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Die Stadtwerke Münster erweitern der Kreis derjenigen, die privates Geld in eine Windturbine im ostwestfälischen Lemgo stecken können. Mehr als 1,5 Millionen Euro sind noch offen.
Gut ein Viertel der maximalen Zeichnungssumme sind binnen drei Wochen eingespielt, nun öffnen die Stadtwerke Münster ihr aktuelles Beteiligungsprojekt. Bei einer bereits errichteten Windenergieanlage in Lemgo konnten bisher Menschen aus der Standortkommune und dem benachbarten Lage ihr Geld anlegen. 600.000 Euro sind nach Angaben des westfälischen Versorgers dabei zusammengekommen.
Wie ursprünglich angekündigt, ist nun auch die interessierte Stromkundschaft der Münsteraner unabhängig vom Wohnsitz am Zuge. 1,65 Millionen Euro können sie ab dem Vormittag des 3. Juni über qualifizierte Nachrangdarlehen zeichnen. Beträge ab 500 Euro sind möglich, die in Schritten von jeweils 500 Euro maximal 25.000 Euro erreichen können.
Die 2,25 Millionen Euro, die Münster einzunehmen gedenkt, finanzieren die Turbine in Ostwestfalen etwa zu einem Viertel – bei geschätzten Gesamtkosten von 10 Millionen Euro. Das Privatgeld liegt zehn Jahre fest und wirft 4 Prozent Zinsen pro Jahr ab, die die Stadtwerke jeweils jährlich auszahlen wollen.
Die Lemgoer Anlage ist an der Spitze 200 Meter hoch, verfügt über eine Nennleistung von 5,7 MW und ist seit Mai 2026 am Netz. Rechnerisch erzeugt sie jährlich Ökostrom für etwa 3.500 Haushalte.
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Noch gut 1,5 Millionen Euro können Privatkunden der Stadtwerke Münster an der Turbine in Lemgo zeichnen Quelle: Stadtwerke Münster |
Dienstag, 2.06.2026, 16:10 Uhr
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