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Energie & Management > Bilanz - Gelsenwasser AG mit stabilem Ergebnis
Quelle: Fotolia / alexmat46
Bilanz

Gelsenwasser AG mit stabilem Ergebnis

Die Gelsenwasser AG hat im vergangenen Geschäftsjahr ein stabiles Ergebnis erwirtschaftet, unter anderem wegen des Netzgeschäftes. Der Konzern strukturiert seine Geschäftsfelder neu.
Die Ertragslage des Gelsenwasser-Konzerns zeigte sich auch im Geschäftsjahr 2025 stabil, teilte der Konzern am 31. März mit. „Um weiterhin nachhaltig ökonomisch erfolgreich zu sein, haben wir unsere Geschäftsfelder neu strukturiert“, teilte Gelsenwasser-Vorstandsvorsitzende Henning Deters mit. 

Das Unternehmen hat demnach seine Aktivitäten seit dem Jahresbeginn 2026 in den neun Geschäftsfeldern Wasser, Abwasser, Kreislaufwirtschaft, Energie- und Wärmenetze, Energiebeschaffung und -vertrieb, Dezentrale Energien, Stadtwerke, Industrieparks und Digitale Infrastruktur gebündelt. „Im Fokus jedes Geschäftsbereichs stehen die sichere Versorgung, der Aufbau zusätzlichen Geschäfts und die innovative Weiterentwicklung und Vernetzung der Aufgaben und Leistungen“, erläutert Deters.

Das Ergebnis der operativen Geschäftstätigkeit fiel mit 66 Millionen Euro um 6,2 Millionen Euro höher aus als 2024. Die positive Entwicklung ist laut Deters vor allem auf Ergebnisverbesserungen im Netzgeschäft sowie Rückstellungsauflösungen zurückzuführen.

Weniger Strom und Gas abgesetzt

Der Konzernjahresüberschuss betrug im vergangenen Geschäftsjahr 103,5 Millionen Euro und lag damit 13,8 Millionen Euro niedriger als der Vorjahreswert (117,3 Millionen Euro), der stark durch Sondereffekte wie die Wertaufholung bei einer Beteiligung und Rückstellungsauflösungen geprägt war. 

Die Umsatzerlöse bliefen sich im Jahr 2025 auf 2,95 Milliarden Euro und damit weniger als im Vorjahr mit 3,47 Milliarden Euro. Die Erlöse aus dem Gasverkauf lagen bei 2,09 Milliarden Euro und sind damit geringer als 2024 mit 2,38 Milliarden Euro. Auch die Erlöse beim Stromverkauf gingen zurück: von 754,5 Millionen Euro im Vorjahr auf 499,8 Millionen Euro im vergangenen Jahr.

Der Gasabsatz verminderte sich 2025 im Gelsenwasser-Konzern um 3,1 Prozent auf 47,7 Milliarden kWh, was in erster Linie auf rückläufige Gashandelsaktivitäten zurückzuführen ist, teilte der Konzern mit. Ohne die Berücksichtigung dieser Mengen aus der Zentralen Gasbeschaffung ist der Gesamtabsatz um 200 Millionen kWh gesunken; das betraf fast ausschließlich die Abgabe an Sondervertragskunden.

Der Stromabsatz des Gelsenwasser-Konzerns verminderte sich 2025 um 26,7 Prozent auf 4,6 Milliarden kWh. Die Minderabgabe entfiel ausschließlich auf die Zentrale Strombeschaffung (-1,7 TWh). Im Sonderkundengeschäft des klassischen Vertriebs konnte das Unternehmen einen Anstieg von 11,9 Prozent verzeichnen.

Mit der Gemeindewerke Wachtendonk GmbH wurde am 15. Juli 2025 ein Pachtvertrag über das Gasversorgungsnetz in Wachtendonk abgeschlossen; seit Jahresbeginn 2026 führt die Gelsenwasser Energienetze GmbH (GWN) dort den Netzbetrieb durch. Im Januar übernahm GWN außerdem den Gasnetzbetrieb in Castrop-Rauxel. Das Netz wird von der Stadtwerke Castrop-Rauxel GmbH gepachtet.

