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Die Unternehmen „eins+null“, „iS Software“ und „msu solutions“ firmieren künftig gemeinsam als Kraftwerk Software Systems GmbH.
Die Kraftwerk-Software-Gruppe vereinheitlicht ihre Unternehmensstruktur. Die bisherigen Gesellschaften „eins+null GmbH & Co. KG“, „iS Software GmbH“ und „msu solutions GmbH“ sind zur Kraftwerk Software Systems GmbH verschmolzen. Sitz der neuen Gesellschaft ist Halle (Saale), die bisherigen Standorte von Einsundnull und IS Software in Regensburg bleiben als Niederlassungen bestehen. Geschäftsführer der neuen Gesellschaft ist Andreas Weber, heißt es in einer Mitteilung.
Die drei Unternehmen deckten bislang unterschiedliche Bereiche der Software für die Versorgungswirtschaft ab. Einsundnull konzentrierte sich vor allem auf digitale Vertriebsprozesse für Energieversorger. Mit der Software „Joules“ bietet das Unternehmen eine Software-as-a-Service-Lösung für Marketing und Vertrieb, die unter anderem Tarif- und Individualkundenvertrieb sowie die Einbindung externer Vertriebskanäle unterstützt.
IS Software ist seit 1996 im Markt und entwickelte mit „WinEV“ eine Komplettlösung für Unternehmen der Energie- und Wasserwirtschaft. Schwerpunkte sind unter anderem Abrechnung, Marktkommunikation und Energiedatenmanagement (EDM). Hinzu kommen Kundenportale sowie Rechenzentrums- und Prozessdienstleistungen.
Die 2003 gegründete MSU Solutions richtet ihre Software ebenfalls an Energie- und Wasserversorger sowie an Wärmeversorger und Contractoren. Das Angebot umfasst unter anderem Verbrauchsabrechnung, Marktkommunikation, Finanz- und Rechnungswesen, Vertragsmanagement und technische Prozesse.
Bereits in der Vergangenheit zusammengearbeitet
Die drei Gesellschaften hatten nach Angaben von Kraftwerk bereits in den vergangenen Jahren bei Projekten und gemeinsamen Kunden zusammengearbeitet. Mit der Verschmelzung sollen diese Strukturen nun auch gesellschaftsrechtlich zusammengeführt werden. Unterauftragsverhältnisse zwischen den bisherigen Unternehmen sollen dadurch entfallen.
Die neue Kraftwerk-Software-Gruppe beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 400 Mitarbeitende an acht Standorten in Deutschland und betreut mehr als 700 Kunden aus der Energie-, Wasser- und Elektromobilitätswirtschaft. Im Mittelpunkt des Angebots steht eine auf Microsoft Dynamics 365 Business Central basierende Plattform, über die verschiedene Geschäftsprozesse von Versorgern auf einer gemeinsamen Datenbasis abgebildet werden sollen. Für Kunden und Geschäftspartner soll sich nach Unternehmensangaben nichts ändern. Bestehende Verträge, Konditionen und Ansprechpartner bleiben bestehen. Auch die Produktmarken „msu“, „WinEV“ und „Joules“ sowie „m8mit“ für Elektromobilität werden unter dem Dach der neuen Gesellschaft weitergeführt. (sag)
Freitag, 11.09.2026, 15:15 Uhr
Stefan Sagmeister
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