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Energie & Management > KWK - Wasserstoffmotor besteht Praxistest für Datacenter-Notstrom
Eine wasserstoffbasierte 3-MW-Backup-Power-Anlage für Datacenter. Quelle: Innio
KWK

Wasserstoffmotor besteht Praxistest für Datacenter-Notstrom

Innio und der Net Zero Innovation Hub haben erstmals eine 3-MW-Notstromanlage mit 100 Prozent Wasserstoff für Rechenzentren getestet.
Der BHKW-Hersteller Innio und der Net Zero Innovation Hub for Data Centers haben einen Validierungstest für eine wasserstoffbasierte Notstromlösung abgeschlossen, teilte Innio mit. Die Partner setzten dabei einen Gasmotor der 3-MW-Klasse ein, der vollständig mit Wasserstoff betrieben wurde. Der Test fand am Innio-Standort in Jenbach in Tirol statt. Ziel war es, die Eignung der Technologie für kritische Infrastrukturen zu prüfen. Vertreter von Microsoft, Google und Data 4 begleiteten den Test vor Ort.

Der Test hat laut Innio eine skalierbare und saubere Backup-Lösung bestätigt. Der Wasserstoffmotor durchlief während der Demonstration mehrere Lastszenarien. Dazu zählten dynamische Lastwechsel sowie Profile, die durch KI-Anwendungen geprägt sind. Diese Anforderungen gelten als charakteristisch für Rechenzentren mit hoher Leistungsdichte. 

Innio übertrug dabei nach eigenen Angaben Eigenschaften seiner Gasmotorentechnologie auf den Betrieb mit Wasserstoff. Der Hersteller nennt kurze Startzeiten, stabiles Lastverhalten und kontinuierliche Leistungsabgabe als zentrale Kriterien. Dieser Validierungstest hat nun gezeigt, dass die Technologie die „transiente Leistung, Resilienz und Flexibilität liefert, die Datacenter benötigen − selbst im Betrieb mit 100 Prozent Wasserstoff“, sagte Olaf Berlien, President & CEO der Innio Group.

Industriepartner definieren Anforderungen für Skalierung

Der Validierungstest ist Teil eines Auswahl- und Prüfprozesses des Net Zero Innovation Hub. Dieser Hub ist ein Zusammenschluss von Firmen aus der Rechenzentrums-Branche, Zum Hub gehören zum Beispiel Danfoss, Data 4, Google, Microsoft sowie Schneider Electric und Vertiv. Die Mitgleider definieren gemeinsam technische Anforderungen für neue Energielösungen. Grundlage bildete eine internationale Abfrage zu CO2-armen Backup-Systemen.

Der steigende Leistungsbedarf von Rechenzentren, vor allem durch KI-Anwendungen, erhöht den Druck auf Betreiber. Neben Versorgungssicherheit gewinnen kurze Projektlaufzeiten und CO2-Minderung an Bedeutung. Branchenprognosen gehen davon aus, dass hybride und netzunabhängige Energiesysteme deutlich an Bedeutung gewinnen. Wasserstoffbasierte Lösungen könnten dabei eine Rolle im Bereich der Notstrom- und Primärversorgung übernehmen. 

Die Innio Group und der Net Zero Innovation Hub for Data Centers planen, für die Skalierung dieser Lösung weiter zusammenzuarbeiten. Im Fokus sollen dabei unter anderem Brennstoffverfügbarkeit, Infrastruktur, Speicherlösungen, Genehmigungs-prozesse, Dual-Fuel-Fähigkeiten sowie die Integration in Datacenter-Architekturen stehen.

Freitag, 24.04.2026, 16:15 Uhr
Heidi Roider
Energie & Management > KWK - Wasserstoffmotor besteht Praxistest für Datacenter-Notstrom
Eine wasserstoffbasierte 3-MW-Backup-Power-Anlage für Datacenter. Quelle: Innio
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Wasserstoffmotor besteht Praxistest für Datacenter-Notstrom
Innio und der Net Zero Innovation Hub haben erstmals eine 3-MW-Notstromanlage mit 100 Prozent Wasserstoff für Rechenzentren getestet.
Der BHKW-Hersteller Innio und der Net Zero Innovation Hub for Data Centers haben einen Validierungstest für eine wasserstoffbasierte Notstromlösung abgeschlossen, teilte Innio mit. Die Partner setzten dabei einen Gasmotor der 3-MW-Klasse ein, der vollständig mit Wasserstoff betrieben wurde. Der Test fand am Innio-Standort in Jenbach in Tirol statt. Ziel war es, die Eignung der Technologie für kritische Infrastrukturen zu prüfen. Vertreter von Microsoft, Google und Data 4 begleiteten den Test vor Ort.

Der Test hat laut Innio eine skalierbare und saubere Backup-Lösung bestätigt. Der Wasserstoffmotor durchlief während der Demonstration mehrere Lastszenarien. Dazu zählten dynamische Lastwechsel sowie Profile, die durch KI-Anwendungen geprägt sind. Diese Anforderungen gelten als charakteristisch für Rechenzentren mit hoher Leistungsdichte. 

Innio übertrug dabei nach eigenen Angaben Eigenschaften seiner Gasmotorentechnologie auf den Betrieb mit Wasserstoff. Der Hersteller nennt kurze Startzeiten, stabiles Lastverhalten und kontinuierliche Leistungsabgabe als zentrale Kriterien. Dieser Validierungstest hat nun gezeigt, dass die Technologie die „transiente Leistung, Resilienz und Flexibilität liefert, die Datacenter benötigen − selbst im Betrieb mit 100 Prozent Wasserstoff“, sagte Olaf Berlien, President & CEO der Innio Group.

Industriepartner definieren Anforderungen für Skalierung

Der Validierungstest ist Teil eines Auswahl- und Prüfprozesses des Net Zero Innovation Hub. Dieser Hub ist ein Zusammenschluss von Firmen aus der Rechenzentrums-Branche, Zum Hub gehören zum Beispiel Danfoss, Data 4, Google, Microsoft sowie Schneider Electric und Vertiv. Die Mitgleider definieren gemeinsam technische Anforderungen für neue Energielösungen. Grundlage bildete eine internationale Abfrage zu CO2-armen Backup-Systemen.

Der steigende Leistungsbedarf von Rechenzentren, vor allem durch KI-Anwendungen, erhöht den Druck auf Betreiber. Neben Versorgungssicherheit gewinnen kurze Projektlaufzeiten und CO2-Minderung an Bedeutung. Branchenprognosen gehen davon aus, dass hybride und netzunabhängige Energiesysteme deutlich an Bedeutung gewinnen. Wasserstoffbasierte Lösungen könnten dabei eine Rolle im Bereich der Notstrom- und Primärversorgung übernehmen. 

Die Innio Group und der Net Zero Innovation Hub for Data Centers planen, für die Skalierung dieser Lösung weiter zusammenzuarbeiten. Im Fokus sollen dabei unter anderem Brennstoffverfügbarkeit, Infrastruktur, Speicherlösungen, Genehmigungs-prozesse, Dual-Fuel-Fähigkeiten sowie die Integration in Datacenter-Architekturen stehen.

Freitag, 24.04.2026, 16:15 Uhr
Heidi Roider

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