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In der geförderten Direktvermarktung sind für August 358 MW mehr angemeldet worden. In der sonstigen Direktvermarktung sind mehr als 893 MW hinzugekommen.
Nach Angaben der vier Übertragungsnetzbetreiber sind für August insgesamt 104.070 MW in der geförderten Direktvermarktung mit Inanspruchnahme der Marktprämie registriert. Verglichen zum Juli entspricht das einem Anstieg um rund 358 MW. Das teilten die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber auf ihrer Internetseite „netztransparenz.de“ mit.
Den größten Anteil stellt weiterhin die Windenergie an Land mit 53.867 MW. Im Vergleich zum Vormonat nahm die installierte Leistung um rund 394 MW zu. Die Solarenergie erhöhte sich um 101 MW auf 36.934 MW. Rückläufig entwickelte sich dagegen die Offshore-Windenergie. Ihre registrierte Leistung sank um 118 MW auf 5.427 MW.
Auch die Biomasse verringerte sich um rund 20 MW auf 6.881 MW. Die Wasserkraft blieb mit 881 MW nahezu unverändert, während die Leistung aus Deponie-, Klär- und Grubengas auf knapp 39 MW zurückging.
Sonstige Direktvermarktung wächst deutlich
Noch kräftiger fiel das Wachstum in der sonstigen Direktvermarktung aus. Nach den aktuellen Zahlen von 50 Hertz, Amprion, Tennet und Transnet BW summiert sich die angemeldete Leistung auf 33.896 MW. Das entspricht gegenüber Juli einem Zuwachs von rund 893 MW.
Das größte Plus verzeichnete hier die Offshore-Windenergie. Ihre Leistung stieg innerhalb eines Monats um rund 523 MW auf 6.112 MW. Auch die Solarenergie legte deutlich zu und erreichte 11.487 MW. Das entspricht einem Plus von rund 325 MW. Die Windenergie an Land erhöhte sich leicht um rund 43 MW auf 14.099 MW.
Die Biomasse verzeichnete mit gut einem MW ebenfalls einen geringen Zuwachs. Die Wasserkraft blieb mit 859 MW nahezu konstant, während die Leistung aus Deponie-, Klär- und Grubengas geringfügig auf 200 MW zurückging. (hr)
Freitag, 7.08.2026, 14:32 Uhr
Heidi Roider
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