E&M exklusiv Newsletter:
E&M gratis testen:
Energie & Management > Bilanz - Sachsenenergie steigert im vergangenen Jahr sein Ergebnis
Quelle: Fotolia / Eisenhans
Bilanz

Sachsenenergie steigert im vergangenen Jahr sein Ergebnis

Das kommunale Versorgungsunternehmen Sachsenenergie schließt das Jahr 2023 voraussichtlich mit einem Ergebnis von mehr als einer viertel  Milliarde Euro ab.
„Starkes Wachstum“ und Investitionsstimmung in Dresden: Vor dem Hintergrund der Geschäftsentwicklung 2023 will der Kommunalversorger Sachsenenergie dieses Jahr mehr als 500 Millionen Euro in Hand nehmen. Geld, das vor allem in den Netzausbau, die Dekarbonisierung sowie auch in das Telekommunikationsnetz fließen soll, wie Konzern-Chef Frank Brinkmann bei der Vorstellungen der vorläufigen Geschäftszahlen ankündigte.

Nach dem noch nicht bestätigten Jahresergebnis erwirtschaftete der Konzern im vergangenen Jahr einen Umsatz in Höhe von 6,6 Milliarden Euro. Das Ergebnis, so die Prognose, werde die Marke von einer viertel Milliarde Euro überschreiten.

Der Löwenanteil der Investitionen ist für den Netzausbau vorgesehen. Das Unternehmen beziffert das Volumen für 2024 auf 200 Millionen Euro. Gut 130 Millionen Euro will man in Maßnahmen zur Dekarbonisierung und in den Ausbau der Erneuerbaren Energien investieren. Genauso viel Geld plant der Konzern, in den flächendeckenden Glasfaserausbau zu stecken. Insgesamt will man 2024 etwa 1.500 Kilometer Glasfaserkabel im Freistaat verlegt, rund 11.000 Anschlüsse sollen hinzukommen.

Fachkräfte aus dem Ausland

Wachsen soll im laufenden Jahr auch die Belegschaft. Aktuell beschäftigt Sachsenenergie über 3.700 Mitarbeitende. 2024 soll die Zahl auf über 4.000 steigen. Dabei will der Konzern über Deutschlands Grenzen hinausblicken. Angesichts des Fachkräftemangels hierzulande, strebe Sachsenenergie eine „verstärkte Rekrutierung internationaler Mitarbeitenden“ an, heißt es.

Auch mit Blick auf Kunden reicht der Blick nun weiter. Sachsenenergie bietet seit Januar Strom und Erdgas im gesamten Freistaat an. „Auch schnelles Internet bieten wir zukünftig nahezu flächendeckend in Sachsen an“, so Brinkmann weiter an. Neu hinzugekommen ist zudem der Geschäftsbereich „Naturkraft“.

Darin will der Versorger Expertise im Bereich Erneuerbarer Energien mit seiner „Vision für eine sichere und CO2-freie Stromversorgung in der Zukunft“ vereinen, wie es heißt. Zu Naturkraft gehört nun auch das Tochterunternehmen für Windenergieprojektentwicklung, die Energieanlagen Frank Bündig GmbH.

Sachsenenergie, nach eigenen Angaben im Verbund mit dem Unternehmen Drewag größter Energieversorger Ostdeutschlands, hat zuletzt insgesamt 44,3 Milliarden kWh Energie abgesetzt und an rund 600.000 Kundinnen und Kunden geliefert.

Freitag, 12.01.2024, 17:04 Uhr
Manfred Fischer
Energie & Management > Bilanz - Sachsenenergie steigert im vergangenen Jahr sein Ergebnis
Quelle: Fotolia / Eisenhans
Bilanz
Sachsenenergie steigert im vergangenen Jahr sein Ergebnis
Das kommunale Versorgungsunternehmen Sachsenenergie schließt das Jahr 2023 voraussichtlich mit einem Ergebnis von mehr als einer viertel  Milliarde Euro ab.
„Starkes Wachstum“ und Investitionsstimmung in Dresden: Vor dem Hintergrund der Geschäftsentwicklung 2023 will der Kommunalversorger Sachsenenergie dieses Jahr mehr als 500 Millionen Euro in Hand nehmen. Geld, das vor allem in den Netzausbau, die Dekarbonisierung sowie auch in das Telekommunikationsnetz fließen soll, wie Konzern-Chef Frank Brinkmann bei der Vorstellungen der vorläufigen Geschäftszahlen ankündigte.

Nach dem noch nicht bestätigten Jahresergebnis erwirtschaftete der Konzern im vergangenen Jahr einen Umsatz in Höhe von 6,6 Milliarden Euro. Das Ergebnis, so die Prognose, werde die Marke von einer viertel Milliarde Euro überschreiten.

Der Löwenanteil der Investitionen ist für den Netzausbau vorgesehen. Das Unternehmen beziffert das Volumen für 2024 auf 200 Millionen Euro. Gut 130 Millionen Euro will man in Maßnahmen zur Dekarbonisierung und in den Ausbau der Erneuerbaren Energien investieren. Genauso viel Geld plant der Konzern, in den flächendeckenden Glasfaserausbau zu stecken. Insgesamt will man 2024 etwa 1.500 Kilometer Glasfaserkabel im Freistaat verlegt, rund 11.000 Anschlüsse sollen hinzukommen.

Fachkräfte aus dem Ausland

Wachsen soll im laufenden Jahr auch die Belegschaft. Aktuell beschäftigt Sachsenenergie über 3.700 Mitarbeitende. 2024 soll die Zahl auf über 4.000 steigen. Dabei will der Konzern über Deutschlands Grenzen hinausblicken. Angesichts des Fachkräftemangels hierzulande, strebe Sachsenenergie eine „verstärkte Rekrutierung internationaler Mitarbeitenden“ an, heißt es.

Auch mit Blick auf Kunden reicht der Blick nun weiter. Sachsenenergie bietet seit Januar Strom und Erdgas im gesamten Freistaat an. „Auch schnelles Internet bieten wir zukünftig nahezu flächendeckend in Sachsen an“, so Brinkmann weiter an. Neu hinzugekommen ist zudem der Geschäftsbereich „Naturkraft“.

Darin will der Versorger Expertise im Bereich Erneuerbarer Energien mit seiner „Vision für eine sichere und CO2-freie Stromversorgung in der Zukunft“ vereinen, wie es heißt. Zu Naturkraft gehört nun auch das Tochterunternehmen für Windenergieprojektentwicklung, die Energieanlagen Frank Bündig GmbH.

Sachsenenergie, nach eigenen Angaben im Verbund mit dem Unternehmen Drewag größter Energieversorger Ostdeutschlands, hat zuletzt insgesamt 44,3 Milliarden kWh Energie abgesetzt und an rund 600.000 Kundinnen und Kunden geliefert.

Freitag, 12.01.2024, 17:04 Uhr
Manfred Fischer

Haben Sie Interesse an Content oder Mehrfachzugängen für Ihr Unternehmen?

Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zur Nutzung von E&M-Inhalten oder den verschiedenen Abonnement-Paketen haben.
Das E&M-Vertriebsteam freut sich unter Tel. 08152 / 93 11-77 oder unter vertrieb@energie-und-management.de über Ihre Anfrage.