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Für kleine Unternehmen sowie Privatleute wurde der neue Stromanbieter „STARQstrom“ gegründet. Der neue Anbieter liefert zum eigenen Grünstrom die Herkunftsnachweise gleich mit.
Hinter dem neuen Stromanbieter mit dem Namen „STARQstrom“ stehen der ehemalige Yello-Chef Peter Vest und der Start-up-Gründer Fabio Griemens. Sie sind zum 1. Januar 2026 mit ihrem Unternehmen gestartet, teilten sie am 5. Februar mit. Der neue Anbieter richtet sich vor allem an energieintensive, mittelständische Unternehmen, beliefert aber auch Gewerbe- und Privatkunden.
Starqstrom zeichnet sich laut den Gründern durch die Kombination aus eigener Stromerzeugung aus Wind- und PV-Parks, Direktvermarktung und Vollversorgung aus einer Hand aus. Insbesondere Firmen, für die Energiebeschaffung und -kosten ein entscheidender Faktor ist und die gleichzeitig wachsende ESG-Berichtspflichten erfüllen müssen, sollen von dem neuen Anbieter profitieren.
„Wer heute Strom einkauft, schaut nicht nur auf den Preis, sondern genauso auf Herkunft und Nachweislogik“, sagt Fabio Griemens, Mitgründer und Geschäftsführer von Straqstrom. „Unser Ansatz ist daher bewusst einfach: kein Graustrom, kein Greenwashing − sondern eigene Erzeugung, belastbare Nachweise und eine direkte Vermarktung ohne Umwege über die Börse. Auf diese Weise können wir vor allem Kunden, deren Verbrauchsprofil sich mit unserem Erzeugungsprofil deckt, besonders attraktive Strompreise ermöglichen.“
Für das Jahr 2026 plant Starqstrom nach eigenen Angaben mit rund 500 GWh im eigenen Bilanzkreis. Bis Ende 2027 will das Unternehmen rechnerisch rund eine Million Haushalte mit grünem Strom versorgen und die Energie versorgen. Im ersten Monat nach dem Marktstart am 1. Januar hat der neue Anbeiter rund 3 Millionen kWh abgesetzt.
Donnerstag, 5.02.2026, 14:40 Uhr
Heidi Roider
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