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Energie & Management > IT - Kiwigrid wird strategischer Investor von Energy Hub Alliance
Quelle: Shutterstock / luchunyu
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Kiwigrid wird strategischer Investor von Energy Hub Alliance

Kiwigrid beteiligt sich an der Energy Hub Alliance. Die Partner wollen Vernetzung, Flexibilitätsmanagement und KI-Anwendungen im Energiesektor voranbringen.
Die Kiwigrid GmbH steigt als strategischer Investor bei der Energy Hub Alliance (EHA) ein. Das Dresdner Unternehmen wird damit Gesellschafter der Allianz, der bislang die Hager Energy GmbH, die P3 Group GmbH sowie die Vattenfall Europe Sales GmbH angehören. Ziel der Zusammenarbeit sei es, industrielle Konnektivität, Flexibilitätsmanagement und Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz für den Energiemarkt weiterzuentwickeln, heißt es in einer Mitteilung von Kiwigrid. Der regionale Fokus soll dabei auf Deutschland, Österreich und der Schweiz liegen.

Die bestehende Governance-Struktur der Allianz soll jedoch unverändert bleiben. Kiwigrid trete dem bestehenden Gesellschaftervertrag bei und ergänze die bisherigen Aktivitäten um eigene Technologien für Energiemanagement, Geräteanbindung und Strommarktintegration.

Die Partner erklärten, ihre jeweiligen Systeme zu einer gemeinsamen Infrastruktur verbinden zu wollen. Während Kiwigrid lokale Energiemanagementsysteme und Gerätekonnektivität einbringe, stelle die Energy Hub Alliance eine cloudbasierte Vernetzungsplattform bereit. Auf dieser Grundlage sollen Energieversorger, Stadtwerke und weitere Marktteilnehmer digitale Produkte sowie Anwendungen für virtuelle Kraftwerke entwickeln können.

Schnittstellen zu mehr als 160 Gerätemarken

Die 2023 von Hager und P3 gegründete Energy Hub Alliance hat nach eigenen Angaben bereits mehr als 40 Industriepartner technisch angebunden. Mit dem Beitritt von Kiwigrid entstehe ein herstelleroffenes Konnektivitätsnetzwerk – mit Anbindungen zu mehr als 200 Herstellern. Kiwigrid bringe dabei eine Bibliothek mit Schnittstellen zu meh als 160 Gerätemarken sowie offene Programmierschnittstellen seiner Plattform „KiwiOS“ ein.

Die Allianz verfolgt zudem das Ziel, Flexibilitäten dezentraler Energieanlagen zu bündeln. Nach Angaben der Unternehmen sollen über die Plattform Heimspeicher, Photovoltaikanlagen, Ladeeinrichtungen und Wärmepumpen aggregiert und für Anwendungen in virtuellen Kraftwerken nutzbar gemacht werden. Die Marke E3/DC von Hager Energy verwalte derzeit rund 180.000 Heimspeicher. Kiwigrid ergänze den Verbund um mehr als 200.000 installierte Geräte sowie Funktionen zur Erfassung und Steuerung flexibler Lasten.

Auch Künstliche Intelligenz soll eine zentrale Rolle spielen. Die Partner erklärten, KI künftig sowohl bei der Entwicklung und Pflege von Geräteschnittstellen als auch bei Prognosen für Erzeugung und Verbrauch einzusetzen. Zudem seien Anwendungen zur Optimierung des Strombezugs und zur netzdienlichen Steuerung dezentraler Anlagen vorgesehen.

Carsten Bether betont, die technische Machbarkeit virtueller Kraftwerke sei bewiesen. „Die eigentliche Herausforderung ist die Industrialisierung – Tausende Anlagen effizient einzubinden, zuverlässig zu steuern und wirtschaftlich zu vermarkten, und das bei steigenden regulatorischen Anforderungen“, so der Chief Product Officer von Kiwigrid.

