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Die Preise für pflichtvermarkteten Ökostrom sind im März weiter gesunken. Minusvorzeichen stellten sich am Spotmarkt an zehn Tagen ein.
Wie im vergangenen Jahr bescherte der erste Frühlingsmonat den Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB) bei der Pflichtvermarktung geförderten Ökostroms niedrigere Preise als der Februar. Nach Daten der Transparenzplattform der ÜNB brachte Strom aus Solaranlagen diesen März im Schnitt 5,455 Cent/kWh. Das waren 2,262 Cent weniger als im Monat davor. Im März 2025 kam Solarstrom auf einen durchschnittlichen Marktwert von 5,027 Cent/kWh.
Für Strom aus Onshore-Windkraftanlagen gab es diesen März 7,537 Cent/kWh und damit 1,186 Cent weniger als im Vormonat. Im März 2025 hatte sich ein mengengewichteter Durchschnittserlös von 7,513 Cent/kWh ergeben.
Windkraft auf See gab bei der Pflichtvermarktung im Vergleich zum Februar um 1,459 auf 7,911 Cent/kWh nach. Im März vergangenen Jahres betrug der Marktwert 8,136 Cent/kWh.
Im Gegensatz zu Grünstrom verteuerte sich Graustrom von Februar auf März. Vergangenen Monat war der Spotmarktpreis mit 9,929 Cent/kWh um 0,271 Cent höher als im Vormonat. Vor einem Jahr war der Marktwert in der gleichen Zeit von 12,852 auf 9,473 Cent/kWh gesunken.
Negative Preise an Ostern
Die Zahl der Tage mit negativen Spotmarktpreisen nahm im März zu. An insgesamt 10 Tagen zeigten sich negative Vorzeichen. 139 Viertelstunden-Intervalle brachten Minuspreise. Die Spanne reichte von minus 1,331 bis minus 0,001 Cent/kWh.
Tiefer in den roten Bereich rutschten die Spotmarktpreise über die Ostertage. Am Ostersonntag kostete die Kilowattstunde um 14 Uhr minus 11,453 Cent. Am Montag lag der Preis um 13.45 Uhr bei minus 14,705 Cent/kWh.
Mittwoch, 8.04.2026, 17:07 Uhr
Manfred Fischer
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