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Eon hat zwei grüne Anleihen über insgesamt 1,3 Milliarden Euro begeben. Seit Jahresbeginn liegt das Finanzierungsvolumen bei 4,3 Milliarden Euro.
Eon hat zwei grüne Anleihetranchen mit einem Gesamtvolumen von 1,3 Milliarden Euro platziert und damit nach eigenen Angaben den Großteil des verbleibenden Finanzierungsbedarfs für 2026 gedeckt. Die Transaktion umfasst zwei Tranchen über jeweils 650 Millionen Euro, wie aus einer Mitteilung des Energiekonzerns hervorgeht.
Eine Anleihe läuft bis Mai 2031 und ist mit einem Kupon von 3,475 Prozent ausgestattet. Die zweite Tranche hat eine Laufzeit bis Mai 2036 und einen Kupon von 4,053 Prozent. Seit Jahresbeginn hat Eon damit Finanzierungen über insgesamt 4,3 Milliarden Euro aufgenommen.
Nach Unternehmensangaben entfielen davon 72 Prozent auf grüne Finanzierungsinstrumente. Eon hat damit das selbstgesteckte Ziel, mehr als 50 Prozent der jährlichen Finanzierung über grüne Anleihen abzudecken, übertroffen.
Gelungen sei das, lässt sich Eon CFO Nadia Jakobi zitieren, auch durch eine Diversifizierung der Finanzierungsquellen: „Seit Jahresbeginn haben wir rund 1,4 Milliarden Euro außerhalb des Eurobond-Markts aufgenommen. So sichern wir uns einen effizienten und nachhaltigen Zugang zu den Kapitalmärkten zur Finanzierung unseres Investitionsprogramms.“
Die Erlöse sollen zur Finanzierung oder Refinanzierung förderfähiger grüner Projekte nach dem Green Financing Framework von Eon eingesetzt werden. Als aktive Bookrunner waren Commerzbank, Credit Agricole CIB, Goldman Sachs Bank Europe SE und J.P. Morgan beteiligt.
Donnerstag, 21.05.2026, 10:01 Uhr
Katia Meyer-Tien
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