Waratah Super Battery bei Sydney. Quelle: Akaysha Energy
Eine internationale Partnerschaft von Dänen und Australiern will den Ausbau großer Batteriespeicher in Deutschland voranbringen.
Copenhagen Energy, ein dänisches technologiegetriebenes Energieunternehmen, und Akaysha Energy, ein australischer Eigentümer und Betreiber großskaliger Batteriespeichersysteme (BESS), haben eine exklusive Partnerschaft für die Entwicklung und den Betrieb von „Utility-Scale-BESS-Projekten“ in Deutschland geschlossen.
Die Zusammenarbeit soll den gezielten Ausbau von Batteriespeichern in einem Markt mit zunehmender Integration erneuerbarer Energien und wachsendem Bedarf an flexibler Kapazität ermöglichen, wie die Unternehmen mitteilen.
Akaysha Energy als Entwickler, Eigentümer und Betreiber von Large-Scale-BESS-Vorhaben in Australien, Japan und den USA verfügt nach eigenen Angaben aktuell über Projekte mit zusammen 1.400 MWh, darunter die Waratah Super Battery nahe Sydney, die mit 850 MW als weltweit leistungsstärkster Batterie gilt.
Copenhagen Energy will in die Zusammenarbeit umfassende Marktkenntnisse und operative Erfahrung im europäischen Energiesektor einbringen. Als technologiegetriebenes Energieunternehmen an der Schnittstelle von erneuerbarer Projektentwicklung und Stromhandel liege der Fokus auf integrierten Energielösungen, unterstützt durch Standorte in Deutschland und Dänemark.
Das Unternehmen meldet eine BESS-Pipeline von 4.000 bis 5.000 MW. In Dänemark sollen die ersten Projekte noch dieses Jahr in Betrieb oder an den Start gehen.
Donnerstag, 16.04.2026, 15:56 Uhr
Günter Drewnitzky
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