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Energie & Management > Windkraft Onshore - 15-Tonnen-Rotorblatt reißt von Windrad ab
Quelle: Pixabay / Simon
Windkraft Onshore

15-Tonnen-Rotorblatt reißt von Windrad ab

Rotorblatt-Abstürze sind selten − in Bayern ist jetzt aber dennoch ein 60 Meter langes Bauteil zu Boden gefallen. Experten suchen nach der Ursache des Vorfalls. 
Bei Berching in der Oberpfalz ist ein 15 Tonnen schweres Rotorblatt von einer Windkraftanlage abgerissen und zu Boden gestürzt. Wie das Betreiberunternehmen mitteilte, wurde niemand verletzt. In der 30-jährigen Geschichte des Unternehmens sei dies der erste Vorfall dieser Art, sagte eine Sprecherin der Windpower-Gesellschaft aus Regensburg. 

Es werde mit Hochdruck an der Klärung der Ursache gearbeitet. Die eigenen Techniker würden dabei von einem Gutachter unterstützt. Laut Polizei wurde eine Straße in unmittelbarer Nähe vorübergehend gesperrt. 

Der Unfall ereignete sich im Bürgerwindpark von Berching in der Oberpfalz. Das betroffene Windrad ist im Jahr 2012 gebaut worden, im November ist es nach Angaben des Unternehmens zuletzt gewartet worden. Die Windkraftanlage ist mehr als 140 Meter hoch, ein Rotorblatt hat eine Länge von knapp 60 Metern.

Windkraftanlagen werden generell aber als sehr sicher eingestuft. Nach Angaben der Bayerischen Staatsregierung sind solche Schäden selten. 

Der TÜV hatte zuletzt etwa 50 gravierende Schäden an Windenergieanlagen pro Jahr in Deutschland verzeichnet, wobei rund 30.000 Anlagen in Betrieb seien. „Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Rotorblatt abbricht oder sich ein anderer schwerer Schaden ereignet, liegt also bei weniger als 2 Promille“, heißt es auf einer Informationsseite des Wirtschaftsministeriums in München zur Sicherheit bei Windkraftanlagen.

Donnerstag, 19.03.2026, 15:43 Uhr
dpa
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15-Tonnen-Rotorblatt reißt von Windrad ab
Rotorblatt-Abstürze sind selten − in Bayern ist jetzt aber dennoch ein 60 Meter langes Bauteil zu Boden gefallen. Experten suchen nach der Ursache des Vorfalls. 
Bei Berching in der Oberpfalz ist ein 15 Tonnen schweres Rotorblatt von einer Windkraftanlage abgerissen und zu Boden gestürzt. Wie das Betreiberunternehmen mitteilte, wurde niemand verletzt. In der 30-jährigen Geschichte des Unternehmens sei dies der erste Vorfall dieser Art, sagte eine Sprecherin der Windpower-Gesellschaft aus Regensburg. 

Es werde mit Hochdruck an der Klärung der Ursache gearbeitet. Die eigenen Techniker würden dabei von einem Gutachter unterstützt. Laut Polizei wurde eine Straße in unmittelbarer Nähe vorübergehend gesperrt. 

Der Unfall ereignete sich im Bürgerwindpark von Berching in der Oberpfalz. Das betroffene Windrad ist im Jahr 2012 gebaut worden, im November ist es nach Angaben des Unternehmens zuletzt gewartet worden. Die Windkraftanlage ist mehr als 140 Meter hoch, ein Rotorblatt hat eine Länge von knapp 60 Metern.

Windkraftanlagen werden generell aber als sehr sicher eingestuft. Nach Angaben der Bayerischen Staatsregierung sind solche Schäden selten. 

Der TÜV hatte zuletzt etwa 50 gravierende Schäden an Windenergieanlagen pro Jahr in Deutschland verzeichnet, wobei rund 30.000 Anlagen in Betrieb seien. „Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Rotorblatt abbricht oder sich ein anderer schwerer Schaden ereignet, liegt also bei weniger als 2 Promille“, heißt es auf einer Informationsseite des Wirtschaftsministeriums in München zur Sicherheit bei Windkraftanlagen.

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