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Charge X will sein Angebot für Ladeinfrastruktur in Gewerbeimmobilien bundesweit ausrollen. Die Finanzierung dafür sichern bestehende Investoren.
Der Münchner Ladeinfrastrukturanbieter „ChargeX“ baut sein Geschäft für Gewerbeimmobilien aus und will sein Angebot „ChargeX Estate“ bundesweit vermarkten. Das Unternehmen übernimmt dabei als Charge Point Operator (CPO) Planung, Betrieb und Abrechnung der Ladeinfrastruktur für Eigentümer und Verwalter von Gewerbeimmobilien, wie aus einer aktuellen Mitteilung von Charge X hervorgeht.
Nach Angaben des Unternehmens wurde das Modell bereits rund ein Jahr lang im Markt erprobt. Die Finanzierung des weiteren Ausbaus soll über bestehende Gesellschafter erfolgen, deren Mittel insbesondere in die Finanzierung der Ladepunkte sowie in den Aufbau des Kundenstamms im Immobiliensegment fließen sollen.
Mit dem Angebot adressiert Charge X Eigentümer und Verwalter von Gewerbeimmobilien, die regulatorische Anforderungen wie das Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (GEIG) oder die europäische Gebäuderichtlinie EPBD erfüllen müssen. Charge X übernimmt dabei nach eigenen Angaben Vermietung, Installation, Wartung sowie Strombereitstellung und Abrechnung der Ladeinfrastruktur.
Grundlage des Angebots ist das modulare Ladesystem „Aqueduct“. Dieses kombiniert Lastmanagement, Steuerung und Abrechnung auf einer gemeinsamen Plattform. Nach Unternehmensangaben wurden bislang mehr als 6.000 Ladepunkte installiert, überwiegend im Bereich gewerblicher Immobilien.
Zu den Investoren zählen laut Charge X unter anderem UVC, BonVenture, Ponooc und Bayern Kapital.
Donnerstag, 7.05.2026, 15:07 Uhr
Katia Meyer-Tien
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