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Energie & Management > Windkraft - RWE bündelt Offshore-Betrieb in neuem Kontrollzentrum
Das neue RWE-Kontrollzentrum. Quelle: RWE / Oliver Schwarz / Heyst GmbH
Windkraft

RWE bündelt Offshore-Betrieb in neuem Kontrollzentrum

Von Ostfriesland aus überwacht und steuert der Essener Energiekonzern RWE künftig seine Offshore-Windparks in Deutschland und Kontinentaleuropa.
RWE hat in der ostfriesischen Gemeinde Jemgum, nahe der Emsmündung, ein neues Kontrollzentrum für den Betrieb seiner Offshore-Windparks eröffnet. Von dort aus werden die Anlagen in Deutschland und Kontinentaleuropa künftig rund um die Uhr überwacht und gesteuert, teilte das Unternehmen mit. Der Standort dient als zentrale Basis für bestehende Windparks und künftige Offshore-Projekte.

Zunächst werde das Team in Jemgum den Betrieb von fünf Offshore-Windparks koordinieren, heißt es weiter. Darüber hinaus übernimmt das Kontrollzentrum eine „wichtige Funktion für den weiteren Ausbau des Offshore-Geschäfts“. So dient der Standort auch als Projektbüro für den derzeit nördlich der Insel Juist entstehende Offshore-Windpark „Nordseecluster“. Nach seiner Fertigstellung wird dieser über eine Leistung von 1.600 MW verfügen.

Errichtet wurde das Gebäude von der ostfriesischen Real Immobilien GmbH, die es langfristig an RWE vermietet. Auf über 1.000 Quadratmetern Fläche entstanden innerhalb von zwölf Monaten ein zentraler Kontrollraum, Büros, Besprechungsräume sowie Aufenthaltsbereiche. Rund 50 Beschäftigte arbeiten an dem Standort. Nach Angaben des Unternehmens soll das Betriebsteam in den kommenden Jahren weiter wachsen. Gesucht werde dafür vor allem qualifiziertes Personal aus der Region.

„Der Ausbau der Offshore-Windenergie erfordert nicht nur Anlagen auf See, sondern auch leistungsfähige Standorte an Land“, erklärte Thomas Michel, COO RWE Offshore Wind. Jemgum werde deshalb langfristig eine zentrale Rolle für den Betrieb der Offshore-Windparks des Unternehmens in Deutschland und Kontinentaleuropa übernehmen. RWE betreibt nach eigenen Angaben derzeit 18 Offshore-Windparks. Mit dem neuen Kontrollzentrum stärkt der Konzern die betriebliche Infrastruktur für den Betrieb seiner Offshore-Anlagen und schafft Kapazitäten für weitere Projekte.

Freitag, 26.06.2026, 16:29 Uhr
Stefan Sagmeister
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Das neue RWE-Kontrollzentrum. Quelle: RWE / Oliver Schwarz / Heyst GmbH
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RWE bündelt Offshore-Betrieb in neuem Kontrollzentrum
Von Ostfriesland aus überwacht und steuert der Essener Energiekonzern RWE künftig seine Offshore-Windparks in Deutschland und Kontinentaleuropa.
RWE hat in der ostfriesischen Gemeinde Jemgum, nahe der Emsmündung, ein neues Kontrollzentrum für den Betrieb seiner Offshore-Windparks eröffnet. Von dort aus werden die Anlagen in Deutschland und Kontinentaleuropa künftig rund um die Uhr überwacht und gesteuert, teilte das Unternehmen mit. Der Standort dient als zentrale Basis für bestehende Windparks und künftige Offshore-Projekte.

Zunächst werde das Team in Jemgum den Betrieb von fünf Offshore-Windparks koordinieren, heißt es weiter. Darüber hinaus übernimmt das Kontrollzentrum eine „wichtige Funktion für den weiteren Ausbau des Offshore-Geschäfts“. So dient der Standort auch als Projektbüro für den derzeit nördlich der Insel Juist entstehende Offshore-Windpark „Nordseecluster“. Nach seiner Fertigstellung wird dieser über eine Leistung von 1.600 MW verfügen.

Errichtet wurde das Gebäude von der ostfriesischen Real Immobilien GmbH, die es langfristig an RWE vermietet. Auf über 1.000 Quadratmetern Fläche entstanden innerhalb von zwölf Monaten ein zentraler Kontrollraum, Büros, Besprechungsräume sowie Aufenthaltsbereiche. Rund 50 Beschäftigte arbeiten an dem Standort. Nach Angaben des Unternehmens soll das Betriebsteam in den kommenden Jahren weiter wachsen. Gesucht werde dafür vor allem qualifiziertes Personal aus der Region.

„Der Ausbau der Offshore-Windenergie erfordert nicht nur Anlagen auf See, sondern auch leistungsfähige Standorte an Land“, erklärte Thomas Michel, COO RWE Offshore Wind. Jemgum werde deshalb langfristig eine zentrale Rolle für den Betrieb der Offshore-Windparks des Unternehmens in Deutschland und Kontinentaleuropa übernehmen. RWE betreibt nach eigenen Angaben derzeit 18 Offshore-Windparks. Mit dem neuen Kontrollzentrum stärkt der Konzern die betriebliche Infrastruktur für den Betrieb seiner Offshore-Anlagen und schafft Kapazitäten für weitere Projekte.

Freitag, 26.06.2026, 16:29 Uhr
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