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Energie & Management > IT - Start-up bringt Selbstmontage-System für Heizungsanlagen auf den Markt
Quelle: Sensaru
IT

Start-up bringt Selbstmontage-System für Heizungsanlagen auf den Markt

Sensaru bringt ein Messsystem in Selbstmontage auf den Markt. Die Zielgruppe sind unter anderem Immobilienunternehmen, die ihre Heizungsanlagen optimieren wollen. 
Das Pforzheimer Start-up Sensaru hat ein selbst-montierbares sensorisches Messsystem für Heizungsanlagen entwickelt. Die Zielgruppe sind Immobilienunternehmen. Mithilfe solcher sensorischer Messsysteme lässt sich prüfen, wo und wie Heizungsanlagen optimiert werden können. Die Installation und Inbetriebnahme solcher Systeme sei allerdings oftmals kosten- und zeitintensiv, so das Start-up in seiner Mitteilung.

Die Pforzheimer haben dafür nun laut eigener Aussage eine schnelle und günstige Lösung entwickelt − die laut Sensaru auch ohne Fachkräfte moniert werden kann − und auf den Markt gebracht: ein selbst-montierbares sensorisches Messsystem. 

„Ohne sensorische Messdaten lassen sich ältere Heizungsanlagen nur schwer optimieren. Denn die Ursachen für zu hohen Energiebedarf sind schlichtweg zu komplex”, sagt Matthias Zeh, Geschäftsführer von Sensaru. „Unser System funktioniert wie ein Langzeit-EKG und ermöglicht Immobilienunternehmen, endlich datenbasierte Entscheidungen bei der energetischen Sanierung und Optimierung zu treffen“.

Drei Komponenten sollen Einblick in die Heizungsanlage geben

Das Sensaru-Messsystem besteht aus drei Komponenten: den Sensoren, dem Gateway sowie dem Zugang zur Cloud, in der die Messdaten verarbeitet werden. Die Installation gelingt laut dem Hersteller Sensaru in weniger als einer Stunde und benötigt keine Fachkenntnisse oder neue Infrastrukturen. 

Die Sensoren werden dazu an die Heizungsanlage montiert und mit dem Gateway verbunden. Sie ermitteln Messwerte wie Temperatur am Rohr und in der Umgebung aber auch Vor- und Rücklauf-Temperatur und weitere Daten.

Die Messdaten werden vom Data Warehouse der Sensaru-Cloud verarbeitet, analysiert und aufbereitet. Die Immobilienunternehmen würden neben Messdatenanalysen auch Handlungsanweisungen zur Optimierung des Energieverbrauchs erhalten. So ermittelt der Algorithmus etwa bei einer zu hohen Vorlauftemperatur, um wie viel Grad diese ohne Leistungsverlust reduziert werden kann. Auch unerkannte Fehlfunktionen wie der Ausfall eines Außentemperaturfühlers oder unentdeckte Leckage werden laut Sensaru dank des sensorischen Messsystems schnell erkannt. 
 

Sensaru ist ein Start-up mit Sitz in Pforzheim und entwickelt erste nachrüstbare sensorische Messsystem für Heizungsanlagen in Wohngebäuden. Das Unternehmen ist ein Spin-off des Gebäudetechnik-Unternehmens „ib company“. 

Donnerstag, 7.12.2023, 09:13 Uhr
Heidi Roider
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Quelle: Sensaru
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Sensaru bringt ein Messsystem in Selbstmontage auf den Markt. Die Zielgruppe sind unter anderem Immobilienunternehmen, die ihre Heizungsanlagen optimieren wollen. 
Das Pforzheimer Start-up Sensaru hat ein selbst-montierbares sensorisches Messsystem für Heizungsanlagen entwickelt. Die Zielgruppe sind Immobilienunternehmen. Mithilfe solcher sensorischer Messsysteme lässt sich prüfen, wo und wie Heizungsanlagen optimiert werden können. Die Installation und Inbetriebnahme solcher Systeme sei allerdings oftmals kosten- und zeitintensiv, so das Start-up in seiner Mitteilung.

Die Pforzheimer haben dafür nun laut eigener Aussage eine schnelle und günstige Lösung entwickelt − die laut Sensaru auch ohne Fachkräfte moniert werden kann − und auf den Markt gebracht: ein selbst-montierbares sensorisches Messsystem. 

„Ohne sensorische Messdaten lassen sich ältere Heizungsanlagen nur schwer optimieren. Denn die Ursachen für zu hohen Energiebedarf sind schlichtweg zu komplex”, sagt Matthias Zeh, Geschäftsführer von Sensaru. „Unser System funktioniert wie ein Langzeit-EKG und ermöglicht Immobilienunternehmen, endlich datenbasierte Entscheidungen bei der energetischen Sanierung und Optimierung zu treffen“.

Drei Komponenten sollen Einblick in die Heizungsanlage geben

Das Sensaru-Messsystem besteht aus drei Komponenten: den Sensoren, dem Gateway sowie dem Zugang zur Cloud, in der die Messdaten verarbeitet werden. Die Installation gelingt laut dem Hersteller Sensaru in weniger als einer Stunde und benötigt keine Fachkenntnisse oder neue Infrastrukturen. 

Die Sensoren werden dazu an die Heizungsanlage montiert und mit dem Gateway verbunden. Sie ermitteln Messwerte wie Temperatur am Rohr und in der Umgebung aber auch Vor- und Rücklauf-Temperatur und weitere Daten.

Die Messdaten werden vom Data Warehouse der Sensaru-Cloud verarbeitet, analysiert und aufbereitet. Die Immobilienunternehmen würden neben Messdatenanalysen auch Handlungsanweisungen zur Optimierung des Energieverbrauchs erhalten. So ermittelt der Algorithmus etwa bei einer zu hohen Vorlauftemperatur, um wie viel Grad diese ohne Leistungsverlust reduziert werden kann. Auch unerkannte Fehlfunktionen wie der Ausfall eines Außentemperaturfühlers oder unentdeckte Leckage werden laut Sensaru dank des sensorischen Messsystems schnell erkannt. 
 

Sensaru ist ein Start-up mit Sitz in Pforzheim und entwickelt erste nachrüstbare sensorische Messsystem für Heizungsanlagen in Wohngebäuden. Das Unternehmen ist ein Spin-off des Gebäudetechnik-Unternehmens „ib company“. 

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