Dienstag, 31.03.2026, 14:11 Uhr
Heidi Roider
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Gelsenwasser AG mit stabilem Ergebnis
Die Gelsenwasser AG hat im vergangenen Geschäftsjahr ein stabiles Ergebnis erwirtschaftet, unter anderem wegen des Netzgeschäftes. Der Konzern strukturiert seine Geschäftsfelder neu.
Die Ertragslage des Gelsenwasser-Konzerns zeigte sich auch im Geschäftsjahr 2025 stabil, teilte der Konzern am 31. März mit. „Um weiterhin nachhaltig ökonomisch erfolgreich zu sein, haben wir unsere Geschäftsfelder neu strukturiert“, teilte Gelsenwasser-Vorstandsvorsitzende Henning Deters mit. 

Das Unternehmen hat demnach seine Aktivitäten seit dem Jahresbeginn 2026 in den neun Geschäftsfeldern Wasser, Abwasser, Kreislaufwirtschaft, Energie- und Wärmenetze, Energiebeschaffung und -vertrieb, Dezentrale Energien, Stadtwerke, Industrieparks und Digitale Infrastruktur gebündelt. „Im Fokus jedes Geschäftsbereichs stehen die sichere Versorgung, der Aufbau zusätzlichen Geschäfts und die innovative Weiterentwicklung und Vernetzung der Aufgaben und Leistungen“, erläutert Deters.

Das Ergebnis der operativen Geschäftstätigkeit fiel mit 66 Millionen Euro um 6,2 Millionen Euro höher aus als 2024. Die positive Entwicklung ist laut Deters vor allem auf Ergebnisverbesserungen im Netzgeschäft sowie Rückstellungsauflösungen zurückzuführen.

Weniger Strom und Gas abgesetzt

Der Konzernjahresüberschuss betrug im vergangenen Geschäftsjahr 103,5 Millionen Euro und lag damit 13,8 Millionen Euro niedriger als der Vorjahreswert (117,3 Millionen Euro), der stark durch Sondereffekte wie die Wertaufholung bei einer Beteiligung und Rückstellungsauflösungen geprägt war. 

Die Umsatzerlöse bliefen sich im Jahr 2025 auf 2,95 Milliarden Euro und damit weniger als im Vorjahr mit 3,47 Milliarden Euro. Die Erlöse aus dem Gasverkauf lagen bei 2,09 Milliarden Euro und sind damit geringer als 2024 mit 2,38 Milliarden Euro. Auch die Erlöse beim Stromverkauf gingen zurück: von 754,5 Millionen Euro im Vorjahr auf 499,8 Millionen Euro im vergangenen Jahr.

Der Gasabsatz verminderte sich 2025 im Gelsenwasser-Konzern um 3,1 Prozent auf 47,7 Milliarden kWh, was in erster Linie auf rückläufige Gashandelsaktivitäten zurückzuführen ist, teilte der Konzern mit. Ohne die Berücksichtigung dieser Mengen aus der Zentralen Gasbeschaffung ist der Gesamtabsatz um 200 Millionen kWh gesunken; das betraf fast ausschließlich die Abgabe an Sondervertragskunden.

Der Stromabsatz des Gelsenwasser-Konzerns verminderte sich 2025 um 26,7 Prozent auf 4,6 Milliarden kWh. Die Minderabgabe entfiel ausschließlich auf die Zentrale Strombeschaffung (-1,7 TWh). Im Sonderkundengeschäft des klassischen Vertriebs konnte das Unternehmen einen Anstieg von 11,9 Prozent verzeichnen.

Mit der Gemeindewerke Wachtendonk GmbH wurde am 15. Juli 2025 ein Pachtvertrag über das Gasversorgungsnetz in Wachtendonk abgeschlossen; seit Jahresbeginn 2026 führt die Gelsenwasser Energienetze GmbH (GWN) dort den Netzbetrieb durch. Im Januar übernahm GWN außerdem den Gasnetzbetrieb in Castrop-Rauxel. Das Netz wird von der Stadtwerke Castrop-Rauxel GmbH gepachtet.

Dienstag, 31.03.2026, 14:11 Uhr
Heidi Roider

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