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Enerige & Management > Statistik - Energieverbrauch im ersten Halbjahr rückläufig
Bild: iStock, NicoElNino
STATISTIK:
Energieverbrauch im ersten Halbjahr rückläufig
Der Energieverbrauch in Deutschland lag in den ersten sechs Monaten des Jahres um 1,7 % unter den Vergleichswerten von 2018. Kräftig gesunken ist der Anteil der Kohle.
 
Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen beziffert den Gesamtverbrauch auf 6 536 Petajoule oder 223 Mio. Tonnen Steinkohleeinheiten. Dabei steigerten die erneuerbaren Energien ihren Beitrag um 4 %: Bei der Windkraft gab es ein Plus von 18 %, bei der Solarenergie um 5 %.

Drastisch zurückgegangen ist der Einsatz von Kohle: Bei Steinkohle gab es im ersten Halbjahr 2019 einen Einbruch von 15 %, bei Braunkohle sogar um 18 %. Die AG Energiebilanzen sieht dafür folgende Gründe: Witterungsbedingt war der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung sehr hoch, weitere Braunkohlekraftwerke kamen in die Sicherheitsbereitschaft, außerdem gab es eine größere Zahl von Kraftwerksrevisionen und einen Rodungsstopp im Hambacher Forst. Auch war verstärkt Erdgas bei der Stromproduktion gefragt (+ 3 %).

Der Verbrauch von Mineralöl erhöhte sich insgesamt um 1,3 %. Während bei Benzin und Diesel kaum Veränderungen zu verzeichnen sind, fällt ein Plus beim Flugbenzin von 13 % und beim Heizöl von 17 % auf. Kaum Veränderungen lassen sich im Bereich Kernenergie erkennen.

Der Energiemix in der Bundesrepublik stellte sich im ersten Halbjahr wie folgt dar: Mineralöl 33,3 %, Erdgas 26,7 %, Erneuerbare 15,2 %, Kernenergie 6,1 %, Braunkohle 9,2 %, Steinkohle 9 %

 
 

Günter Drewnitzky
© 2019 Energie & Management GmbH
Dienstag, 30.07.2019, 13:49 Uhr

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