Quelle: Jonas Rosenberger
Die Stadt Olching hat beim kommunalen Versorgungsunternehmen jetzt allein das Sagen.
Mehrheitsgesellschafterin war die Stadt von Anfang an, nun gehören ihr die Stadtwerke zu 100 Prozent. Wie die 27.000 Einwohner zählende Kommune im oberbayerischen Landkreis Fürstenfeldbruck mitteilt, hat sie den 49-Prozentanteil der Stadtwerke Schwäbisch-Hall an dem Olchinger Versorger übernommen. „Alle strategischen Entscheidungen rund um Energie, Wärme und Infrastruktur bleiben damit direkt vor Ort“, heißt es aus Olching.
Bürgermeister Andreas Magg (SPD) verweist auf die „langjährige vertrauensvolle Unterstützung“ der Stadtwerke Schwäbisch Hall beim „Aufbau unseres Stadtwerks“. Jetzt sei der richtige Zeitpunkt, um „eigenständig und weiterhin kraftvoll die energiepolitischen Chancen und Herausforderungen unserer Heimatstadt anzugehen“, so das Stadtoberhaupt.
Das Unternehmen wurde im Jahr 2009 als „Energieversorgung Olching GmbH“ gegründet. Im selben Jahr erhielt es die Konzession für das Stromnetz der Gemeinde Olching und startete den Vertrieb von Gas und Strom. Ein 51-Prozentanteil des Versorgers war von Anfang in bayerischer Hand. Im Jahr 2014 erfolgte die Umfirmierung zur Stadtwerke Olching GmbH. Im Jahr 2024 erzielten die Stadtwerke ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 475.000 Euro. Die Zahl der Mitarbeitenden gibt das Unternehmen aktuell mit 21 an.
Mittwoch, 4.03.2026, 12:57 Uhr
Manfred Fischer
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