Quelle: Pixabay / E&M
Die Energiebranche sorgt immer wieder für besondere Bilder. Einige davon präsentieren wir Ihnen in unserer Rubrik „Energiefoto der Woche“.
 |
| Quelle: Bayernwerk/Adriane Lochner |
Hägar ist ganz und gar nicht schrecklich. Er ist ein Zwergpudel – eigentlich ein alter Hase mit seiner zehnjährigen Trüffel-Schnüffel-Erfahrung. Die Bayernwerk Netz GmbH hat ihn kürzlich im Bamberger Hauptmoorswald seine Spürnase auf der beweideten Trassenfläche einer Hochspannungsleitung unter Beweis stellen lassen.
Wie der Netzbetreiber mitteilt, ging es darum, die Artenvielfalt unter den Leitungen der Eon-Tochter zu dokumentieren und wissenschaftlich auszuwerten. „Wir wollen uns einen Überblick über den gesamten Lebensraum verschaffen und haben daher verschiedene Kartierungen in Auftrag gegeben“, erklärt Trassenmanager Bernd Lang von der Bayernwerk Netz. Er ist für das ökologische Trassenmanagement in Nordbayern verantwortlich, bei dem Flächen unter Hochspannungsleitungen gemeinsam mit Tierhaltern durch Beweidung offengehalten werden.
Für Menschen ist der Hirschtrüffel, den Häger entdeckt hat, ungenießbar. Für Wildtiere sei er aber ein Leckerbissen, heißt es von Seiten des Bayernwerks. Und er ist eine von 284 Pilzarten, die im Rahmen einer Pilzkartierung nachgewiesen wurden. Diese verzeichnet nun unter anderem auch das zweifarbige Kristallhaarbecherchen und den Behangenen Düngerling, der auf Schaf- und Ziegendung wächst. Sogar unterirdisch wachsende Arten habe Hägar aufgespürt und so wertvolle Informationen über die Artenvielfalt im Bereich der Hochspannungsleitungen des Bayernwerks geliefert.
(fw)
Freitag, 10.07.2026, 15:21 Uhr
© 2026 Energie & Management GmbH