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Enerige & Management > Bilanz - KW Energie steigert Umsatz sowie seinen BHKW-Absatz
Bild: KW Energie
BILANZ:
KW Energie steigert Umsatz sowie seinen BHKW-Absatz
Der BHKW-Hersteller KW Energie konnte im vergangenen Geschäftsjahr sowohl seinen Absatz als auch den Umsatz erhöhen. Das Onlinegeschäft mit Ersatzteilen trug zum guten Ergebnis bei.
 
 
„Im Jubiläumsjahr zum 25-jährigen Bestehen hat die KW Energie aus Freystadt ein Rekordergebnis erzielt“, teilte das Unternehmen mit. Der Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr erreichte mit knapp über 20 Mio. Euro ebenso wie die Zahl von 383 produzierten Smartblock-BHKW einen Spitzenwert für den Hersteller. Im Vorjahr lag der Umsatz bei rund 17,2 Mio. Euro und die Zahl der verkauften BHKW lag bei 350.

Das Unternehmen aus Freystadt südlich von Nürnberg produziert unter dem Namen Smartblock Blockheizkraftwerke mit elektrischen Leistungen von 7,5 bis 75 kW. Der Anbieter baut seine BHKW außerdem zusammen mit allen Komponenten wie Wärmespeicher, Wärmetauscher, Abgassystem und mit den elektrischen Komponenten in einen Betoncontainer ein − die schlüsselfertige Energiezentrale „smartblock power plant“. Besonders gut verkaufte sich im vergangenen Jahr laut KW Energie der „smartblock 50“ mit 50 kW elektrischer Leistung.

Sehr erfreulich habe sich auch der 2018 in Betrieb genommene Onlineshop für BHKW-Ersatzteile entwickelt. Er übersprang im vergangenen Jahr mit rund 1,3 Mio. Euro erstmals die Marke von einer Million und habe damit zum guten Gesamtergebnis beigetragen. Die Zahl der Mitarbeiter habe mit 65 ebenfalls einen neuen Höchststand erreicht.

„Beigetragen zu diesem Ergebnis hat vor allem der deutsche Markt, der nach einer anfänglichen Delle drastisch angezogen hat, so dass einzelne Partner ebenfalls Rekordergebnisse erzielten“, sagt Andreas Weigel, Geschäftsführer der KW Energie. Die Anfang des Jahres erheblich drastischeren Corona-Einschränkungen in Italien, Spanien und Frankreich habe auf diesen Märkten dagegen deutliche Bremsspuren hinterlassen. „Ebenso verhalten war die Entwicklung des sonst sehr dynamischen britischen Marktes, der darüber hinaus unter den Unsicherheiten der Brexit-Verhandlungen gelitten hat und daher deutliche Einbußen zu verzeichnen hatte.“

Der BHKW-Hersteller geht davon aus, dass er auch in diesem Jahr an die Entwicklung des vergangenen Geschäftsjahres anknüpfen kann. Die Auftragsbücher seien gut gefüllt. „Darüber hinaus ist das sehr gute Ergebnis auch deshalb so erfreulich, weil wir in das neue Gewerbegebiet und in die Erweiterung bereits ehrgeizige Investitionen getätigt haben und weiter planen. Mit einem solchen Jahresergebnis kann der Ausbau daher auf solider Basis umgesetzt werden“, fügt Weigel hinzu.
 

Heidi Roider
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