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Energie & Management > Elektrofahrzeuge - Drei neue EnBW-Schnellladeparks
EnBW hat erstmals Schellladestationen mit 400 kW errichtet. Quelle: EnBW
Elektrofahrzeuge

Drei neue EnBW-Schnellladeparks

EnBW hat drei weitere Schnellladeparks in Chemnitz, Posthausen und am Dreieck Nahetal in Betrieb genommen. Erstmals mit einer Leistung von 400 kW.
Der größte der neuen EnBW-Schnellladestandorte in Lichtenau bei Chemnitz (Sachsen) befindet sich an der A4. Er bietet Autofahrerinnen und Autofahrern ab sofort 24 HPC-Ladepunkte (High Power Charging), die jeweils eine Leistung von 400 kW zur Verfügung stellen. Damit können in nur 15 Minuten frische Reichweite von bis zu 400 Kilometern geladen werden, wie es in einer Unternehmensmitteilung heißt. Was natürlich voraussetzt, dass das Fahrzeug entsprechend ausgelegt ist. Wie an vielen anderen Schnellladestandorten wurde in Chemnitz ein wachsender Bedarf an Schnellladeinfrastruktur einkalkuliert: Die Zahl der HPC-Ladepunkte kann nach Angaben des baden-württembergischen Energiekonzerns schnell auf 32 erhöht werden.

„Wir bauen das Hyper-Netz in Deutschland konsequent mit hohem Tempo weiter aus“, erklärte dazu EnBW-Vorständin Colette Rückert-Hennen, die auch den Bereich E-Mobilität verantwortet. „Wir bauen dort, wo sich schnelles Laden nahtlos in ihren Alltag einfügt: im unmittelbaren Umfeld des Einzelhandels, im urbanen Raum und wie in Chemnitz an den Fernverbindungen in unmittelbarer Autobahnnähe. So ermöglichen wir es auch Menschen ohne die Möglichkeit, privat oder am Arbeitsplatz zu laden, nachhaltiger mobil zu sein.“

Am neuen Ladestandort gibt es zudem einen durchgehend geöffneten vollautomatisierten Smart Shop, der voraussichtlich im Februar in Betrieb geht und Snacks und Getränke zur Verfügung stellt. Darüber hinaus soll der Standort in den kommenden Wochen mit Toiletten, Sitzgelegenheiten und Spielgeräten ausgestattet werden. Im Frühjahr 2024 ist die Errichtung einer Holzdachkonstruktion mit Solarpanels vorgesehen.

Zwei Standorte in Niedersachsen und Rheinland-Pfalz

Neben Chemnitz hat EnBW zwei weitere Schnellladeparks in Betrieb genommen: Nahe der A1 in Posthausen (Ottersberg/Niedersachsen) östlich von Bremen sowie am Dreieck Nahetal (Bingen/Rheinland-Pfalz), dem Kreuz von A60/A61. Sie sind ebenfalls mit 400-kW-Ladepunkten ausgestattet. In Posthausen stehen 20 HPC-Ladepunkte zur Verfügung, am Dreieck Nahetal 6. Auch sie erhalten Anfang 2024 ein Solardach.

Bereits heute ist die EnBW nach eigenen Angaben Betreiberin des bundesweit größten Schnellladenetzes. Bis 2030 rechnet das Unternehmen mit einem Gesamtbedarf an 130.000 bis 150.000 Schnellladepunkten in Deutschland. Davon möchte man einen Anteil von rund 30.000 selbst betreiben, die Investitionen dafür werden mit jährlich rund 200 Millionen Euro beziffert.

Mittwoch, 27.12.2023, 13:40 Uhr
Gnter Drewnitzky
Energie & Management > Elektrofahrzeuge - Drei neue EnBW-Schnellladeparks
EnBW hat erstmals Schellladestationen mit 400 kW errichtet. Quelle: EnBW
Elektrofahrzeuge
Drei neue EnBW-Schnellladeparks
EnBW hat drei weitere Schnellladeparks in Chemnitz, Posthausen und am Dreieck Nahetal in Betrieb genommen. Erstmals mit einer Leistung von 400 kW.
Der größte der neuen EnBW-Schnellladestandorte in Lichtenau bei Chemnitz (Sachsen) befindet sich an der A4. Er bietet Autofahrerinnen und Autofahrern ab sofort 24 HPC-Ladepunkte (High Power Charging), die jeweils eine Leistung von 400 kW zur Verfügung stellen. Damit können in nur 15 Minuten frische Reichweite von bis zu 400 Kilometern geladen werden, wie es in einer Unternehmensmitteilung heißt. Was natürlich voraussetzt, dass das Fahrzeug entsprechend ausgelegt ist. Wie an vielen anderen Schnellladestandorten wurde in Chemnitz ein wachsender Bedarf an Schnellladeinfrastruktur einkalkuliert: Die Zahl der HPC-Ladepunkte kann nach Angaben des baden-württembergischen Energiekonzerns schnell auf 32 erhöht werden.

„Wir bauen das Hyper-Netz in Deutschland konsequent mit hohem Tempo weiter aus“, erklärte dazu EnBW-Vorständin Colette Rückert-Hennen, die auch den Bereich E-Mobilität verantwortet. „Wir bauen dort, wo sich schnelles Laden nahtlos in ihren Alltag einfügt: im unmittelbaren Umfeld des Einzelhandels, im urbanen Raum und wie in Chemnitz an den Fernverbindungen in unmittelbarer Autobahnnähe. So ermöglichen wir es auch Menschen ohne die Möglichkeit, privat oder am Arbeitsplatz zu laden, nachhaltiger mobil zu sein.“

Am neuen Ladestandort gibt es zudem einen durchgehend geöffneten vollautomatisierten Smart Shop, der voraussichtlich im Februar in Betrieb geht und Snacks und Getränke zur Verfügung stellt. Darüber hinaus soll der Standort in den kommenden Wochen mit Toiletten, Sitzgelegenheiten und Spielgeräten ausgestattet werden. Im Frühjahr 2024 ist die Errichtung einer Holzdachkonstruktion mit Solarpanels vorgesehen.

Zwei Standorte in Niedersachsen und Rheinland-Pfalz

Neben Chemnitz hat EnBW zwei weitere Schnellladeparks in Betrieb genommen: Nahe der A1 in Posthausen (Ottersberg/Niedersachsen) östlich von Bremen sowie am Dreieck Nahetal (Bingen/Rheinland-Pfalz), dem Kreuz von A60/A61. Sie sind ebenfalls mit 400-kW-Ladepunkten ausgestattet. In Posthausen stehen 20 HPC-Ladepunkte zur Verfügung, am Dreieck Nahetal 6. Auch sie erhalten Anfang 2024 ein Solardach.

Bereits heute ist die EnBW nach eigenen Angaben Betreiberin des bundesweit größten Schnellladenetzes. Bis 2030 rechnet das Unternehmen mit einem Gesamtbedarf an 130.000 bis 150.000 Schnellladepunkten in Deutschland. Davon möchte man einen Anteil von rund 30.000 selbst betreiben, die Investitionen dafür werden mit jährlich rund 200 Millionen Euro beziffert.

Mittwoch, 27.12.2023, 13:40 Uhr
Gnter Drewnitzky

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