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Energie & Management > Regenerative - Deutliche Über­zeich­nung bei der Wind-Aus­schrei­bung
Quelle: Fotolia / Simon Kraus
Regenerative

Deutliche Über­zeich­nung bei der Wind-Aus­schrei­bung

Die Bundesnetzagentur hat die Zuschläge der Ausschreibungen für Windenergieanlagen an Land und Solaranlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden zum Gebotstermin 1. Februar veröffentlicht.
Am 31. März publizierte die Bundesnetzagentur die Zuschläge der Ausschreibungen vom 1. Februar für Windenergieanlagen an Land und Solaranlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden.

Der Präsident der Behörde kommentierte: „Die Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land war wie in der vorherigen Gebotsrunde stark überzeichnet. Die Zuschlagswerte sanken abermals deutlich“. Weiter sagte Klaus Müller: „Bei der Ausschreibung für Aufdach-Solaranlagen lag die eingereichte Gebotsmenge unterhalb des ausgeschriebenen Volumens, die Zuschlagswerte blieben dennoch stabil.“

Windenergie mehr als doppelt überzeichnet

Bei einer ausgeschriebenen Menge von 3.445 MW wurden 924 Gebote mit einer Gebotsmenge von 7.858 MW eingereicht. Dies entsprach in etwa dem Niveau der vorherigen Gebotsrunde für Windkraft an Land. Die Ausschreibung war damit stark überzeichnet. Es konnten 439 Gebote mit einer Zuschlagsmenge von 3.445 MW einen Zuschlag erlangen. 24 Gebote mussten vom Zuschlagsverfahren ausgeschlossen werden.

Die im Gebotspreisverfahren ermittelten Zuschlagswerte liegen zwischen 5,19 Ct/kWh und 5,64 Ct/kWh. Der durchschnittliche mengengewichtete Zuschlagswert sinkt laut Behörde gegenüber der Vorrunde erneut deutlich auf 5,54 Ct/kWh (Vorrunde: 6,06 Ct/kWh). Dies war der geringste Wert seit der Ausschreibung im Februar 2018.

Das größte Zuschlagsvolumen ergibt sich für Gebote für Standorte in Niedersachsen (957 MW, 96 Zuschläge), gefolgt von Standorten in Nordrhein-Westfalen (661 MW, 100 Zuschläge), Sachsen-Anhalt (438 MW, 53 Zuschläge) und Brandenburg (396 MW, 60 Zuschläge). Auf die südlichen Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg entfallen insgesamt lediglich zwei Prozent des Zuschlagsvolumens.

Zu wenig Gebote für PV-Anlagen

Bei einer ausgeschriebenen Menge von 283 MW für Solaranlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden wurden 98 Gebote mit einer Gebotsmenge von 177 MW eingereicht. Dies war deutlich weniger als in der vorangegangenen Ausschreibung. Im Oktober 2025 lag die eingereichte Gebotsmenge bei 310 MW. Die Bundesnetzagentur musste in dieser Runde 13 Gebote vom Zuschlagsverfahren ausschließen. Somit wurden 85 Gebote mit einem Volumen von 155 MW zum Zuschlagsverfahren zugelassen, die alle bezuschlagt werden konnten. Die Ausschreibung war damit unterzeichnet.

Die im Gebotspreisverfahren ermittelten Zuschlagswerte reichen von 7,88 Ct/kWh bis 10 Ct/kWh. Der mengengewichtete durchschnittliche Zuschlagswert liegt mit 9,56 Ct/kWh leicht unterhalb des Wertes der Vorrunde (9,66 Ct/kWh) und unterhalb des für die Ausschreibungen in diesem Jahr geltenden Höchstwerts von 10,00 Ct/kWh. Die meisten Zuschläge entfallen auf Gebote für Standorte in Nordrhein-Westfalen (50 MW, 24 Zuschläge), gefolgt von Niedersachsen (17 MW, 12 Zuschläge) und Brandenburg (17 MW, 9 Zuschläge).

Die nächste Ausschreibungsrunde für Windenergieanlagen an Land findet am 1. Mai 2026 statt. Für Solaranlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden wird die nächste Ausschreibungsrunde am 1. Juni 2026 durchgeführt.

Informationen zu den Gebotsterminen für Wind an Land und PV auf Gebäuden stehen im Internet bereit.

