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Enerige & Management > Fusion - Innogy-Minderheitsaktionäre sollen abgefunden werden
Bild: Joachim Wendler / Fotolia
FUSION:
Innogy-Minderheitsaktionäre sollen abgefunden werden
Eon will Innogy nach der Freigabe durch die EU-Kommission vollständig übernehmen und Minderheitsaktionäre auszahlen. 
 
Diesen sogenannten Squeeze-out kündigte Eon jetzt in einer Mitteilung an. „Dieses im Gesellschaftsrecht ab einem 90-prozentigen Anteilsbesitz vorgesehene Verfahren erlaubt es uns, die in den letzten Monaten mit Innogy gemeinsam erarbeiteten Integrationspläne so schnell wie möglich umzusetzen“, wird Eon-CEO Johannes Teyssen in der Mitteilung zitiert.

Zunächst wird Eon mit dem Vollzug des Anteilskaufvertrages knapp 76,8 % aller Innogy-Aktien von RWE erwerben, mit dem Vollzug des Übernahmeangebots weitere gut 9,4 %. Zusammen mit den zwischenzeitlich durch Eon börslich erworbenen Innogy-Aktien in Höhe von knapp 3,8 % wird Eon damit insgesamt 90 % aller Innogy-Aktien halten und erfüllt damit die notwendigen Voraussetzungen für den umwandlungsrechtlichen Squeeze-out.

Hierbei soll ein Ausschluss der verbliebenen Minderheitsaktionäre gegen eine angemessenen Barabfindung erfolgen. Die genaue Höhe werde durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ermittelt und anschließend die Angemessenheit durch einen gerichtlich bestellten Prüfer überprüft.

Zuvor muss aber noch die EU-Kommission der Innogy-Übernahme durch Eon zustimmen. Man sei zuversichtlich, die Fusionskontrollfreigabe aus Brüssel noch in diesem Monat zu erhalten. 
 

Peter Koller
Redakteur
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Donnerstag, 05.09.2019, 13:12 Uhr

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