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Energie & Management > Wirtschaft - Danfoss baut Produktion für Wärmepumpen aus
Quelle: Danfoss
Wirtschaft

Danfoss baut Produktion für Wärmepumpen aus

Danfoss investiert weitere 10 Millionen Euro in sein Werk im französischen Reyrieux. Das Unternehmen reagiert damit auf den geplanten Ausbau des französischen Wärmepumpenmarktes.
Der Technologiekonzern Danfoss stellt weitere 10 Millionen Euro für sein Werk im französischen Reyrieux bei Lyon bereit. Die Investition erfolgt vor dem Hintergrund der französischen Strategie zum Ausbau der Wärmepumpenproduktion und zur Dekarbonisierung der Wärmeversorgung. Das Unternehmen kündigte die Maßnahme auf dem „Choose France Summit“ in Versailles an.

Der Standort produziert zentrale Komponenten für Wärmepumpen in Mehrfamilienhäusern sowie für gewerbliche und industrielle Anwendungen. Zwischen 2015 und 2025 investierte Danfoss nach eigenen Angaben bereits rund 61 Millionen Euro in den Ausbau des Werks. 

„Das Engagement in Reyrieux unterstützt die wachsende Nachfrage nach Lösungen für die Elektrifizierung und für Wärmepumpen“, sagte Kim Fausing, Präsident und CEO von Danfoss, auf dem Choose France Summit. „Gleichzeitig stärken Werke wie Reyrieux nicht nur unsere globale Präsenz – sie bringen uns näher an unsere Kunden und erhöhen unsere Servicequalität, Wettbewerbsfähigkeit und Belastbarkeit.“

Frankreich setzt auf Wärmepumpen

Frankreich verfolgt das Ziel, bis 2030 jährlich mehr als eine Million Wärmepumpen zu installieren. Gleichzeitig soll die heimische Produktion bis 2027 auf das Dreifache steigen. Zudem plant die Regierung die Ausbildung von 30.000 Fachkräften für Installation und Service.

Vor diesem Hintergrund sieht Danfoss weiteres Wachstumspotenzial im französischen Markt. Das Unternehmen verweist auf die steigende Nachfrage nach Lösungen zur Elektrifizierung und zur Dekarbonisierung der Wärmeversorgung. Der Ausbau von Produktionskapazitäten sowie Prüf- und Entwicklungszentren sei Teil der „LEAP-2030-Strategie“ des Konzerns, so Fausing.

Die neuen Mittel fließen in mehrere Projekte am Standort. Rund eine Million Euro ist für Solardächer vorgesehen, die eine Parkfläche von 4.000 Quadratmetern überdecken sollen. Nach Unternehmensangaben könnten die Anlagen künftig etwa sieben Prozent des Strombedarfs des Werks decken. Geplant ist außerdem eine vollständige Erneuerung der Fassaden. Danfoss erwartet dadurch eine bessere Wärmedämmung und einen geringeren Energieverbrauch. 

Der Standort umfasst zwei Anlagen mit 12.000 beziehungsweise 4.500 Quadratmetern Fläche. Dort sind rund 410 Beschäftigte tätig. Die aktuelle Modernisierung betrifft etwa 4.000 Quadratmeter Bürofläche und 600 Quadratmeter Produktionsfläche.

​Beitrag zur Dekarbonisierungsstrategie

Diese Maßnahmen tragen laut Danfoss zur Erreichung des Unternehmensziels bei, die eigenen Betriebsabläufe bis 2030 zu dekarbonisieren. Sie ergänzen ein bereits für 2026 geplantes Paket von 6 Millionen Euro, das laufende Fördermaßnahmen für Forschung und Entwicklung umfasst, darunter neue Labor- und Prototypenausrüstung, Produktionsmaschinen, sowie eine verbesserte Beschaffung und den Umbau der Gebäude.

„Präsident Macrons Plan, die heimische Wärmepumpenproduktion zu verdreifachen, ist eine strategische Weichenstellung für europäische Technologien“, sagte der CEO von Danfoss. Diese Ambition gelte es zu unterstützen. „Das ist der schnellste Weg zu Energiesouveränität und industrieller Wettbewerbsfähigkeit. Letztlich wird das auch dazu beitragen, unsere gemeinsamen Klimaziele zu erreichen“, ergänzte Kim Fausing.

