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Innogy und SSE brechen Fusions-Verhandlungen ab
Der Essener Energiekonzern Innogy SE und die schottische SSE plc haben ihre Gespräche über eine Zusammenlegung ihrer Vertriebsaktivitäten auf dem britischen Markt ergebnislos beendet.
 
Nachdem beide Verhandlungsparteien keine Einigung über eine Anpassung der geplanten Transaktion zur Zusammenlegung der Vertriebsaktivitäten in Großbritannien erzielen konnten, seien die Verhandlungen abgebrochen worden, teilte Innogy am 17. Dezember mit. Es sei keine einvernehmliche Lösung hinsichtlich der notwendigen direkten und indirekten Finanzierungsbeiträge gefunden worden, hieß es.

„Das verschlechterte Marktumfeld im britischen Vertriebsgeschäft und regulatorische Eingriffe wie die Preisobergrenze haben erhebliche Auswirkungen auf den Ausblick für die geplante Vertriebsgesellschaft“, erklärte Martin Herrmann, Vertriebsvorstand von Innogy. Nach intensiven Verhandlungen sei keine für beide Seiten akzeptable Einigung erzielt worden. Herrmann kündigte an, nun alternative Handlungsoptionen für das britische Vertriebsgeschäft zu prüfen.

Nachdem Innogy bereits im 3. Quartal 2018 die Vertriebsaktivitäten seiner britischen Tochter Npower als „nicht fortgeführte Aktivitäten“ bilanziert hatte und das Geschäft nun vorerst bei Innogy verbleiben wird, hat der Essener Energiekonzern seinen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 angepasst. Nunmehr erwartet Innogy für dieses Jahr ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) auf Ebene des Gesamtkonzerns in Höhe von 2,6 Mrd Euro, statt zuvor 2,7 Mrd. Euro. Auch das erwartete Nettoergebnis wurde um 100 Mio. Euro nach unten auf nun 1 Mrd. Euro korrigiert.
 

Kai Eckert
Redakteur
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Montag, 17.12.2018, 09:43 Uhr

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