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Bild: alphaspirit / Fotolia
F&E:
Effizientere Batterien für E-Autos in Serie fertigen
Um bessere Batterien für höhere Reichweiten industriell fertigen zu können, haben sich drei Unternehmen und das Fraunhofer IKTS zusammengeschlossen.
 
In dem Forschungsprojekt „EMBATT-goes-FAB“ haben sich die vier Partner Thyssenkrupp System Engineering GmbH, IAV GmbH, Daimler AG und das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) zusammengeschlossen, um einen Fertigungsprozess für Batterien mit höheren Reichweiten von Elektrofahrzeugen zu entwickeln.

Dafür soll für Bipolarbatterien in Lithium-Ionen-Technologie ein dazu passendes Herstellungsverfahren entwickelt werden. Bipolarzellen bestehen aus einem gestapelten Aufbau und können so in gleicher Größe mehr Energie speichern. Verbaut in einem Elektrofahrzeug lassen sich dadurch mehr Kilometer auf die Straße bringen.

Der Namenbestandteil „Biopolar“ spielt auf seriell verschaltete Elektroden an, die bei der „Stapelung“ verwendet werden: Kathode und Anode sind über einen gemeinsamen Elektrodenträger zusammengeschlossen. Durch diese Methode lässt sich vermeiden, dass einzelne Batteriezellen separat in Aluminiumgehäusen verpackt sind. Nur der fertige Elektrodenstapel wird umhüllt.

Bislang wurden solche Batterien nur im Labor und zu Testzwecken hergestellt. Das Projekt zur Industrialisierung der Technologie wird vom Bundeswirtschaftsministerium über zwei Jahre hinweg finanziell gefördert.
 

Jonas Rosenberger
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Dienstag, 27.11.2018, 11:08 Uhr

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