 


Mittwoch, 3.06.2026, 15:30 Uhr
Heidi Roider
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Quelle: Danfoss
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Danfoss baut Produktion für Wärmepumpen aus
Danfoss investiert weitere 10 Millionen Euro in sein Werk im französischen Reyrieux. Das Unternehmen reagiert damit auf den geplanten Ausbau des französischen Wärmepumpenmarktes.
Der Technologiekonzern Danfoss stellt weitere 10 Millionen Euro für sein Werk im französischen Reyrieux bei Lyon bereit. Die Investition erfolgt vor dem Hintergrund der französischen Strategie zum Ausbau der Wärmepumpenproduktion und zur Dekarbonisierung der Wärmeversorgung. Das Unternehmen kündigte die Maßnahme auf dem „Choose France Summit“ in Versailles an.

Der Standort produziert zentrale Komponenten für Wärmepumpen in Mehrfamilienhäusern sowie für gewerbliche und industrielle Anwendungen. Zwischen 2015 und 2025 investierte Danfoss nach eigenen Angaben bereits rund 61 Millionen Euro in den Ausbau des Werks. 

„Das Engagement in Reyrieux unterstützt die wachsende Nachfrage nach Lösungen für die Elektrifizierung und für Wärmepumpen“, sagte Kim Fausing, Präsident und CEO von Danfoss, auf dem Choose France Summit. „Gleichzeitig stärken Werke wie Reyrieux nicht nur unsere globale Präsenz – sie bringen uns näher an unsere Kunden und erhöhen unsere Servicequalität, Wettbewerbsfähigkeit und Belastbarkeit.“

Frankreich setzt auf Wärmepumpen

Frankreich verfolgt das Ziel, bis 2030 jährlich mehr als eine Million Wärmepumpen zu installieren. Gleichzeitig soll die heimische Produktion bis 2027 auf das Dreifache steigen. Zudem plant die Regierung die Ausbildung von 30.000 Fachkräften für Installation und Service.

Vor diesem Hintergrund sieht Danfoss weiteres Wachstumspotenzial im französischen Markt. Das Unternehmen verweist auf die steigende Nachfrage nach Lösungen zur Elektrifizierung und zur Dekarbonisierung der Wärmeversorgung. Der Ausbau von Produktionskapazitäten sowie Prüf- und Entwicklungszentren sei Teil der „LEAP-2030-Strategie“ des Konzerns, so Fausing.

Die neuen Mittel fließen in mehrere Projekte am Standort. Rund eine Million Euro ist für Solardächer vorgesehen, die eine Parkfläche von 4.000 Quadratmetern überdecken sollen. Nach Unternehmensangaben könnten die Anlagen künftig etwa sieben Prozent des Strombedarfs des Werks decken. Geplant ist außerdem eine vollständige Erneuerung der Fassaden. Danfoss erwartet dadurch eine bessere Wärmedämmung und einen geringeren Energieverbrauch. 

Der Standort umfasst zwei Anlagen mit 12.000 beziehungsweise 4.500 Quadratmetern Fläche. Dort sind rund 410 Beschäftigte tätig. Die aktuelle Modernisierung betrifft etwa 4.000 Quadratmeter Bürofläche und 600 Quadratmeter Produktionsfläche.

​Beitrag zur Dekarbonisierungsstrategie

Diese Maßnahmen tragen laut Danfoss zur Erreichung des Unternehmensziels bei, die eigenen Betriebsabläufe bis 2030 zu dekarbonisieren. Sie ergänzen ein bereits für 2026 geplantes Paket von 6 Millionen Euro, das laufende Fördermaßnahmen für Forschung und Entwicklung umfasst, darunter neue Labor- und Prototypenausrüstung, Produktionsmaschinen, sowie eine verbesserte Beschaffung und den Umbau der Gebäude.

„Präsident Macrons Plan, die heimische Wärmepumpenproduktion zu verdreifachen, ist eine strategische Weichenstellung für europäische Technologien“, sagte der CEO von Danfoss. Diese Ambition gelte es zu unterstützen. „Das ist der schnellste Weg zu Energiesouveränität und industrieller Wettbewerbsfähigkeit. Letztlich wird das auch dazu beitragen, unsere gemeinsamen Klimaziele zu erreichen“, ergänzte Kim Fausing.

 


Mittwoch, 3.06.2026, 15:30 Uhr
Heidi Roider

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