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Energie & Management > Photovoltaik - Philippsburg mit Spitzenplatz beim „Wattbewerb“
Quelle: Shutterstock / Thanit PKC
Photovoltaik

Philippsburg mit Spitzenplatz beim „Wattbewerb“

Der ehemalige Atomkraftwerkstandort Philippsburg hat sich zur baden-württembergischen Solarhochburg entwickelt. Dafür gab es jetzt einen Preis.
Die Stadt am Rhein, die jahrzehntelang wegen ihres − 2019 abgeschalteten − Atommeilers mit Kernenergie gleichgesetzt wurde, erlebt nun eine Transformation zur nachhaltigen Energiegewinnung durch Photovoltaik.

Bürgermeister Stefan Martus (CDU) teilte jetzt mit, dass Philippsburg im nationalen „Wattbewerb“ unter 247 deutschen Städten den vierten Platz erreicht hat und unter den Teilnehmern aus Baden-Württemberg sogar an der Spitze steht. Unterstützung kam dabei von Unternehmen der Wirth Gruppe, die schwerpunktmäßig in Immobilien und erneuerbare Energien investiert.

Nach der Übernahme des ehemaligen Goodyear-Werkes in Philippsburg hat Wirth dort den Industriepark Philippsburg entwickelt. Hier haben sich mehrere Solarunternehmen aus der Gruppe niedergelassen. Die Wirsol Roof Solutions und „solar4trade“ unterhalten dort das Lager für PV-Komponenten. Auch das Solarteur-Camp Rhein-Neckar zur Ausbildung von Solarteuren ist hier zu finden.

Die Photovoltaik-Anlagen auf den großen Hallendächern tragen wesentlich zum Solarenergie-Erfolg in Philippsburg bei. Wie es in einer Mitteilung von Wirth heißt, ist dort eine Leitung von insgesamt 3,75 MW installiert, die jährliche Solarstromproduktion beläuft sich auf rund 3,8 Millionen kWh, der vermiedene CO2-Ausstoß auf 2,2 Tonnen.

„Wir wollen unseren Solarstandort in Philippsburg ausbauen und werden mit weiteren Anlagen auch künftig nennenswerte Beiträge für den PV-Zubau in Philippsburg leisten“, erklärte Andreas Wirth anlässlich der Preisverleihung. Auch Bürgermeister Stefan Martus kündigte an, dafür zu sorgen, dass der Wattbewerb-Spitzenplatz in Philippsburg bleibt. Auch die Bürger hätten zum Erfolg beigetragen, indem sie viele private PV-Anlagen auf ihren Dächern installiert haben.

Die Stadt wiederum hat bereits 1,5 Millionen Euro für weitere Photovoltaik-Anlagen eingeplant, die auf öffentlichen Gebäuden wie Schulen und Feuerwehrhäusern installiert werden sollen. Auch das Rathaus von Philippsburg ist bereits mit Solaranlagen ausgestattet. Mit der derzeit erzeugten Sonnenenergie könnte die Kommune ihre kleinen und mittleren Unternehmen rein rechnerisch autark versorgen.

Dienstag, 11.06.2024, 11:08 Uhr
Gnter Drewnitzky
Energie & Management > Photovoltaik - Philippsburg mit Spitzenplatz beim „Wattbewerb“
Quelle: Shutterstock / Thanit PKC
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Philippsburg mit Spitzenplatz beim „Wattbewerb“
Der ehemalige Atomkraftwerkstandort Philippsburg hat sich zur baden-württembergischen Solarhochburg entwickelt. Dafür gab es jetzt einen Preis.
Die Stadt am Rhein, die jahrzehntelang wegen ihres − 2019 abgeschalteten − Atommeilers mit Kernenergie gleichgesetzt wurde, erlebt nun eine Transformation zur nachhaltigen Energiegewinnung durch Photovoltaik.

Bürgermeister Stefan Martus (CDU) teilte jetzt mit, dass Philippsburg im nationalen „Wattbewerb“ unter 247 deutschen Städten den vierten Platz erreicht hat und unter den Teilnehmern aus Baden-Württemberg sogar an der Spitze steht. Unterstützung kam dabei von Unternehmen der Wirth Gruppe, die schwerpunktmäßig in Immobilien und erneuerbare Energien investiert.

Nach der Übernahme des ehemaligen Goodyear-Werkes in Philippsburg hat Wirth dort den Industriepark Philippsburg entwickelt. Hier haben sich mehrere Solarunternehmen aus der Gruppe niedergelassen. Die Wirsol Roof Solutions und „solar4trade“ unterhalten dort das Lager für PV-Komponenten. Auch das Solarteur-Camp Rhein-Neckar zur Ausbildung von Solarteuren ist hier zu finden.

Die Photovoltaik-Anlagen auf den großen Hallendächern tragen wesentlich zum Solarenergie-Erfolg in Philippsburg bei. Wie es in einer Mitteilung von Wirth heißt, ist dort eine Leitung von insgesamt 3,75 MW installiert, die jährliche Solarstromproduktion beläuft sich auf rund 3,8 Millionen kWh, der vermiedene CO2-Ausstoß auf 2,2 Tonnen.

„Wir wollen unseren Solarstandort in Philippsburg ausbauen und werden mit weiteren Anlagen auch künftig nennenswerte Beiträge für den PV-Zubau in Philippsburg leisten“, erklärte Andreas Wirth anlässlich der Preisverleihung. Auch Bürgermeister Stefan Martus kündigte an, dafür zu sorgen, dass der Wattbewerb-Spitzenplatz in Philippsburg bleibt. Auch die Bürger hätten zum Erfolg beigetragen, indem sie viele private PV-Anlagen auf ihren Dächern installiert haben.

Die Stadt wiederum hat bereits 1,5 Millionen Euro für weitere Photovoltaik-Anlagen eingeplant, die auf öffentlichen Gebäuden wie Schulen und Feuerwehrhäusern installiert werden sollen. Auch das Rathaus von Philippsburg ist bereits mit Solaranlagen ausgestattet. Mit der derzeit erzeugten Sonnenenergie könnte die Kommune ihre kleinen und mittleren Unternehmen rein rechnerisch autark versorgen.

Dienstag, 11.06.2024, 11:08 Uhr
Gnter Drewnitzky

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