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RWE baut seine Beteiligung am Übertragungsnetzbetreiber Amprion weiter aus. Der durchgerechnete Anteil des Essener Konzerns steigt auf rund 58 Prozent.
RWE erhöht erneut seine Beteiligung am Übertragungsnetzbetreiber Amprion. Der Essener Energiekonzern hat eine Vereinbarung zum Erwerb weiterer 3 Prozent der Anteile an der Beteiligungsgesellschaft „M 31“ geschlossen. Nach Abschluss der Transaktion hält RWE die Mehrheit an M 31. Der durchgerechnete Anteil des Konzerns an Amprion steigt damit auf rund 58 Prozent.
M 31 hält 74,9 Prozent der Anteile an Amprion. An der Beteiligungsgesellschaft sind neben RWE deutsche institutionelle Finanzinvestoren beteiligt. Die übrigen 25,1 Prozent an Amprion liegen bei RWE Alkaios, einem Gemeinschaftsunternehmen von RWE und Apollo Global Management. Über beide Beteiligungswege hält RWE damit mittelbar Anteile am Dortmunder Übertragungsnetzbetreiber. Das Closing dieser Transaktion ist nach Genehmigung durch das Bundeskartellamt bereits erfolgt, teilte RWE in seiner Mitteilung vom 17. September weiter mit.
Mitte Juni hatte RWE bereits angekündigt, ihre durchgerechnete Beteiligung an Amprion durch den Erwerb mittelbarer Anteile zu erhöhen (wir berichteten). Die Finanzierung des Anteilserwerbs erfolgte nach Unternehmensangaben vollständig über die am 22. Juni abgeschlossene Eigenkapitalerhöhung.
Amprion mit Sitz in Dortmund ist einer der vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber. Das Netz erstreckt sich über sieben Bundesländer und versorgt rund 29 Millionen Menschen. Nach Angaben von RWE plant Amprion in den kommenden Jahren umfangreiche Investitionen in den Ausbau des Übertragungsnetzes.
Mit der höheren Beteiligung will RWE zusätzliche Finanzmittel für diese Investitionen bereitstellen. Insgesamt sollen 6,5 Milliarden Euro bis 2031 im Zusammenhang mit der Beteiligung an Amprion in den Netzausbau fließen, teilte RWE im Juni mit. (hr)
Donnerstag, 17.09.2026, 11:22 Uhr
Heidi Roider
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