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Energie & Management > Stromspeicher - Engie und Flower wollen Flexibilitäten langfristig sichern
Engie und Flower: langfristige Vereinbarung zur Nutzung von Batteriespeicher-Flexibilität geschlossen. Quelle: Flower
Stromspeicher

Engie und Flower wollen Flexibilitäten langfristig sichern

Engie und Flower haben eine langfristige Vereinbarung über 126 MW  Batteriespeicherleistung geschlossen. Sie soll neue Flexibilitäten erschließen.
Engie und das schwedische Energie-Technologieunternehmen Flower haben eine Vereinbarung zur Nutzung von Batteriespeicher-Flexibilität in Deutschland geschlossen. Die Laufzeit beträgt sieben Jahre. Das sogenannte Flexibility Purchase Agreement (FPA) umfasst nach Unternehmensangaben 126 MW flexibel einsetzbare Leistung aus Batterie-Energiespeichersystemen. Die Vereinbarung soll am 1. Januar 2029 in Kraft treten und die Finanzierung, den Bau sowie die Vermarktung mehrerer Speicherprojekte ermöglichen.

Zu den Vorhaben zählt ein von Flower entwickelter Batteriespeicher in Hamburg mit einer Leistung von 100 MW und einer Speicherkapazität von 400 MWh. Hinzu kommt ein kürzlich übernommenes Projekt im sachsen-anhaltischen Döllnitz mit 63 MW Leistung und 257 MWh Speicherkapazität.

Die Partner wollen ihre jeweiligen Kompetenzen bündeln. Flower bringt nach eigenen Angaben sein Anlagenportfolio und seine Optimierungstechnologie ein. Engie übernimmt vor allem Aufgaben in den Bereichen Strukturierung, Energiehandel und Risikomanagement. Dadurch sollen Markt- und Betriebsrisiken reduziert und die wirtschaftliche Grundlage für weitere Speicherprojekte geschaffen werden.
Katrin Fuhrmann, Vorständin der Engie Deutschland AG, erklärte, die Zusammenarbeit solle dazu beitragen, Kunden verlässliche Flexibilitätslösungen anzubieten und sie gegen Preisschwankungen abzusichern.

Flower-Gründer und CEO John Diklev bezeichnete die Vereinbarung als wichtigen Schritt für den Ausbau der europäischen Flexibilitätsinfrastruktur. Langfristige Vereinbarungen seien erforderlich, um Investitionen in Batteriespeicher anzureizen und die Finanzierung entsprechender Projekte zu ermöglichen.

Nach Angaben der Unternehmen eröffnet die Vereinbarung zugleich ein neues Geschäftsmodell für Flower. Beide Partner kündigten an, weitere Kooperationsmöglichkeiten im europäischen Flexibilitätsmarkt prüfen zu wollen.

Dienstag, 23.06.2026, 16:05 Uhr
Fritz Wilhelm
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Engie und Flower: langfristige Vereinbarung zur Nutzung von Batteriespeicher-Flexibilität geschlossen. Quelle: Flower
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Engie und Flower haben eine langfristige Vereinbarung über 126 MW  Batteriespeicherleistung geschlossen. Sie soll neue Flexibilitäten erschließen.
Engie und das schwedische Energie-Technologieunternehmen Flower haben eine Vereinbarung zur Nutzung von Batteriespeicher-Flexibilität in Deutschland geschlossen. Die Laufzeit beträgt sieben Jahre. Das sogenannte Flexibility Purchase Agreement (FPA) umfasst nach Unternehmensangaben 126 MW flexibel einsetzbare Leistung aus Batterie-Energiespeichersystemen. Die Vereinbarung soll am 1. Januar 2029 in Kraft treten und die Finanzierung, den Bau sowie die Vermarktung mehrerer Speicherprojekte ermöglichen.

Zu den Vorhaben zählt ein von Flower entwickelter Batteriespeicher in Hamburg mit einer Leistung von 100 MW und einer Speicherkapazität von 400 MWh. Hinzu kommt ein kürzlich übernommenes Projekt im sachsen-anhaltischen Döllnitz mit 63 MW Leistung und 257 MWh Speicherkapazität.

Die Partner wollen ihre jeweiligen Kompetenzen bündeln. Flower bringt nach eigenen Angaben sein Anlagenportfolio und seine Optimierungstechnologie ein. Engie übernimmt vor allem Aufgaben in den Bereichen Strukturierung, Energiehandel und Risikomanagement. Dadurch sollen Markt- und Betriebsrisiken reduziert und die wirtschaftliche Grundlage für weitere Speicherprojekte geschaffen werden.
Katrin Fuhrmann, Vorständin der Engie Deutschland AG, erklärte, die Zusammenarbeit solle dazu beitragen, Kunden verlässliche Flexibilitätslösungen anzubieten und sie gegen Preisschwankungen abzusichern.

Flower-Gründer und CEO John Diklev bezeichnete die Vereinbarung als wichtigen Schritt für den Ausbau der europäischen Flexibilitätsinfrastruktur. Langfristige Vereinbarungen seien erforderlich, um Investitionen in Batteriespeicher anzureizen und die Finanzierung entsprechender Projekte zu ermöglichen.

Nach Angaben der Unternehmen eröffnet die Vereinbarung zugleich ein neues Geschäftsmodell für Flower. Beide Partner kündigten an, weitere Kooperationsmöglichkeiten im europäischen Flexibilitätsmarkt prüfen zu wollen.

Dienstag, 23.06.2026, 16:05 Uhr
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