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Energie & Management > Windkraft Offshore - Vattenfall unterzeichnet Verträge für zwei dänische Windparks
Anne Mette Traberg (Vattenfall) und Adrian Lübbert (Dänische Energieagentur) unterzeichnen die Verträge. Quelle: Vattenfall
Windkraft Offshore

Vattenfall unterzeichnet Verträge für zwei dänische Windparks

Vattenfall und die Dänische Energieagentur haben Verträge für die Offshore-Windparks Holmsland und Hesselo mit 1.800 MW Gesamtleistung unterzeichnet, die ab 2032 Strom liefern sollen.
Der schwedische Energiekonzern Vattenfall hat die endgültigen Verträge für die Offshore-Windprojekte Hesselo und Holmsland in Dänemark unterzeichnet. Vertragspartner ist die Dänische Energieagentur. Die Unterzeichnung markiert einen weiteren Schritt bei der Entwicklung der beiden geplanten Offshore-Windparks, die zusammen mindestens 1.800 MW Leistung erreichen sollen.

Die Projekte hatte Dänemark Vattenfall im August 2026 im Rahmen seiner jüngsten Offshore-Wind-Ausschreibung zugesprochen. Die Verträge unterzeichneten Anne Mette Traberg, Country Managerin für Dänemark bei Vattenfall, und Adrian Lübbert, Generaldirektor der Dänischen Energieagentur.

Im Zuge der Vereinbarung erhält das bisher unter dem Namen „North Sea I Mid“ geführte Vorhaben den Namen „Holmsland“. Damit will Vattenfall den Standort des geplanten Windparks vor der Küste von Holmsland auch im Projektnamen abbilden und eine einprägsamere Bezeichnung schaffen.

1.800 MW Leistung geplant

Das Projekt Hesselo soll im Kattegat entstehen und eine Mindestkapazität von 800 MW erreichen. Holmsland ist mit mindestens 1.000 MW in der Nordsee vor Hvide Sande geplant. Zusammen sollen die beiden Windparks die Offshore-Windkapazität Dänemarks um mindestens 1.800 MW erhöhen. Die Inbetriebnahme beider Anlagen ist für das Jahr 2032 vorgesehen.

Nach Angaben von Vattenfall sollen die Projekte dazu beitragen, den steigenden Strombedarf in Dänemark zu decken und die langfristigen Klimaziele des Landes zu unterstützen. Der Konzern betreibt bereits fünf Offshore-Windparks in Dänemark. Diese erzeugen jährlich rund 6,5 Milliarden kWh Strom, so das Unternehmen.

Vattenfall verweist zudem auf seine internationale Erfahrung in der Offshore-Windenergie. In Europa ist es in sechs Märkten aktiv, von der Projektentwicklung über die Umsetzung bis zum Betrieb.

„Während wir das Projekt ‚Nordlicht‘ in Deutschland vorantreiben, ‚Zeevonk‘ in den Niederlanden weiterentwickeln und nun bei Hesselo und Holmsland in Dänemark die nächsten Schritte gehen, bauen wir konsequent auf unserer länderübergreifenden Erfahrung und Expertise im Bereich Offshore-Windenergie auf“, sagte Anne Mette Traberg.

Investitionsentscheidungen stehen noch aus

Mit der Vertragsunterzeichnung beginnt die nächste Entwicklungsphase. Vattenfall will die Planung beider Projekte in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden und weiteren Interessengruppen fortsetzen. Eine endgültige Entscheidung über den Bau der Windparks ist allerdings noch nicht gefallen.

