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Energie & Management > Wasserstoffproduktion - Sunfire liefert zwei 100-MW-Elektrolyseure für Spanien
Repsol-Industriezentrum in Cartagena, Spanien. Quelle: Repsol
Wasserstoffproduktion

Sunfire liefert zwei 100-MW-Elektrolyseure für Spanien

Grüner Wasserstoff soll an zwei spanischen Raffineriestandorten grauen Wasserstoff ersetzen. Der Dresdner Elektrolyseurbauer Sunfire liefert dafür zwei Groß-Elektrolyseure. 
Die Anlagen sollen, wie Sunfire am 27. Januar mitteilte, in Cartagena im Süden Spaniens sowie in Muskiz nahe Bilbao im Norden des Landes entstehen. Beide Projekte plant der spanische Energie- und Industriekonzern Repsol gemeinsam mit Partnern.

Das Projekt in Cartagena setzt Repsol gemeinsam mit Enagas Renovable, der Tochter des spanischen Gasnetzbetreibers Enagas mit Sitz in Madrid, um. Die zweite Anlage entsteht in der Petronor-Raffinerie in Muskiz, die Repsol zusammen mit der Kutxabank betreibt, einer Regionalbank, die Industrie- und Infrastrukturprojekte finanziert.

Der Dresdner Elektrolyse-Spezialist liefert für jedes der beiden Projekte zehn Druck-Alkali-Module mit jeweils 10 MW Leistung. Vor Ort wollen Repsol und seine Projektpartner die Anlagen in bestehende Raffinerieprozesse und an die regionale Wasserstoffinfrastruktur anbinden.

30.000 Tonnen grüner Wasserstoff pro Jahr

Nach der geplanten Inbetriebnahme im Jahr 2029 soll jede der beiden Anlagen jährlich bis zu 15.000 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren. Als Stromquelle dienen, wie Sunfire versichert, erneuerbare Energiequellen. Repsol will den Wasserstoff nach eigenen Angaben vor allem für die Herstellung von Kraftstoffen mit reduziertem CO2-Fußabdruck einsetzen. Pro Standort sollen so jährlich bis zu 167.000  Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden.

Sunfire verweist auf bestehende Referenzen in Spanien. Bereits zuvor lieferte das Unternehmen einen Druck-Alkali-Elektrolyseur mit 10 MW Leistung an das Projekt „Basque Hydrogen“ im Hafen von Bilbao. Dort arbeiten der Raffineriebetreiber Petronor, die baskische Energieagentur EVE und Enagas Renovable zusammen. Die Anlage befindet sich laut Sunfire derzeit in der Installationsphase.

Laut Sunfire leisten die beiden Projekte einen Beitrag zu Repsols Ziel, fossil erzeugten Wasserstoff (sogenannter grauer Wasserstoff, der durch die Dampfreformierung von Erdgas entsteht) an seinen Industriestandorten schrittweise zu ersetzen. Gleichzeitig sollen sie die spanischen Dekarbonisierungsziele unterstützen und den Aufbau eines Marktes für grünen Wasserstoff fördern.

Dienstag, 27.01.2026, 13:00 Uhr
Davina Spohn
Energie & Management > Wasserstoffproduktion - Sunfire liefert zwei 100-MW-Elektrolyseure für Spanien
Repsol-Industriezentrum in Cartagena, Spanien. Quelle: Repsol
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Sunfire liefert zwei 100-MW-Elektrolyseure für Spanien
Grüner Wasserstoff soll an zwei spanischen Raffineriestandorten grauen Wasserstoff ersetzen. Der Dresdner Elektrolyseurbauer Sunfire liefert dafür zwei Groß-Elektrolyseure. 
Die Anlagen sollen, wie Sunfire am 27. Januar mitteilte, in Cartagena im Süden Spaniens sowie in Muskiz nahe Bilbao im Norden des Landes entstehen. Beide Projekte plant der spanische Energie- und Industriekonzern Repsol gemeinsam mit Partnern.

Das Projekt in Cartagena setzt Repsol gemeinsam mit Enagas Renovable, der Tochter des spanischen Gasnetzbetreibers Enagas mit Sitz in Madrid, um. Die zweite Anlage entsteht in der Petronor-Raffinerie in Muskiz, die Repsol zusammen mit der Kutxabank betreibt, einer Regionalbank, die Industrie- und Infrastrukturprojekte finanziert.

Der Dresdner Elektrolyse-Spezialist liefert für jedes der beiden Projekte zehn Druck-Alkali-Module mit jeweils 10 MW Leistung. Vor Ort wollen Repsol und seine Projektpartner die Anlagen in bestehende Raffinerieprozesse und an die regionale Wasserstoffinfrastruktur anbinden.

30.000 Tonnen grüner Wasserstoff pro Jahr

Nach der geplanten Inbetriebnahme im Jahr 2029 soll jede der beiden Anlagen jährlich bis zu 15.000 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren. Als Stromquelle dienen, wie Sunfire versichert, erneuerbare Energiequellen. Repsol will den Wasserstoff nach eigenen Angaben vor allem für die Herstellung von Kraftstoffen mit reduziertem CO2-Fußabdruck einsetzen. Pro Standort sollen so jährlich bis zu 167.000  Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden.

Sunfire verweist auf bestehende Referenzen in Spanien. Bereits zuvor lieferte das Unternehmen einen Druck-Alkali-Elektrolyseur mit 10 MW Leistung an das Projekt „Basque Hydrogen“ im Hafen von Bilbao. Dort arbeiten der Raffineriebetreiber Petronor, die baskische Energieagentur EVE und Enagas Renovable zusammen. Die Anlage befindet sich laut Sunfire derzeit in der Installationsphase.

Laut Sunfire leisten die beiden Projekte einen Beitrag zu Repsols Ziel, fossil erzeugten Wasserstoff (sogenannter grauer Wasserstoff, der durch die Dampfreformierung von Erdgas entsteht) an seinen Industriestandorten schrittweise zu ersetzen. Gleichzeitig sollen sie die spanischen Dekarbonisierungsziele unterstützen und den Aufbau eines Marktes für grünen Wasserstoff fördern.

Dienstag, 27.01.2026, 13:00 Uhr
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