbetrieben zusammen. Eine typische 30-kW-Anlage auf einem Zehn-Parteien-Haus kann nach Berechnungen des Unternehmens rund 5.500 Euro zusätzliche Einnahmen pro Jahr generieren. Gleichzeitig zahlen Mieter bis zu 20 Prozent weniger für Strom. 

„Mietwohngebäude galten lange als eines der Segmente im Wohnungsmarkt, in denen Solar praktisch nicht umsetzbar war. Vrey hat hierfür eine schnell skalierbare Lösung entwickelt“, so Helmer Schukken, Partner bei Rubio Impact Ventures. Ausschlaggebend für die Entscheidung, diese Finanzierungsrunde anzuführen, sei nicht nur das Geschäftsmodell, sondern vor allem die Geschwindigkeit und Klarheit, mit der es umgesetzt wurde. 

Jan Kätker, Investment Manager beim HTGF: „Solar im Mehrfamilienhaus gehört heute auf die Roadmap jedes Bestandshalters. Entscheidend ist eine Lösung, die sich ohne großen Aufwand umsetzen lässt. Vrey schließt diese Lücke und schafft die Grundlage für eine breite Skalierung in Bestand und Neubau.“ 

„Die Einführung der gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung stellt einen wichtigen regulatorischen Durchbruch in Deutschland dar und schafft ein neues Marktumfeld, das Expertise und Umsetzung erfordert. Genau hier überzeugt das Vrey-Team mit Fachwissen, Pragmatismus und Geschwindigkeit“, findet Marius Weckel, Principal bei Kopa Ventures. Seine Erfahrung im Immobilienbereich sage ihm, dass es in dem Bereich eine starke Nachfrage geben werde.

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Günter Drewnitzky

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