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Energie & Management > Studien - US-Denkfabrik warnt vor zu hohen LNG-Importkapazitäten in Europa
Quelle: Shutterstock / aerial motion
Studien

US-Denkfabrik warnt vor zu hohen LNG-Importkapazitäten in Europa

Seit Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine ist der eropäische Gasverbrauch deutlich gesunken. Nun warnt die IEEFA, dass auch der Peak der LNG-Nachfrage bald erreicht sein könnte.
Die Staaten Europas haben ihren Gasverbrauch seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine vor zwei Jahren einer Studie zufolge um 20 Prozent gesenkt. Laut dem Bericht der auf Energiethemen spezialisierten US-Denkfabrik Institute for Energy Economics and Financial Analysis (IEEFA) sank die Nachfrage insbesondere in Deutschland, Italien und Großbritannien.

Dem IEEFA zufolge geht der Rückgang insbesondere auf erhöhte Energieeeffizienz und Steuerung der Nachfrage zurück, aber auch auf die Folgen der massiv gestiegenen Gaspreise und milde Witterung in den Wintermonaten. „Europa hat die Energiekrise erfolgreich gemeistert und ist in der Lage, den Gasverbrauch weiter einzuschränken, unter anderem dank Effizienzmaßnahmen und dem Einsatz erneuerbarer Energien“, heißt es in der IEEFA-Studie.

Allerdings warnte das IEEFA auch − wie bereits in einer im Oktober veröffentlichten Studie − vor zu hohen Importkapazitäten für verflüssigtes Erdgas (LNG), die in Europa infolge des Ukraine-Kriegs aufgebaut worden seien. Derzeit seien 13 LNG-Terminals in Europa im Betrieb − während es im Februar 2022 noch acht gewesen seien. Weitere Terminals werden gebaut, obwohl der Nachfrage-Peak für LNG voraussichtlich 2025 erreicht werde.

Die Ergebnisse der Analyse sind auf den Internetseiten der IEEFA abrufbar.

Donnerstag, 22.02.2024, 11:36 Uhr
Claus-Detlef Gromann
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Seit Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine ist der eropäische Gasverbrauch deutlich gesunken. Nun warnt die IEEFA, dass auch der Peak der LNG-Nachfrage bald erreicht sein könnte.
Die Staaten Europas haben ihren Gasverbrauch seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine vor zwei Jahren einer Studie zufolge um 20 Prozent gesenkt. Laut dem Bericht der auf Energiethemen spezialisierten US-Denkfabrik Institute for Energy Economics and Financial Analysis (IEEFA) sank die Nachfrage insbesondere in Deutschland, Italien und Großbritannien.

Dem IEEFA zufolge geht der Rückgang insbesondere auf erhöhte Energieeeffizienz und Steuerung der Nachfrage zurück, aber auch auf die Folgen der massiv gestiegenen Gaspreise und milde Witterung in den Wintermonaten. „Europa hat die Energiekrise erfolgreich gemeistert und ist in der Lage, den Gasverbrauch weiter einzuschränken, unter anderem dank Effizienzmaßnahmen und dem Einsatz erneuerbarer Energien“, heißt es in der IEEFA-Studie.

Allerdings warnte das IEEFA auch − wie bereits in einer im Oktober veröffentlichten Studie − vor zu hohen Importkapazitäten für verflüssigtes Erdgas (LNG), die in Europa infolge des Ukraine-Kriegs aufgebaut worden seien. Derzeit seien 13 LNG-Terminals in Europa im Betrieb − während es im Februar 2022 noch acht gewesen seien. Weitere Terminals werden gebaut, obwohl der Nachfrage-Peak für LNG voraussichtlich 2025 erreicht werde.

Die Ergebnisse der Analyse sind auf den Internetseiten der IEEFA abrufbar.

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Claus-Detlef Gromann

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