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Energie & Management > Personalie - Nationaler Wasserstoffrat wird neu aufgestellt
Quelle: Shutterstock / Nep0
Personalie

Nationaler Wasserstoffrat wird neu aufgestellt

Die Wasserstoffpolitik der Bundesregierung erhält neue Strukturen. Mit der Reform des Nationalen Wasserstoffrats endet auch die Amtszeit des bisherigen Vorsitzenden.
Die Bundesregierung hat eine Reform des Nationalen Wasserstoffrats (NWR) beschlossen und damit den Weg für eine Neubesetzung des Gremiums freigemacht. Mit dem Inkrafttreten der neuen Satzung am 1. Juli 2026 enden die bisherigen Mitgliedschaften, darunter auch die des amtierenden Vorsitzenden Felix Matthes. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) will anschließend neue Mitglieder berufen.

Matthes prägte den Nationalen Wasserstoffrat seit seiner Gründung im Jahr 2020. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) würdigte den Energie- und Klimaexperten als eine Persönlichkeit, die die Arbeit des Gremiums mit fachlicher Integrität und klaren Positionen maßgeblich beeinflusst habe. Nach Angaben des Ministeriums habe der Rat in den vergangenen Jahren wichtige Beiträge zur deutschen Wasserstoffstrategie und zum Aufbau der Wasserstoffwirtschaft geleistet (wir berichteten).

Wirtschaftliche Fragen sollen mehr in den Fokus

Mit der Reform reagiert die Bundesregierung auf die veränderte Anforderungen beim Hochlauf des Wasserstoffmarktes. So soll der Rat künftig wirtschaftliche Fragestellungen stärker in den Mittelpunkt rücken. Zudem erweitert die Bundesregierung das Mandat des Gremiums auf Wasserstoffderivate und weitere Moleküle. Gleichzeitig soll die Arbeit des Rates enger an den Prioritäten der Bundesregierung ausgerichtet werden. Die neue Struktur sieht außerdem weniger Gremien und eine schlankere Organisation vor.

Nach Darstellung von Reiche verschiebt sich der Schwerpunkt der Wasserstoffpolitik zunehmend von technischen und regulatorischen Grundlagen hin zu wirtschaftlichen Fragen. Der Rat solle daher künftig stärker die Marktentwicklung begleiten und praxisnahe Empfehlungen liefern.

Die letzte Sitzung des Nationalen Wasserstoffrats in seiner bisherigen Zusammensetzung findet am 18. Juni statt. Die Mitgliedschaften laufen zum 30. Juni aus. Für Matthes endet die Amtszeit infolge der turnusmäßigen Neuaufstellung des Gremiums und nicht aufgrund einer personellen Entscheidung. Ob er dem Nationalen Wasserstoffrat auch künftig angehören wird, lässt die Bundesregierung bislang offen. Wer Matthes als Vorsitzender nachfolgen wird, hat die Regierung bislang nicht bekanntgegeben. Das Ministerium kündigte lediglich an, die neuen Mitglieder nach Inkrafttreten der Satzung zügig zu berufen.

Mittwoch, 10.06.2026, 15:30 Uhr
Davina Spohn
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Nationaler Wasserstoffrat wird neu aufgestellt
Die Wasserstoffpolitik der Bundesregierung erhält neue Strukturen. Mit der Reform des Nationalen Wasserstoffrats endet auch die Amtszeit des bisherigen Vorsitzenden.
Die Bundesregierung hat eine Reform des Nationalen Wasserstoffrats (NWR) beschlossen und damit den Weg für eine Neubesetzung des Gremiums freigemacht. Mit dem Inkrafttreten der neuen Satzung am 1. Juli 2026 enden die bisherigen Mitgliedschaften, darunter auch die des amtierenden Vorsitzenden Felix Matthes. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) will anschließend neue Mitglieder berufen.

Matthes prägte den Nationalen Wasserstoffrat seit seiner Gründung im Jahr 2020. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) würdigte den Energie- und Klimaexperten als eine Persönlichkeit, die die Arbeit des Gremiums mit fachlicher Integrität und klaren Positionen maßgeblich beeinflusst habe. Nach Angaben des Ministeriums habe der Rat in den vergangenen Jahren wichtige Beiträge zur deutschen Wasserstoffstrategie und zum Aufbau der Wasserstoffwirtschaft geleistet (wir berichteten).

Wirtschaftliche Fragen sollen mehr in den Fokus

Mit der Reform reagiert die Bundesregierung auf die veränderte Anforderungen beim Hochlauf des Wasserstoffmarktes. So soll der Rat künftig wirtschaftliche Fragestellungen stärker in den Mittelpunkt rücken. Zudem erweitert die Bundesregierung das Mandat des Gremiums auf Wasserstoffderivate und weitere Moleküle. Gleichzeitig soll die Arbeit des Rates enger an den Prioritäten der Bundesregierung ausgerichtet werden. Die neue Struktur sieht außerdem weniger Gremien und eine schlankere Organisation vor.

Nach Darstellung von Reiche verschiebt sich der Schwerpunkt der Wasserstoffpolitik zunehmend von technischen und regulatorischen Grundlagen hin zu wirtschaftlichen Fragen. Der Rat solle daher künftig stärker die Marktentwicklung begleiten und praxisnahe Empfehlungen liefern.

Die letzte Sitzung des Nationalen Wasserstoffrats in seiner bisherigen Zusammensetzung findet am 18. Juni statt. Die Mitgliedschaften laufen zum 30. Juni aus. Für Matthes endet die Amtszeit infolge der turnusmäßigen Neuaufstellung des Gremiums und nicht aufgrund einer personellen Entscheidung. Ob er dem Nationalen Wasserstoffrat auch künftig angehören wird, lässt die Bundesregierung bislang offen. Wer Matthes als Vorsitzender nachfolgen wird, hat die Regierung bislang nicht bekanntgegeben. Das Ministerium kündigte lediglich an, die neuen Mitglieder nach Inkrafttreten der Satzung zügig zu berufen.

Mittwoch, 10.06.2026, 15:30 Uhr
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