E&M exklusiv Newsletter:
E&M gratis testen:
Energie & Management > Contracting - Rheinenergie übernimmt Contracting-Geschäft der EnBW
Quelle: Rheinenergie AG
Contracting

Rheinenergie übernimmt Contracting-Geschäft der EnBW

Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG verkauft ihr Contracting-Portfolio an die Kölner Rheinenergie AG. Bundesweit wechseln so 200 Anlagen ihren Eigentümer. 
Die EnBW Energie Baden-Württemberg (EnBW) steigt aus dem Contracting-Geschäft aus und verkauft es an die Rheinenergie. Eine entsprechende Vereinbarung haben die beiden Unternehmen kürzlich unterzeichnet, teilen sie am 31. Juli mit. Über die Höhe des Kaufpreises vereinbarten die beteiligten Parteien Stillschweigen.

Der Verkauf steht noch unter dem Vorbehalt der Bestätigung der zuständigen Kommunalaufsicht sowie der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörde, die spätestens zum Jahresanfang 2027 erwartet werden. Das Contracting-Portfolio der EnBW umfasst deutschlandweit rund 200 Anlagen.

Mit der geplanten Übernahme wächst das Portfolio der Rheinenergie auf rund 800 Anlagen und 1.100 MW installierte Leistung und gehört nach eigenen Angaben damit künftig zu den führenden Anbietern von Energiedienstleistungen (EDL) in Deutschland. Die EnBW hingegen erklärt dieses Schritt damit, dass sie ihren „strategischen Fokus im Bereich der Erzeugung“ schärfen will. EnBW plant bis 2030 Investitionen von bis zu 50 Milliarden Euro insbesondere in den weiteren Ausbau der Strom- und Gasnetze, erneuerbaren Energien, wasserstofffähige Gaskraftwerke sowie die Elektromobilität. 

Mitarbeitende werden von Rheinenergie übernommen

Teil der Vereinbarung ist zudem der Übergang der rund 150 Contracting-Mitarbeitenden der EnBW zur Rheinenergie. Die Rheinenergie wird laut Mitteilung den Standort Stuttgart mit der gesamten Belegschaft erhalten. Betriebsbedingte Kündigungen seien bis Ende 2029 ausgeschlossen. Auch für die Contracting-Kunden der EnBW laufe der Geschäftsbetrieb uneingeschränkt weiter.

Die Kölner Rheinenergie baut seit einigen Jahren ihr Energiedienstleistungs- und Contractinggeschäft kontinuierlich aus. „Mit der Übernahme des EnBW-Portfolios beschleunigen wir diesen Weg und entwickeln die Rheinenergie zu einem der führenden Anbieter komplexer Energie- und Wärmelösungen in Deutschland“, sagte Andreas Feicht, Vorstandsvorsitzender der Rheinenergie. 

„Während wir unsere Kompetenz bislang vor allem in der Wohnungswirtschaft und im Gewerbebereich ausspielen, erweitern wir unser Portfolio gezielt um große Industrieprojekte und das Geschäft mit der öffentlichen Hand. So können wir künftig alle relevanten Kundengruppen noch umfassender begleiten und ihnen passgenaue Energie- und Wärmelösungen anbieten“, ergänzt Stephan Segbers, Vertriebsvorstand der Rheinenergie.
 
200 Anlagen wechseln von der EnBW zur Rheinenergie. Die Stanort eim Überlick
(zur Vollansicht auf die Grafik klicken)
Quelle: RheinEnergie AG

Zuletzt hatte sich Rheinenergie im Mai dieses Jahres im Bereich Energiekonzepte für Logistikimmobilien und Rechenzentren mit einem Zukauf verstärkt. Der regionale Energieversorger und Energiedienstleister aus Köln und die „OSMAB Holding AG“ aus dem benachbarten Rösrath (Nordrhein-Westfalen) haben das Gemeinschaftsunternehmen „REMAB Energie GmbH“ gegründet. 

Die Rheinenergie bringt das Portfolio ihres Geschäftsbereichs „next energy solutions“ in das Joint Venture ein. Unter dieser Marke bietet der Versorger bundesweit Contracting- und Energiedienstleistungen für Industrie, Gewerbe und die Immobilienwirtschaft an. Osmab entwickelt und verwaltet Büro- und Logistikimmobilien auf deutschem Boden. Darüber hinaus investiert das Unternehmen in erneuerbare Energien und betreibt ein eigenes Facility-Management für sein Immobilienportfolio. Das Angebot der nun gegründeten „REMAB Energie GmbH“ reicht laut Mitteilung von Photovoltaik-Aufdachanlagen und Mieterstrommodellen bis zu Konzepten für dezentrale Stromerzeugung und intelligente Medienversorgung. (hr)

Freitag, 31.07.2026, 10:59 Uhr
Heidi Roider
Energie & Management > Contracting - Rheinenergie übernimmt Contracting-Geschäft der EnBW
Quelle: Rheinenergie AG
Contracting
Rheinenergie übernimmt Contracting-Geschäft der EnBW
Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG verkauft ihr Contracting-Portfolio an die Kölner Rheinenergie AG. Bundesweit wechseln so 200 Anlagen ihren Eigentümer. 
Die EnBW Energie Baden-Württemberg (EnBW) steigt aus dem Contracting-Geschäft aus und verkauft es an die Rheinenergie. Eine entsprechende Vereinbarung haben die beiden Unternehmen kürzlich unterzeichnet, teilen sie am 31. Juli mit. Über die Höhe des Kaufpreises vereinbarten die beteiligten Parteien Stillschweigen.

