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Energie & Management > Windkraft Onshore - Stadtwerke Stuttgart wollen Windkraft stark ausbauen
Quelle: Shutterstock / Jacques Tarnero
Windkraft Onshore

Stadtwerke Stuttgart wollen Windkraft stark ausbauen

Die Stadtwerke Stuttgart bauen die installierte Windkraft-Leistung aus und erreichen mit einem Projekt in Nordbayern die 100-MW-Marke. Das größere Ziel ist allerdings eine Verdoppelung.
Das achte Windkraft-Projekt der Stadtwerke Stuttgart beginnt mit einer Demontage. Für zwei neu zu errichtende Anlagen im oberfränkischen Creußen müssen die Schwaben zunächst ein altes Trio am Standort loswerden. Es handelt sich dabei um ein Repowering-Projekt.

Wie die Stadtwerke mitteilen, haben sie den 2004 in Betrieb gegangenen nordbayerischen Windpark Creußen III übernommen. Für den Ersatz der bestehenden NEG Micon (je 4,5 MW) liegen alle Genehmigungen vor. Verantwortlich für den Rückbau sowie das Errichten der beiden neuen Vestas V172 (je 7,2 MW) ist die „SoWiTec-Gruppe“ aus Reutlingen. Ans Netz gehen soll das Duo voraussichtlich Ende 2027.

Für Peter Drausnigg trägt das Turbinen-Tandem nicht nur dazu bei, die eigenen Klimaziele zu erreichen. „Gerade in der aktuellen Lage ist der Ausbau erneuerbarer Energien zudem entscheidend, um die Energieversorgung unabhängiger und resilienter zu machen“, so der Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke laut Mitteilung.

Mit den 14,4 MW ihres achten Windparks kommen die Stadtwerke Stuttgart auf dann 99,6 MW installierter Leistung. Bis auf zwei Einzelanlagen in Alpirsbach (Landkreis Freudenstadt) und auf einer Deponie in Stuttgart („Grüner Heiner“), wo Projektpartner beteiligt sind, sind die Stuttgarter jeweils alleiniger Betreiber ihrer Parks.

Die knapp 100 MW an Gesamtleistung sollen allerdings nur ein Zwischenschritt beim Ausbau der Ökostrom-Erzeugung sein. In der Region Stuttgart planen sie mit Partnern aktuell einen Wind- und Solarpark (Weitfeld) mit bis zu acht Anlagen und maximal 56 MW Leistung.

Auch ein anderes Projekt in Baden-Württemberg ist vergleichsweise leistungsstark: In Jettingen (Landkreis Böblingen) haben die Stadtwerke die Erlaubnis, eine Fläche von Forst BW für die Windkraft zu entwickeln. Hier sind maximal fünf Turbinen mit 36 MW möglich. Zusammengerechnet würden die Stuttgarter dann bis Ende des Jahrzehnts auf nahezu 200 MW Gesamtleistung kommen, vorbehaltlich weiterer Projekte.

Dienstag, 2.06.2026, 12:52 Uhr
Volker Stephan
Energie & Management > Windkraft Onshore - Stadtwerke Stuttgart wollen Windkraft stark ausbauen
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Stadtwerke Stuttgart wollen Windkraft stark ausbauen
Die Stadtwerke Stuttgart bauen die installierte Windkraft-Leistung aus und erreichen mit einem Projekt in Nordbayern die 100-MW-Marke. Das größere Ziel ist allerdings eine Verdoppelung.
Das achte Windkraft-Projekt der Stadtwerke Stuttgart beginnt mit einer Demontage. Für zwei neu zu errichtende Anlagen im oberfränkischen Creußen müssen die Schwaben zunächst ein altes Trio am Standort loswerden. Es handelt sich dabei um ein Repowering-Projekt.

Wie die Stadtwerke mitteilen, haben sie den 2004 in Betrieb gegangenen nordbayerischen Windpark Creußen III übernommen. Für den Ersatz der bestehenden NEG Micon (je 4,5 MW) liegen alle Genehmigungen vor. Verantwortlich für den Rückbau sowie das Errichten der beiden neuen Vestas V172 (je 7,2 MW) ist die „SoWiTec-Gruppe“ aus Reutlingen. Ans Netz gehen soll das Duo voraussichtlich Ende 2027.

Für Peter Drausnigg trägt das Turbinen-Tandem nicht nur dazu bei, die eigenen Klimaziele zu erreichen. „Gerade in der aktuellen Lage ist der Ausbau erneuerbarer Energien zudem entscheidend, um die Energieversorgung unabhängiger und resilienter zu machen“, so der Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke laut Mitteilung.

Mit den 14,4 MW ihres achten Windparks kommen die Stadtwerke Stuttgart auf dann 99,6 MW installierter Leistung. Bis auf zwei Einzelanlagen in Alpirsbach (Landkreis Freudenstadt) und auf einer Deponie in Stuttgart („Grüner Heiner“), wo Projektpartner beteiligt sind, sind die Stuttgarter jeweils alleiniger Betreiber ihrer Parks.

Die knapp 100 MW an Gesamtleistung sollen allerdings nur ein Zwischenschritt beim Ausbau der Ökostrom-Erzeugung sein. In der Region Stuttgart planen sie mit Partnern aktuell einen Wind- und Solarpark (Weitfeld) mit bis zu acht Anlagen und maximal 56 MW Leistung.

Auch ein anderes Projekt in Baden-Württemberg ist vergleichsweise leistungsstark: In Jettingen (Landkreis Böblingen) haben die Stadtwerke die Erlaubnis, eine Fläche von Forst BW für die Windkraft zu entwickeln. Hier sind maximal fünf Turbinen mit 36 MW möglich. Zusammengerechnet würden die Stuttgarter dann bis Ende des Jahrzehnts auf nahezu 200 MW Gesamtleistung kommen, vorbehaltlich weiterer Projekte.

Dienstag, 2.06.2026, 12:52 Uhr
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