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Energie & Management > Beteiligung - Stadtwerke in Freudenstadt und Altensteig kooperieren
Quelle: Stadtwerke Altensteig
Beteiligung

Stadtwerke in Freudenstadt und Altensteig kooperieren

Die beiden kommunalen Energieversorger sollen nach dem Willen der Eigentümer in einer gemeinsamen  Kooperationsgesellschaft ausgewählte Aufgaben zusammenfassen.
Die Stadtwerke Freudenstadt und die Stadtwerke Altensteig in Baden-Württemberg wollen ihre Zusammenarbeit ausbauen. Ausgewählte Aufgaben sollen künftig in einer gemeinsamen Kooperationsgesellschaft gebündelt werden. Auch Badenova und Thüga streben eine Beteiligung an. Beide Stadtwerke bleiben dabei eigenständige Unternehmen mit ihren bisherigen Marken, Mitarbeitenden und Netzen.

Der Entscheidung seien in den vergangenen Monaten intensive Untersuchungen verschiedener Kooperationsmodelle vorausgegangen, heißt es in einer Mitteilung. Hintergrund seien unter anderem die steigenden regulatorischen Vorgaben der Bundesnetzagentur und der Landeskartellbehörden, zunehmende Anforderungen an IT-Systeme sowie die fortschreitende Digitalisierung.

Die neue Gesellschaft soll zentrale Dienstleistungen für beide Versorger übernehmen. Vorgesehen sind insbesondere Aufgaben aus den Bereichen Netz und Technik, Beschaffung und Vertrieb, Informationstechnologie und Shared Services sowie weitere Dienstleistungen. Durch die Bündelung sollen Prozesse effizienter organisiert, Kompetenzen stärker spezialisiert und Vertretungen bei Urlaub oder Krankheit besser abgesichert werden.

Auch die Freiburger Badenova und die Stadtwerkegesellschaft Thüga sollen bei der Kooperation eine Rolle spielen. Beide Unternehmen streben nach Angaben der Stadtwerke eine Beteiligung an der neuen Gesellschaft an. Sie wollen sich als Partner einbringen und gemeinsam mit den Kommunen die Energieversorgung in der Region weiterentwickeln.

Die Stadtwerke Altensteig sind ein Eigenbetrieb der Stadt Altensteig und damit vollständig in kommunaler Hand. Zum Portfolio gehören Strom-, Gas- und Wasserversorgung, Nahwärme und Telekommunikation. Hinzu kommen unter anderem Contracting, Messstellenbetrieb und Installationsleistungen sowie der Betrieb von Parkhäusern und Bädern.

Die Stadtwerke Freudenstadt bieten Strom, Erdgas, Wasser und Wärme an und betreiben Strom-, Gas- und Wassernetze sowie Breitbandnetze. An der Stadtwerke Freudenstadt GmbH & Co. KG hält die Stadt Freudenstadt 65 Prozent. Thüga ist mit 20 Prozent und Badenova mit 15 Prozent beteiligt.

„Mit der Kooperationsgesellschaft schaffen wir eine starke Grundlage, um die Energieversorgung unserer Region langfristig wirtschaftlich, sicher und zukunftsfähig aufzustellen“, sagt Freudenstadts Oberbürgermeister Adrian Sonder, Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Freudenstadt.

Altensteigs Bürgermeister Oliver Valha ergänzt: „Unsere beiden Stadtwerke verbindet seit vielen Jahren ein gemeinsames Verständnis von kommunaler Verantwortung und Kundennähe. Die Kooperation ermöglicht es uns, Kräfte zu bündeln, Synergien zu nutzen und gleichzeitig die regionale Identität sowie die Eigenständigkeit beider Unternehmen dauerhaft zu erhalten.“ (sag)

Freitag, 7.08.2026, 11:02 Uhr
Stefan Sagmeister
Energie & Management > Beteiligung - Stadtwerke in Freudenstadt und Altensteig kooperieren
Quelle: Stadtwerke Altensteig
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Stadtwerke in Freudenstadt und Altensteig kooperieren
Die beiden kommunalen Energieversorger sollen nach dem Willen der Eigentümer in einer gemeinsamen  Kooperationsgesellschaft ausgewählte Aufgaben zusammenfassen.
Die Stadtwerke Freudenstadt und die Stadtwerke Altensteig in Baden-Württemberg wollen ihre Zusammenarbeit ausbauen. Ausgewählte Aufgaben sollen künftig in einer gemeinsamen Kooperationsgesellschaft gebündelt werden. Auch Badenova und Thüga streben eine Beteiligung an. Beide Stadtwerke bleiben dabei eigenständige Unternehmen mit ihren bisherigen Marken, Mitarbeitenden und Netzen.

Der Entscheidung seien in den vergangenen Monaten intensive Untersuchungen verschiedener Kooperationsmodelle vorausgegangen, heißt es in einer Mitteilung. Hintergrund seien unter anderem die steigenden regulatorischen Vorgaben der Bundesnetzagentur und der Landeskartellbehörden, zunehmende Anforderungen an IT-Systeme sowie die fortschreitende Digitalisierung.

Die neue Gesellschaft soll zentrale Dienstleistungen für beide Versorger übernehmen. Vorgesehen sind insbesondere Aufgaben aus den Bereichen Netz und Technik, Beschaffung und Vertrieb, Informationstechnologie und Shared Services sowie weitere Dienstleistungen. Durch die Bündelung sollen Prozesse effizienter organisiert, Kompetenzen stärker spezialisiert und Vertretungen bei Urlaub oder Krankheit besser abgesichert werden.

Auch die Freiburger Badenova und die Stadtwerkegesellschaft Thüga sollen bei der Kooperation eine Rolle spielen. Beide Unternehmen streben nach Angaben der Stadtwerke eine Beteiligung an der neuen Gesellschaft an. Sie wollen sich als Partner einbringen und gemeinsam mit den Kommunen die Energieversorgung in der Region weiterentwickeln.

Die Stadtwerke Altensteig sind ein Eigenbetrieb der Stadt Altensteig und damit vollständig in kommunaler Hand. Zum Portfolio gehören Strom-, Gas- und Wasserversorgung, Nahwärme und Telekommunikation. Hinzu kommen unter anderem Contracting, Messstellenbetrieb und Installationsleistungen sowie der Betrieb von Parkhäusern und Bädern.

Die Stadtwerke Freudenstadt bieten Strom, Erdgas, Wasser und Wärme an und betreiben Strom-, Gas- und Wassernetze sowie Breitbandnetze. An der Stadtwerke Freudenstadt GmbH & Co. KG hält die Stadt Freudenstadt 65 Prozent. Thüga ist mit 20 Prozent und Badenova mit 15 Prozent beteiligt.

„Mit der Kooperationsgesellschaft schaffen wir eine starke Grundlage, um die Energieversorgung unserer Region langfristig wirtschaftlich, sicher und zukunftsfähig aufzustellen“, sagt Freudenstadts Oberbürgermeister Adrian Sonder, Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Freudenstadt.

Altensteigs Bürgermeister Oliver Valha ergänzt: „Unsere beiden Stadtwerke verbindet seit vielen Jahren ein gemeinsames Verständnis von kommunaler Verantwortung und Kundennähe. Die Kooperation ermöglicht es uns, Kräfte zu bündeln, Synergien zu nutzen und gleichzeitig die regionale Identität sowie die Eigenständigkeit beider Unternehmen dauerhaft zu erhalten.“ (sag)

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