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Energie & Management > Elektrofahrzeuge - Deutliche Preisunterschiede bei Wallbox-Installation
Quelle: Fotolia / JiSIGN
Elektrofahrzeuge

Deutliche Preisunterschiede bei Wallbox-Installation

Die durchschnittlichen Kosten für die Installation einer Heimladestation für E-Autos lagen im vergangenen Jahr bei 1.622 Euro. Das geht aus einer Befragung von Installateuren hervor.
Die Studie zu den Kosten für Wallboxen wurde von der Beratungsgesellschaft EUPD Research für die Erstellung des EV Charging Station Monitors durchgeführt. Danach variieren die Durchschnittspreise zwischen den verschiedenen Installationsgruppen zwischen 500 und 4.000 Euro. Die starken Schwankungen sind vor allem auf die großen technischen Unterschiede der Produkte zurückzuführen.

Bei den 350 Befragten in Deutschland zeichnet sich ein interessanter Trend ab: Die Schere zwischen den günstigsten und den teuersten Installationen geht wie auch 2022 weiter auseinander. Die Installateure gaben zum Teil an, dass ein Endkunde für die Installation einer 11-kW-Wallbox bei ihnen im Durchschnitt nur 500 Euro bezahlen muss. Im Durchschnitt liegen die Kosten mit 1.622 Euro deutlich höher.

Der Hauptgrund für diese Entwicklung ist, dass sich moderne Ladestationen immer weiter ausdifferenzieren. Einfache Wallboxen ohne Zusatzfunktionen wie solares Laden, Energiemanagement und weitere Funktionalitäten können zu deutlich günstigeren Preisen angeboten werden. In der Spitze berichteten die Installateure von bis zu 4.000 Euro für den Einbau einer Anlage.

Finn Bee, Research Analyst bei EUPD Research, kommentiert die Preisentwicklung so: „Wir haben diesen Trend bereits im vergangenen Jahr beobachtet. Die Landschaft der Ladestationen wird immer vielfältiger. Es gibt einen Markt für die einfache Ladestation, die den Strom ins Auto bringt, und einen Markt für intelligente Ladestationen mit immer mehr Funktionen, wie solares Laden, Integration dynamischer Stromtarife oder sogar bidirektionales Laden.“

Der Großteil der Installationskosten entfällt nach wie vor auf die Hardware, also die Ladestation selbst. Im Durchschnitt macht diese 43 Prozent der Gesamtkosten für den Endkunden aus. Der zweitgrößte Kostenblock ist die Installation. Dazu kommen Ausgaben fürs Montagematerial und Verwaltungskosten.

Montag, 11.03.2024, 15:55 Uhr
Gnter Drewnitzky
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Deutliche Preisunterschiede bei Wallbox-Installation
Die durchschnittlichen Kosten für die Installation einer Heimladestation für E-Autos lagen im vergangenen Jahr bei 1.622 Euro. Das geht aus einer Befragung von Installateuren hervor.
Die Studie zu den Kosten für Wallboxen wurde von der Beratungsgesellschaft EUPD Research für die Erstellung des EV Charging Station Monitors durchgeführt. Danach variieren die Durchschnittspreise zwischen den verschiedenen Installationsgruppen zwischen 500 und 4.000 Euro. Die starken Schwankungen sind vor allem auf die großen technischen Unterschiede der Produkte zurückzuführen.

Bei den 350 Befragten in Deutschland zeichnet sich ein interessanter Trend ab: Die Schere zwischen den günstigsten und den teuersten Installationen geht wie auch 2022 weiter auseinander. Die Installateure gaben zum Teil an, dass ein Endkunde für die Installation einer 11-kW-Wallbox bei ihnen im Durchschnitt nur 500 Euro bezahlen muss. Im Durchschnitt liegen die Kosten mit 1.622 Euro deutlich höher.

Der Hauptgrund für diese Entwicklung ist, dass sich moderne Ladestationen immer weiter ausdifferenzieren. Einfache Wallboxen ohne Zusatzfunktionen wie solares Laden, Energiemanagement und weitere Funktionalitäten können zu deutlich günstigeren Preisen angeboten werden. In der Spitze berichteten die Installateure von bis zu 4.000 Euro für den Einbau einer Anlage.

Finn Bee, Research Analyst bei EUPD Research, kommentiert die Preisentwicklung so: „Wir haben diesen Trend bereits im vergangenen Jahr beobachtet. Die Landschaft der Ladestationen wird immer vielfältiger. Es gibt einen Markt für die einfache Ladestation, die den Strom ins Auto bringt, und einen Markt für intelligente Ladestationen mit immer mehr Funktionen, wie solares Laden, Integration dynamischer Stromtarife oder sogar bidirektionales Laden.“

Der Großteil der Installationskosten entfällt nach wie vor auf die Hardware, also die Ladestation selbst. Im Durchschnitt macht diese 43 Prozent der Gesamtkosten für den Endkunden aus. Der zweitgrößte Kostenblock ist die Installation. Dazu kommen Ausgaben fürs Montagematerial und Verwaltungskosten.

Montag, 11.03.2024, 15:55 Uhr
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