Dienstag, 31.03.2026, 12:31 Uhr
Susanne Harmsen
Energie & Management > Regenerative - Deutliche Über­zeich­nung bei der Wind-Aus­schrei­bung
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Deutliche Über­zeich­nung bei der Wind-Aus­schrei­bung
Die Bundesnetzagentur hat die Zuschläge der Ausschreibungen für Windenergieanlagen an Land und Solaranlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden zum Gebotstermin 1. Februar veröffentlicht.
Am 31. März publizierte die Bundesnetzagentur die Zuschläge der Ausschreibungen vom 1. Februar für Windenergieanlagen an Land und Solaranlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden.

Der Präsident der Behörde kommentierte: „Die Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land war wie in der vorherigen Gebotsrunde stark überzeichnet. Die Zuschlagswerte sanken abermals deutlich“. Weiter sagte Klaus Müller: „Bei der Ausschreibung für Aufdach-Solaranlagen lag die eingereichte Gebotsmenge unterhalb des ausgeschriebenen Volumens, die Zuschlagswerte blieben dennoch stabil.“

Windenergie mehr als doppelt überzeichnet

Bei einer ausgeschriebenen Menge von 3.445 MW wurden 924 Gebote mit einer Gebotsmenge von 7.858 MW eingereicht. Dies entsprach in etwa dem Niveau der vorherigen Gebotsrunde für Windkraft an Land. Die Ausschreibung war damit stark überzeichnet. Es konnten 439 Gebote mit einer Zuschlagsmenge von 3.445 MW einen Zuschlag erlangen. 24 Gebote mussten vom Zuschlagsverfahren ausgeschlossen werden.

Die im Gebotspreisverfahren ermittelten Zuschlagswerte liegen zwischen 5,19 Ct/kWh und 5,64 Ct/kWh. Der durchschnittliche mengengewichtete Zuschlagswert sinkt laut Behörde gegenüber der Vorrunde erneut deutlich auf 5,54 Ct/kWh (Vorrunde: 6,06 Ct/kWh). Dies war der geringste Wert seit der Ausschreibung im Februar 2018.

Das größte Zuschlagsvolumen ergibt sich für Gebote für Standorte in Niedersachsen (957 MW, 96 Zuschläge), gefolgt von Standorten in Nordrhein-Westfalen (661 MW, 100 Zuschläge), Sachsen-Anhalt (438 MW, 53 Zuschläge) und Brandenburg (396 MW, 60 Zuschläge). Auf die südlichen Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg entfallen insgesamt lediglich zwei Prozent des Zuschlagsvolumens.

Zu wenig Gebote für PV-Anlagen

Bei einer ausgeschriebenen Menge von 283 MW für Solaranlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden wurden 98 Gebote mit einer Gebotsmenge von 177 MW eingereicht. Dies war deutlich weniger als in der vorangegangenen Ausschreibung. Im Oktober 2025 lag die eingereichte Gebotsmenge bei 310 MW. Die Bundesnetzagentur musste in dieser Runde 13 Gebote vom Zuschlagsverfahren ausschließen. Somit wurden 85 Gebote mit einem Volumen von 155 MW zum Zuschlagsverfahren zugelassen, die alle bezuschlagt werden konnten. Die Ausschreibung war damit unterzeichnet.

Die im Gebotspreisverfahren ermittelten Zuschlagswerte reichen von 7,88 Ct/kWh bis 10 Ct/kWh. Der mengengewichtete durchschnittliche Zuschlagswert liegt mit 9,56 Ct/kWh leicht unterhalb des Wertes der Vorrunde (9,66 Ct/kWh) und unterhalb des für die Ausschreibungen in diesem Jahr geltenden Höchstwerts von 10,00 Ct/kWh. Die meisten Zuschläge entfallen auf Gebote für Standorte in Nordrhein-Westfalen (50 MW, 24 Zuschläge), gefolgt von Niedersachsen (17 MW, 12 Zuschläge) und Brandenburg (17 MW, 9 Zuschläge).

Die nächste Ausschreibungsrunde für Windenergieanlagen an Land findet am 1. Mai 2026 statt. Für Solaranlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden wird die nächste Ausschreibungsrunde am 1. Juni 2026 durchgeführt.

Informationen zu den Gebotsterminen für Wind an Land und PV auf Gebäuden stehen im Internet bereit.

Dienstag, 31.03.2026, 12:31 Uhr
Susanne Harmsen

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