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Enerige & Management > Mobilität - Bosch und CATL bauen Batterien für Mildhybride
Bild: Jonas Rosenberger
MOBILITÄT:
Bosch und CATL bauen Batterien für Mildhybride
Der Automobilzulieferer Bosch und der chinesische Batteriehersteller CATL gehen eine Kooperation zur Entwicklung einer speziellen Batterie für mildhybride Pkw ein.
 
Wie Bosch mitteilt, wird es bei der Zusammenarbeit mit dem chinesischen Batteriezell-Unternehmen darum gehen, ein System für eine 48-Volt-Batterie zu entwickeln. Solche Batterien werden bei sogenannten „Mildhybriden“ eingesetzt: Das sind Pkw, deren Verbrennungsmotor durch ein angeschlossenes Elektroantriebsteil unterstützt wird, etwa beim Anfahren. Damit lassen sich bis zu 15 % der Energiekosten einsparen. Bosch geht davon aus, dass bis 2025 fast 20 % aller Neuwagen über ein entsprechendes System verfügen werden.

Die Batterie wird seit Ende 2018 von Bosch in der chinesischen Stadt Wuxi gefertigt. CATL wird die darin zu verbauenden Batteriezellen für den Einsatz in Mildhybriden anpassen. Bosch erklärt, sich mit der Vereinbarung zugleich die langfristige Versorgung mit Batteriezellen zu sichern. „Wir müssen Batteriezellen verstehen, sie aber nicht selber fertigen“, sagt Stefan Hartung, Bosch-Geschäftsführer und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions. Mitte 2018 hatte Bosch entschieden, keine eigene Batteriezellfertigung aufzubauen.

CATL baut seinerseits derzeit in Thüringen eine Produktionsstätte für Lithium-Ionen-Batteriezellen für Elektroautos auf. Das Unternehmen werde bis 2022 rund 240 Mio. Euro in ein neues Werk im Industriegebiet Erfurter Kreuz investieren und 600 Arbeitsplätze schaffen, teilte das thüringische Wirtschaftsministerium Mitte 2018 mit. Die geplante jährliche Produktion wird mit einer Speicherkapazität von 14 Mio. kWh angegeben.
 

Jonas Rosenberger
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