Voraussetzung dafür sind die abschließenden Investitionsentscheidungen des Unternehmens sowie die erforderlichen behördlichen Genehmigungen. Ob die beiden Projekte tatsächlich bis 2032 ans Netz gehen, hängt somit vom weiteren Entwicklungs- und Genehmigungsverfahren ab. (sh)

Donnerstag, 5.11.2026, 10:51 Uhr
Susanne Harmsen
Energie & Management > Windkraft Offshore - Vattenfall unterzeichnet Verträge für zwei dänische Windparks
Anne Mette Traberg (Vattenfall) und Adrian Lübbert (Dänische Energieagentur) unterzeichnen die Verträge. Quelle: Vattenfall
Windkraft Offshore
Vattenfall unterzeichnet Verträge für zwei dänische Windparks
Vattenfall und die Dänische Energieagentur haben Verträge für die Offshore-Windparks Holmsland und Hesselo mit 1.800 MW Gesamtleistung unterzeichnet, die ab 2032 Strom liefern sollen.
Der schwedische Energiekonzern Vattenfall hat die endgültigen Verträge für die Offshore-Windprojekte Hesselo und Holmsland in Dänemark unterzeichnet. Vertragspartner ist die Dänische Energieagentur. Die Unterzeichnung markiert einen weiteren Schritt bei der Entwicklung der beiden geplanten Offshore-Windparks, die zusammen mindestens 1.800 MW Leistung erreichen sollen.

Die Projekte hatte Dänemark Vattenfall im August 2026 im Rahmen seiner jüngsten Offshore-Wind-Ausschreibung zugesprochen. Die Verträge unterzeichneten Anne Mette Traberg, Country Managerin für Dänemark bei Vattenfall, und Adrian Lübbert, Generaldirektor der Dänischen Energieagentur.

Im Zuge der Vereinbarung erhält das bisher unter dem Namen „North Sea I Mid“ geführte Vorhaben den Namen „Holmsland“. Damit will Vattenfall den Standort des geplanten Windparks vor der Küste von Holmsland auch im Projektnamen abbilden und eine einprägsamere Bezeichnung schaffen.

1.800 MW Leistung geplant

Das Projekt Hesselo soll im Kattegat entstehen und eine Mindestkapazität von 800 MW erreichen. Holmsland ist mit mindestens 1.000 MW in der Nordsee vor Hvide Sande geplant. Zusammen sollen die beiden Windparks die Offshore-Windkapazität Dänemarks um mindestens 1.800 MW erhöhen. Die Inbetriebnahme beider Anlagen ist für das Jahr 2032 vorgesehen.

Nach Angaben von Vattenfall sollen die Projekte dazu beitragen, den steigenden Strombedarf in Dänemark zu decken und die langfristigen Klimaziele des Landes zu unterstützen. Der Konzern betreibt bereits fünf Offshore-Windparks in Dänemark. Diese erzeugen jährlich rund 6,5 Milliarden kWh Strom, so das Unternehmen.

Vattenfall verweist zudem auf seine internationale Erfahrung in der Offshore-Windenergie. In Europa ist es in sechs Märkten aktiv, von der Projektentwicklung über die Umsetzung bis zum Betrieb.

„Während wir das Projekt ‚Nordlicht‘ in Deutschland vorantreiben, ‚Zeevonk‘ in den Niederlanden weiterentwickeln und nun bei Hesselo und Holmsland in Dänemark die nächsten Schritte gehen, bauen wir konsequent auf unserer länderübergreifenden Erfahrung und Expertise im Bereich Offshore-Windenergie auf“, sagte Anne Mette Traberg.

Investitionsentscheidungen stehen noch aus

Mit der Vertragsunterzeichnung beginnt die nächste Entwicklungsphase. Vattenfall will die Planung beider Projekte in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden und weiteren Interessengruppen fortsetzen. Eine endgültige Entscheidung über den Bau der Windparks ist allerdings noch nicht gefallen.

Voraussetzung dafür sind die abschließenden Investitionsentscheidungen des Unternehmens sowie die erforderlichen behördlichen Genehmigungen. Ob die beiden Projekte tatsächlich bis 2032 ans Netz gehen, hängt somit vom weiteren Entwicklungs- und Genehmigungsverfahren ab. (sh)

Donnerstag, 5.11.2026, 10:51 Uhr
Susanne Harmsen

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