Quelle: Katia Meyer-Tien
Ab 2033 soll ein neues Umspannwerk das bestehende ersetzen und die Stromversorgung in der Hansestadt langfristig absichern.
Die Flächen für den geplanten Energieknoten „Werderland“ im Bremer Industriehafen sind gesichert. Damit ist eine zentrale Voraussetzung für den Neubau eines leistungsfähigen Umspannwerks geschaffen, das ab dem Jahr 2033 in Betrieb gehen soll.
An dem Projekt sind die SWB AG, der Übertragungsnetzbetreiber Tennet Deutschland, die Wesernetz Bremen GmbH sowie die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH beteiligt. Die entsprechenden vertraglichen Vereinbarungen seien kürzlich abgeschlossen worden, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung. Der neue Energieknoten, der das bestehende Umspannwerk Blockland ersetzen soll, entsteht in unmittelbarer Nähe der Stahlwerke im Industriehafen.
Geplant ist, dass Tennet vor Ort ein 380-Kilovolt-Umspannwerk sowie eine Konverterstation, die den Austausch zwischen Wechsel- und Gleichstrom ermöglicht, errichtet. Wesernetz plant ein ergänzendes neues 110-Kilovolt-Umspannwerk. Mit dem Projekt soll auf den steigenden Strombedarf der Industrie sowie der Haushalte reagiert werden. Allein Wesernetz wird nach eigenen Angaben in den kommenden zehn Jahren Investitionen von deutlich über einer Milliarde Euro in den Ausbau des Netzes stecken.
Die Wirtschaftsförderung Bremen sieht in dem Projekt einen Beitrag zur Standortentwicklung. Geschäftsführer Andreas Heyer verwies auf die Bedeutung der gesicherten Flächen für Industrie und Infrastruktur und nannte das Projekt ein Beispiel, wie Wirtschaftsförderung und Energiewende gemeinsam gedacht werden können.
„Unser besonderer Dank gilt der Arcelor Mittal Bremen GmbH für die gute Kooperation bei der Lösung von Erschließungsfragen für das benachbarte Grundstück, auf dem nun das neue Umspannwerk entstehen wird“, so Heyer.
Dienstag, 16.12.2025, 13:24 Uhr
Fritz Wilhelm
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