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Energie & Management > Photovoltaik - Next Kraftwerke vermarktet 173-MW-Solarpark über PPA
Quelle: Next Kraftwerke
Photovoltaik

Next Kraftwerke vermarktet 173-MW-Solarpark über PPA

Next Kraftwerke übernimmt die Vermarktung eines Großteils des Solarstroms aus einer riesigen PV-Anlage. Damit soll auch ein 100-MW-Elektrolyseur versorgt werden.
Next Kraftwerke vermarktet seit September 173 MW Solarleistung aus dem Sonnenpark Halenbeck-Rohlsdorf in Brandenburg am Day-Ahead-Markt, teilte das Unternehmen mit. Das entspricht rund 75 Prozent der installierten Gesamtleistung des Solarparks. Grundlage ist ein Stromabnahmevertrag (Power Purchase Agreement, PPA) mit einer Laufzeit von zehn Jahren zwischen Shell Energy und den Betreibergesellschaften des Solarparks.

Ein Teil des Solarstroms ist künftig für die Wasserstoffproduktion vorgesehen. Ab Januar kommenden Jahres soll der Strom für das Projekt „REFHYNE 2“ im Chemical Park Rheinland in Köln-Wesseling bereitgestellt werden. Dort ist der Betrieb eines Elektrolyseurs mit einer Leistung von 100 MW vorgesehen. Der damit erzeugte grüne Wasserstoff soll in industriellen Anwendungen zum Einsatz kommen.

Der Sonnenpark Halenbeck-Rohlsdorf verfügt über eine installierte Leistung von insgesamt 229 MW und erstreckt sich über rund 200 Hektar. Nach Angaben von Next Kraftwerke zählt er damit zu den größeren Photovoltaikprojekten in Deutschland. Die Anlage wird weitgehend ohne Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) betrieben. Die wirtschaftliche Grundlage bilden unter anderem langfristige Stromabnahmeverträge und die Vermarktung am Strommarkt.

Die übrigen rund 25 Prozent der Stromerzeugung vermarkten die Betreiber außerhalb des PPA. Zudem können Einwohner der Gemeinde nach Angaben der Projektgesellschaft über einen speziellen Stromtarif Strom aus der lokalen Erzeugung beziehen.

Bei der Vermarktung berücksichtigt Next Kraftwerke neben den Strompreisen auch Netzrestriktionen und negative Preise. Die Steuerung des Solarparks erfolgt dabei in Abstimmung mit dem Verteilnetzbetreiber Edis. Dadurch soll die Erzeugung bei Netzengpässen oder entsprechenden Marktsignalen angepasst werden können. Das betrifft insbesondere Zeiten mit hoher Solarstromeinspeisung und negativen Börsenstrompreisen.

Next Kraftwerke betreibt ein Virtuelles Kraftwerk, in dem nach Unternehmensangaben mehr als 15.000 dezentrale Stromerzeuger und Stromverbraucher vernetzt sind. Ihre gemeinsame Erzeugungsleistung liegt bei mehr als 12.000 MW. Das Kölner Unternehmen gehört seit 2021 zur Shell-Gruppe. (sag)

Dienstag, 8.09.2026, 14:31 Uhr
Stefan Sagmeister
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Quelle: Next Kraftwerke
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Next Kraftwerke vermarktet 173-MW-Solarpark über PPA
Next Kraftwerke übernimmt die Vermarktung eines Großteils des Solarstroms aus einer riesigen PV-Anlage. Damit soll auch ein 100-MW-Elektrolyseur versorgt werden.
Next Kraftwerke vermarktet seit September 173 MW Solarleistung aus dem Sonnenpark Halenbeck-Rohlsdorf in Brandenburg am Day-Ahead-Markt, teilte das Unternehmen mit. Das entspricht rund 75 Prozent der installierten Gesamtleistung des Solarparks. Grundlage ist ein Stromabnahmevertrag (Power Purchase Agreement, PPA) mit einer Laufzeit von zehn Jahren zwischen Shell Energy und den Betreibergesellschaften des Solarparks.

Ein Teil des Solarstroms ist künftig für die Wasserstoffproduktion vorgesehen. Ab Januar kommenden Jahres soll der Strom für das Projekt „REFHYNE 2“ im Chemical Park Rheinland in Köln-Wesseling bereitgestellt werden. Dort ist der Betrieb eines Elektrolyseurs mit einer Leistung von 100 MW vorgesehen. Der damit erzeugte grüne Wasserstoff soll in industriellen Anwendungen zum Einsatz kommen.

Der Sonnenpark Halenbeck-Rohlsdorf verfügt über eine installierte Leistung von insgesamt 229 MW und erstreckt sich über rund 200 Hektar. Nach Angaben von Next Kraftwerke zählt er damit zu den größeren Photovoltaikprojekten in Deutschland. Die Anlage wird weitgehend ohne Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) betrieben. Die wirtschaftliche Grundlage bilden unter anderem langfristige Stromabnahmeverträge und die Vermarktung am Strommarkt.

Die übrigen rund 25 Prozent der Stromerzeugung vermarkten die Betreiber außerhalb des PPA. Zudem können Einwohner der Gemeinde nach Angaben der Projektgesellschaft über einen speziellen Stromtarif Strom aus der lokalen Erzeugung beziehen.

Bei der Vermarktung berücksichtigt Next Kraftwerke neben den Strompreisen auch Netzrestriktionen und negative Preise. Die Steuerung des Solarparks erfolgt dabei in Abstimmung mit dem Verteilnetzbetreiber Edis. Dadurch soll die Erzeugung bei Netzengpässen oder entsprechenden Marktsignalen angepasst werden können. Das betrifft insbesondere Zeiten mit hoher Solarstromeinspeisung und negativen Börsenstrompreisen.

Next Kraftwerke betreibt ein Virtuelles Kraftwerk, in dem nach Unternehmensangaben mehr als 15.000 dezentrale Stromerzeuger und Stromverbraucher vernetzt sind. Ihre gemeinsame Erzeugungsleistung liegt bei mehr als 12.000 MW. Das Kölner Unternehmen gehört seit 2021 zur Shell-Gruppe. (sag)

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