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Energie & Management > Regenerative - Gardena sichert sich Ökostrom über PPA mit Lichtblick
Quelle: Shutterstock / lovelyday12
Regenerative

Gardena sichert sich Ökostrom über PPA mit Lichtblick

Lichtblick und Gardena haben einen Direktliefervertrag über Strom aus erneuerbaren Energien geschlossen. Der Vertrag umfasst Solar- und Windstrom aus deutschen Anlagen.
Der Energieversorger Lichtblick beliefert den Gartengerätehersteller Gardena künftig mit Strom aus erneuerbaren Energieanlagen in Deutschland. Grundlage ist ein Corporate Power Purchase Agreement (CPPA), das nach Angaben der Partner eine Laufzeit von fünfeinhalb Jahren hat. Die installierte Leistung der beteiligten Solar- und Windparks beträgt insgesamt 9,8 Megawatt. Über die Vertragsdauer wird eine Stromerzeugung von rund 63,8 Millionen kWh erwartet.

Für die Belieferung wurde nach Angaben von Lichtblick auch ein neuer Solarpark errichtet. Ergänzend liefern bestehende Onshore-Windenergieanlagen Strom, darunter auch ein Park, dessen staatliche Förderung ausgelaufen ist. Somit werde durch den Direktliefervertrag sowohl der Neubau erneuerbarer Anlagen als auch der Weiterbetrieb älterer Windparks ermöglicht, erklärte Dennis Pötter, verantwortlich für die Entwicklung von CPPA-Geschäften bei Lichtblick.

Gardena verfolge als Teil der Husqvarna Group eigene Klimaziele und setze dabei unter anderem auf eine nachhaltige Stromversorgung, erläuterte Sustainability Managerin Marina Bylinsky. Nachdem die Standorte des Unternehmens seit 2023 mit Ökostrom versorgt würden, soll das CPPA nun eine direkte Verbindung zwischen Stromverbrauch und zeitgleicher Erzeugung aus konkreten Anlagen herstellen.

Direktlieferverträge zwischen Stromerzeugern und Unternehmen gelten als Instrument zur langfristigen Absicherung von Strommengen zu festgelegten Preisen, unabhängig von kurzfristigen Börsenpreisentwicklungen. Zudem können sie Investitionen in erneuerbare Energieanlagen außerhalb der EEG-Förderung unterstützen. Da sie keine staatliche Förderung erhalten, können diese Anlagen auch Herkunftsnachweise produzieren.

In diesem Zusammenhang will Gardena nach Angaben der Beteiligten erstmals sogenannte granulare Herkunftsnachweise erproben, die eine stündliche Zuordnung von Stromerzeugung und -verbrauch gewährleisten.
 

Dienstag, 27.01.2026, 17:43 Uhr
Fritz Wilhelm
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Gardena sichert sich Ökostrom über PPA mit Lichtblick
Lichtblick und Gardena haben einen Direktliefervertrag über Strom aus erneuerbaren Energien geschlossen. Der Vertrag umfasst Solar- und Windstrom aus deutschen Anlagen.
Der Energieversorger Lichtblick beliefert den Gartengerätehersteller Gardena künftig mit Strom aus erneuerbaren Energieanlagen in Deutschland. Grundlage ist ein Corporate Power Purchase Agreement (CPPA), das nach Angaben der Partner eine Laufzeit von fünfeinhalb Jahren hat. Die installierte Leistung der beteiligten Solar- und Windparks beträgt insgesamt 9,8 Megawatt. Über die Vertragsdauer wird eine Stromerzeugung von rund 63,8 Millionen kWh erwartet.

Für die Belieferung wurde nach Angaben von Lichtblick auch ein neuer Solarpark errichtet. Ergänzend liefern bestehende Onshore-Windenergieanlagen Strom, darunter auch ein Park, dessen staatliche Förderung ausgelaufen ist. Somit werde durch den Direktliefervertrag sowohl der Neubau erneuerbarer Anlagen als auch der Weiterbetrieb älterer Windparks ermöglicht, erklärte Dennis Pötter, verantwortlich für die Entwicklung von CPPA-Geschäften bei Lichtblick.

Gardena verfolge als Teil der Husqvarna Group eigene Klimaziele und setze dabei unter anderem auf eine nachhaltige Stromversorgung, erläuterte Sustainability Managerin Marina Bylinsky. Nachdem die Standorte des Unternehmens seit 2023 mit Ökostrom versorgt würden, soll das CPPA nun eine direkte Verbindung zwischen Stromverbrauch und zeitgleicher Erzeugung aus konkreten Anlagen herstellen.

Direktlieferverträge zwischen Stromerzeugern und Unternehmen gelten als Instrument zur langfristigen Absicherung von Strommengen zu festgelegten Preisen, unabhängig von kurzfristigen Börsenpreisentwicklungen. Zudem können sie Investitionen in erneuerbare Energieanlagen außerhalb der EEG-Förderung unterstützen. Da sie keine staatliche Förderung erhalten, können diese Anlagen auch Herkunftsnachweise produzieren.

In diesem Zusammenhang will Gardena nach Angaben der Beteiligten erstmals sogenannte granulare Herkunftsnachweise erproben, die eine stündliche Zuordnung von Stromerzeugung und -verbrauch gewährleisten.
 

Dienstag, 27.01.2026, 17:43 Uhr
Fritz Wilhelm

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