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Der Energiekonzern Eon hat ein neues Angebot für große Photovoltaikanlagen samt Batteriespeicher für Geschäftskunden auf den Markt gebracht.
Der Eon-Konzern aus Essen kombiniert nun auch größere Solaranlagen ab 170 kW mit einem passenden Batteriespeicher. Das entspricht in der Regel einer nutzbaren Dachfläche von rund 800 Quadratmetern. „Die Kombination ermöglicht es ab sofort auch Unternehmen mit hohem Jahresstrombedarf ab 200.000 Kilowattstunden, sich noch stärker selbst mit Sonnenenergie zu versorgen“, heißt es in einer Mitteilung.
Ein Stromspeicher erhöht den Eigenverbrauch des erzeugten Solarstroms deutlich. Unternehmen können damit je nach Lastprofil und Anlagenauslegung rund 50 bis 70 Prozent ihres Strombedarfs selbst decken. Während Photovoltaikanlagen bereits heute häufig Eigenverbrauchsanteile von mehr als 80 Prozent erreichen, kann dieser Wert durch den Einsatz eines Speichers weiter steigen. Die Auslegung erfolgt auf Basis des jeweiligen Lastprofils des Betriebs.
Die Investition für eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher liege je nach Anlagengröße und Speicherkapazität bei etwa 330.000 bis 650.000 Euro, heißt es auf der dazugehörigen Webseite. Die Anlage werde individuell auf den Betrieb abgestimmt. Die Amortisationszeit betrage nach Unternehmensangaben in der Regel vier bis acht Jahre.
Durch einen geringeren Strombezug aus dem Netz und einen höheren Eigenverbrauch können Unternehmen je nach Anlagen- und Speichergröße durchschnittlich zwischen 60.000 und 170.000 Euro pro Jahr einsparen.
„Solaranlage plus Speicher bedeutet: weniger Abhängigkeit, mehr Kontrolle. Unternehmen gewinnen so Spielraum bei Kosten und Versorgung – unabhängig vom Strommarkt“, sagt Martin Endress, der in der Geschäftsführung von Eon Deutschland für Energielösungen verantwortlich ist.
Eon übernimmt bei den Projekten die Beratung, Planung, Errichtung und Inbetriebnahme der Anlagen. Darüber hinaus unterstützt das Unternehmen bei der Anmeldung beim zuständigen Netzbetreiber sowie bei weiteren erforderlichen Formalitäten. Die Speicher- und Photovoltaiksysteme werden als integrierte Gesamtlösung ausgelegt. Auf Wunsch können zusätzlich Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge sowie weitere energiewirtschaftliche Dienstleistungen eingebunden werden.
Mittwoch, 3.06.2026, 15:00 Uhr
Stefan Sagmeister
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