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Statkraft und DHL haben einen langfristigen Stromabnahmevertrag (PPA) für Ökostrom aus einem im vergangenen Jahr neu errichteten Onshore-Windpark in Norddeutschland unterzeichnet.
Statkraft wird die DHL Group künftig im Rahmen eines langfristigen Stromliefervertrags mit Windstrom aus einem Onshore-Windpark in Schleswig-Holstein versorgen. Der norwegische Energiekonzern liefert im Rahmen der Vereinbarung jährlich rund 35 Millionen kWh Grünstrom über eine Laufzeit von zehn Jahren.
Dies deckt etwa acht Prozent des aktuellen Strombedarfs des Logistikunternehmens in Deutschland. Erzeugt wird der Strom im Onshore-Windpark Sollwitt‑Pobüll in Schleswig‑Holstein, der über eine installierte Leistung von 13,2 MW verfügt.
Anna Spinelli, Chief Procurement Officer und Head of Mobility bei der DHL Group, erklärte dazu: „Mit der Integration unseres ersten Onshore-Wind-PPAs erhöhen wir die Stabilität unserer Energieversorgung und fördern direkt den Ausbau neuer erneuerbarer Erzeugungskapazitäten in Deutschland. Zusammen mit unseren Offshore-PPAs kommen wir unserem Ziel, unsere Betriebsabläufe zu dekarbonisieren, damit einen großen Schritt näher.“
Patrick Koch, Head of German Origination bei Statkraft: „Unser PPA-Modell vereint mehrere Vorteile: langfristige Preissicherheit, den Zugang zu erneuerbarem Strom aus neuen Windkraftanlagen und eine maßgeschneiderte Lösung, die genau auf die spezifischen Anforderungen der DHL Group abgestimmt ist.“
Der Onshore-Vertrag mit Statkraft ergänze die bestehenden Offshore-PPA der DHL Group in Deutschland, wie es in einer Mitteilung der Unternehmen heißt. Dies verbessere die lokale Beschaffung, stärke die Versorgungssicherheit und sorge für langfristige Preisstabilität. (gd)
Freitag, 17.07.2026, 10:55 Uhr
Günter Drewnitzky
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