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Energie & Management > IT - Lime kauft Netzanschlussportal von Eon One
Quelle: Fotolia / Nmedia
IT

Lime kauft Netzanschlussportal von Eon One

Lime Technologies hat in Deutschland eine Portallösung von Eon One übernommen, die Netzanschlussprozesse vereinfacht. Das Unternehmen baut damit sein Angebot für Energieversorger aus.
Lime Technologies setzt seinen Wachstumskurs in Deutschland mit einer strategischen Akquisition fort. Das Unternehmen hat eine etablierte Portallösung von Eon One übernommen, die den Netzanschlussprozess für Energieversorger digital abbildet und nach Angaben von Lime bereits bei mehreren deutschen Stadtwerken im Einsatz ist.

Lime Technologies ist ein schwedischer Anbieter branchenspezifischer CRM-Lösungen (Customer-Relationship-Management) mit Hauptsitz in Lund. Das Unternehmen entwickelt Software für unternehmenskritische Kundenprozesse und richtet sich in Deutschland unter anderem an Energieversorger und Stadtwerke. Laut Lime stärkt die Übernahme sowohl die lokale Marktpräsenz als auch das Produktportfolio im Energiesektor.

Netzanschlüsse vereinfacht beantragen

Bei der akquirierten Lösung handelt es sich um ein Portal, das Netzbetreibern und Kunden die Beantragung und Abwicklung von Netzanschlüssen erleichtert. Dieser Prozess gilt in vielen Versorgungsunternehmen als komplex und personalintensiv. Nach Angaben des Unternehmens verkürzt das Portal Abläufe und unterstützt eine standardisierte, digitale Kommunikation zwischen Netzbetreiber und Anschlussnehmer.

Der CEO von Lime, Tommas Davoust, bezeichnet die Akquisition als strategischen Schritt. Ziel sei es, deutschen Energieversorgern ein breiteres Spektrum digitaler Lösungen anzubieten, das von CRM-Systemen über Kundenservice bis hin zu Self-Service-Portalen reiche.

Die Portallösung soll zunächst als eigenständiges Produkt am Markt bleiben. Mittelfristig plant Lime, das System schrittweise als Modul in Lime CRM zu integrieren. Auf diese Weise will das Unternehmen laut eigenen Angaben Bestandskunden der Portallösung halten und zugleich zusätzliche Anknüpfungspunkte für den Vertrieb weiterer Softwareprodukte schaffen.

Neue Kunden gewonnen

Finanziert wird die Transaktion aus vorhandenen liquiden Mitteln. Lime erwartet nach eigenen Angaben in den kommenden Quartalen keine wesentlichen Auswirkungen auf Wachstum oder Profitabilität. Angaben zum Kaufpreis machte das Unternehmen nicht.

Parallel zur Akquisition verweist Lime auf neue Vertragsabschlüsse im deutschen Versorgersektor. In den vergangenen sechs Monaten habe das Unternehmen mehrere Kunden gewonnen, darunter Iqony Fernwärme sowie die Stadtwerke Langenfeld. Laut Davoust zeigten diese Abschlüsse, dass Lime im deutschen Markt zunehmend Fuß fasse. Das Marktpotenzial sei sowohl wegen der Größe des Versorgersektors als auch wegen des hohen Digitalisierungsbedarfs erheblich, sagte der CEO.

Mittwoch, 14.01.2026, 12:19 Uhr
Susanne Harmsen
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Lime kauft Netzanschlussportal von Eon One
Lime Technologies hat in Deutschland eine Portallösung von Eon One übernommen, die Netzanschlussprozesse vereinfacht. Das Unternehmen baut damit sein Angebot für Energieversorger aus.
Lime Technologies setzt seinen Wachstumskurs in Deutschland mit einer strategischen Akquisition fort. Das Unternehmen hat eine etablierte Portallösung von Eon One übernommen, die den Netzanschlussprozess für Energieversorger digital abbildet und nach Angaben von Lime bereits bei mehreren deutschen Stadtwerken im Einsatz ist.

Lime Technologies ist ein schwedischer Anbieter branchenspezifischer CRM-Lösungen (Customer-Relationship-Management) mit Hauptsitz in Lund. Das Unternehmen entwickelt Software für unternehmenskritische Kundenprozesse und richtet sich in Deutschland unter anderem an Energieversorger und Stadtwerke. Laut Lime stärkt die Übernahme sowohl die lokale Marktpräsenz als auch das Produktportfolio im Energiesektor.

Netzanschlüsse vereinfacht beantragen

Bei der akquirierten Lösung handelt es sich um ein Portal, das Netzbetreibern und Kunden die Beantragung und Abwicklung von Netzanschlüssen erleichtert. Dieser Prozess gilt in vielen Versorgungsunternehmen als komplex und personalintensiv. Nach Angaben des Unternehmens verkürzt das Portal Abläufe und unterstützt eine standardisierte, digitale Kommunikation zwischen Netzbetreiber und Anschlussnehmer.

Der CEO von Lime, Tommas Davoust, bezeichnet die Akquisition als strategischen Schritt. Ziel sei es, deutschen Energieversorgern ein breiteres Spektrum digitaler Lösungen anzubieten, das von CRM-Systemen über Kundenservice bis hin zu Self-Service-Portalen reiche.

Die Portallösung soll zunächst als eigenständiges Produkt am Markt bleiben. Mittelfristig plant Lime, das System schrittweise als Modul in Lime CRM zu integrieren. Auf diese Weise will das Unternehmen laut eigenen Angaben Bestandskunden der Portallösung halten und zugleich zusätzliche Anknüpfungspunkte für den Vertrieb weiterer Softwareprodukte schaffen.

Neue Kunden gewonnen

Finanziert wird die Transaktion aus vorhandenen liquiden Mitteln. Lime erwartet nach eigenen Angaben in den kommenden Quartalen keine wesentlichen Auswirkungen auf Wachstum oder Profitabilität. Angaben zum Kaufpreis machte das Unternehmen nicht.

Parallel zur Akquisition verweist Lime auf neue Vertragsabschlüsse im deutschen Versorgersektor. In den vergangenen sechs Monaten habe das Unternehmen mehrere Kunden gewonnen, darunter Iqony Fernwärme sowie die Stadtwerke Langenfeld. Laut Davoust zeigten diese Abschlüsse, dass Lime im deutschen Markt zunehmend Fuß fasse. Das Marktpotenzial sei sowohl wegen der Größe des Versorgersektors als auch wegen des hohen Digitalisierungsbedarfs erheblich, sagte der CEO.

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