Und Jozsef Farkas, Managing Director der Energy Hub Alliance: „Wir bauen die Energy Hub Alliance bewusst mit strategischen Partnern auf, die unsere DNA teilen: ein sicheres, nachhaltiges und smartes Energienetz für Deutschland und Europa – über offene Interoperabilität statt geschlossener Silos.“

Dienstag, 23.06.2026, 14:36 Uhr
Fritz Wilhelm
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Kiwigrid beteiligt sich an der Energy Hub Alliance. Die Partner wollen Vernetzung, Flexibilitätsmanagement und KI-Anwendungen im Energiesektor voranbringen.
Die Kiwigrid GmbH steigt als strategischer Investor bei der Energy Hub Alliance (EHA) ein. Das Dresdner Unternehmen wird damit Gesellschafter der Allianz, der bislang die Hager Energy GmbH, die P3 Group GmbH sowie die Vattenfall Europe Sales GmbH angehören. Ziel der Zusammenarbeit sei es, industrielle Konnektivität, Flexibilitätsmanagement und Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz für den Energiemarkt weiterzuentwickeln, heißt es in einer Mitteilung von Kiwigrid. Der regionale Fokus soll dabei auf Deutschland, Österreich und der Schweiz liegen.

Die bestehende Governance-Struktur der Allianz soll jedoch unverändert bleiben. Kiwigrid trete dem bestehenden Gesellschaftervertrag bei und ergänze die bisherigen Aktivitäten um eigene Technologien für Energiemanagement, Geräteanbindung und Strommarktintegration.

Die Partner erklärten, ihre jeweiligen Systeme zu einer gemeinsamen Infrastruktur verbinden zu wollen. Während Kiwigrid lokale Energiemanagementsysteme und Gerätekonnektivität einbringe, stelle die Energy Hub Alliance eine cloudbasierte Vernetzungsplattform bereit. Auf dieser Grundlage sollen Energieversorger, Stadtwerke und weitere Marktteilnehmer digitale Produkte sowie Anwendungen für virtuelle Kraftwerke entwickeln können.

Schnittstellen zu mehr als 160 Gerätemarken

Die 2023 von Hager und P3 gegründete Energy Hub Alliance hat nach eigenen Angaben bereits mehr als 40 Industriepartner technisch angebunden. Mit dem Beitritt von Kiwigrid entstehe ein herstelleroffenes Konnektivitätsnetzwerk – mit Anbindungen zu mehr als 200 Herstellern. Kiwigrid bringe dabei eine Bibliothek mit Schnittstellen zu meh als 160 Gerätemarken sowie offene Programmierschnittstellen seiner Plattform „KiwiOS“ ein.

Die Allianz verfolgt zudem das Ziel, Flexibilitäten dezentraler Energieanlagen zu bündeln. Nach Angaben der Unternehmen sollen über die Plattform Heimspeicher, Photovoltaikanlagen, Ladeeinrichtungen und Wärmepumpen aggregiert und für Anwendungen in virtuellen Kraftwerken nutzbar gemacht werden. Die Marke E3/DC von Hager Energy verwalte derzeit rund 180.000 Heimspeicher. Kiwigrid ergänze den Verbund um mehr als 200.000 installierte Geräte sowie Funktionen zur Erfassung und Steuerung flexibler Lasten.

Auch Künstliche Intelligenz soll eine zentrale Rolle spielen. Die Partner erklärten, KI künftig sowohl bei der Entwicklung und Pflege von Geräteschnittstellen als auch bei Prognosen für Erzeugung und Verbrauch einzusetzen. Zudem seien Anwendungen zur Optimierung des Strombezugs und zur netzdienlichen Steuerung dezentraler Anlagen vorgesehen.

Carsten Bether betont, die technische Machbarkeit virtueller Kraftwerke sei bewiesen. „Die eigentliche Herausforderung ist die Industrialisierung – Tausende Anlagen effizient einzubinden, zuverlässig zu steuern und wirtschaftlich zu vermarkten, und das bei steigenden regulatorischen Anforderungen“, so der Chief Product Officer von Kiwigrid.

Und Jozsef Farkas, Managing Director der Energy Hub Alliance: „Wir bauen die Energy Hub Alliance bewusst mit strategischen Partnern auf, die unsere DNA teilen: ein sicheres, nachhaltiges und smartes Energienetz für Deutschland und Europa – über offene Interoperabilität statt geschlossener Silos.“

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