Der Verkauf steht noch unter dem Vorbehalt der Bestätigung der zuständigen Kommunalaufsicht sowie der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörde, die spätestens zum Jahresanfang 2027 erwartet werden. Das Contracting-Portfolio der EnBW umfasst deutschlandweit rund 200 Anlagen.

Mit der geplanten Übernahme wächst das Portfolio der Rheinenergie auf rund 800 Anlagen und 1.100 MW installierte Leistung und gehört nach eigenen Angaben damit künftig zu den führenden Anbietern von Energiedienstleistungen (EDL) in Deutschland. Die EnBW hingegen erklärt dieses Schritt damit, dass sie ihren „strategischen Fokus im Bereich der Erzeugung“ schärfen will. EnBW plant bis 2030 Investitionen von bis zu 50 Milliarden Euro insbesondere in den weiteren Ausbau der Strom- und Gasnetze, erneuerbaren Energien, wasserstofffähige Gaskraftwerke sowie die Elektromobilität. 

Mitarbeitende werden von Rheinenergie übernommen

Teil der Vereinbarung ist zudem der Übergang der rund 150 Contracting-Mitarbeitenden der EnBW zur Rheinenergie. Die Rheinenergie wird laut Mitteilung den Standort Stuttgart mit der gesamten Belegschaft erhalten. Betriebsbedingte Kündigungen seien bis Ende 2029 ausgeschlossen. Auch für die Contracting-Kunden der EnBW laufe der Geschäftsbetrieb uneingeschränkt weiter.

Die Kölner Rheinenergie baut seit einigen Jahren ihr Energiedienstleistungs- und Contractinggeschäft kontinuierlich aus. „Mit der Übernahme des EnBW-Portfolios beschleunigen wir diesen Weg und entwickeln die Rheinenergie zu einem der führenden Anbieter komplexer Energie- und Wärmelösungen in Deutschland“, sagte Andreas Feicht, Vorstandsvorsitzender der Rheinenergie. 

„Während wir unsere Kompetenz bislang vor allem in der Wohnungswirtschaft und im Gewerbebereich ausspielen, erweitern wir unser Portfolio gezielt um große Industrieprojekte und das Geschäft mit der öffentlichen Hand. So können wir künftig alle relevanten Kundengruppen noch umfassender begleiten und ihnen passgenaue Energie- und Wärmelösungen anbieten“, ergänzt Stephan Segbers, Vertriebsvorstand der Rheinenergie.
 
200 Anlagen wechseln von der EnBW zur Rheinenergie. Die Stanort eim Überlick
(zur Vollansicht auf die Grafik klicken)
Quelle: RheinEnergie AG

Zuletzt hatte sich Rheinenergie im Mai dieses Jahres im Bereich Energiekonzepte für Logistikimmobilien und Rechenzentren mit einem Zukauf verstärkt. Der regionale Energieversorger und Energiedienstleister aus Köln und die „OSMAB Holding AG“ aus dem benachbarten Rösrath (Nordrhein-Westfalen) haben das Gemeinschaftsunternehmen „REMAB Energie GmbH“ gegründet. 

Die Rheinenergie bringt das Portfolio ihres Geschäftsbereichs „next energy solutions“ in das Joint Venture ein. Unter dieser Marke bietet der Versorger bundesweit Contracting- und Energiedienstleistungen für Industrie, Gewerbe und die Immobilienwirtschaft an. Osmab entwickelt und verwaltet Büro- und Logistikimmobilien auf deutschem Boden. Darüber hinaus investiert das Unternehmen in erneuerbare Energien und betreibt ein eigenes Facility-Management für sein Immobilienportfolio. Das Angebot der nun gegründeten „REMAB Energie GmbH“ reicht laut Mitteilung von Photovoltaik-Aufdachanlagen und Mieterstrommodellen bis zu Konzepten für dezentrale Stromerzeugung und intelligente Medienversorgung. (hr)

Freitag, 31.07.2026, 10:59 Uhr
Heidi Roider

Haben Sie Interesse an Content oder Mehrfachzugängen für Ihr Unternehmen?

Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zur Nutzung von E&M-Inhalten oder den verschiedenen Abonnement-Paketen haben.
Das E&M-Vertriebsteam freut sich unter Tel. 08152 / 93 11-77 oder unter vertrieb@energie-und-management.de über Ihre Anfrage.