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Energie & Management > Regenerative - PV und Windkraft statt Kohlestrom von RWE
Solarpark Bedburg an der A44. Quelle: RWE
Regenerative

PV und Windkraft statt Kohlestrom von RWE

Die Neuland Hambach GmbH beteiligt sich mit 49 Prozent an einer weiteren Photovoltaikanlage der RWE. Drei PV-Anlagen und ein Batteriespeicher ersetzen künftig Braunkohlenstrom.
Die Kommunen am Tagebau Hambach und RWE bauen ihre im Jahr 2024 geschlossene Partnerschaft weiter aus. Über eine gemeinsame Projektgesellschaft mit RWE hat die Neuland Hambach GmbH 49 Prozent an einer von RWE errichteten Photovoltaikanlage erworben. Neuland Hambach ist die Interessenvertretung der Anrainerkommunen Elsdorf, Jülich, Kerpen, Merzenich, Niederzier und Titz. Die Anlage in der Nähe der Ortschaft Niederzier verfügt über eine Leistung von rund 14 MWp und ist seit Sommer 2025 in Betrieb.
 
Damit betreiben die Partner laut RWE nun gemeinsam drei große Solaranlagen und einen Batteriespeicher im Tagebau Hambach. Die insgesamt über 109.000 Solarmodule liefern zusammen in der Spitze eine elektrische Leistung von 61 MW. Der Batteriespeicher mit einer Kapazität von 8 MW hilft, die Stromeinspeisung noch besser an den Bedarf anzupassen.

Weitere Beteiligung möglich

Zudem hätten die Kommunen die Option, sich über die Neuland Hambach GmbH auch an zukünftigen Erneuerbare-Energien-Projekten von RWE im Tagebau Hambach zu beteiligen. Katja Wünschel, CEO RWE Renewables Europe & Australia sagt: „Die Beteiligung der Kommunen zeigt: Die Energiewende findet Akzeptanz, wenn Menschen mitgestalten.“ RWE bleibe auch nach der Braunkohle in der Region verankert.
 
Braunkohle-Vorstand Lars Kulik der RWE-Power ergänzte: „Mit Solaranlagen in Kombination mit einem Speicher nutzen wir unsere Flächen im Tagebau Hambach sinnvoll und nachhaltig.“ Für Niederzier betonte Bürgermeister Frank Rombey: „Die Erträge aus der Photovoltaikanlage geben uns Spielräume, den Raum von morgen in Teilen aktiv zu gestalten.“

RWE baut erneuerbare Energien im Rheinischen Revier aus

Insgesamt betreibt RWE neun Onshore-Windparks und neun Photovoltaikanlagen im Rheinischen Revier – vier davon mit integriertem Batteriespeicher. Weitere Wind- und Solarparks sind in der Region im Bau und in Planung. Insgesamt komm das Unternehmen nach eigenen Angaben hier auf über 100 MW Leistung. Weitere Solarprojekte seien in Bau und in Planung. Solarparks im Tagebau profitieren von einer bestmöglichen und bereits vorhandenen Energieinfrastruktur mit nahezu unbegrenzten Einspeisekapazitäten. Genehmigungsstrategisch von Vorteil seien auch die deutlich vereinfachten Bauleitplanverfahren.

So ging der RWE „indeland“-Solarpark als Leuchtturmprojekt der Region nach nur 20 Wochen Bauzeit ans Netz. RWE hatte 11 Millionen Euro in die 1,4 Kilometer breite Anlage mit ihren 26.500 Modulen investiert. Dem ersten Spatenstich gingen gut zwei Jahre Projektplanung voraus – deutlich weniger als bei Vergleichsprojekten auf deutschem Grund. Auch im Umfeld der Tagebaue entwickelt RWE Solarprojekte. Ein Beispiel dafür ist der Solarpark Bedburg, welcher auf einer rekultivierten Fläche entlang der Autobahn A44 errichtet wurde und seit September 2024 Grünstrom erzeugt.

Freitag, 6.02.2026, 11:34 Uhr
Susanne Harmsen
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Solarpark Bedburg an der A44. Quelle: RWE
Regenerative
PV und Windkraft statt Kohlestrom von RWE
Die Neuland Hambach GmbH beteiligt sich mit 49 Prozent an einer weiteren Photovoltaikanlage der RWE. Drei PV-Anlagen und ein Batteriespeicher ersetzen künftig Braunkohlenstrom.
Die Kommunen am Tagebau Hambach und RWE bauen ihre im Jahr 2024 geschlossene Partnerschaft weiter aus. Über eine gemeinsame Projektgesellschaft mit RWE hat die Neuland Hambach GmbH 49 Prozent an einer von RWE errichteten Photovoltaikanlage erworben. Neuland Hambach ist die Interessenvertretung der Anrainerkommunen Elsdorf, Jülich, Kerpen, Merzenich, Niederzier und Titz. Die Anlage in der Nähe der Ortschaft Niederzier verfügt über eine Leistung von rund 14 MWp und ist seit Sommer 2025 in Betrieb.
 
Damit betreiben die Partner laut RWE nun gemeinsam drei große Solaranlagen und einen Batteriespeicher im Tagebau Hambach. Die insgesamt über 109.000 Solarmodule liefern zusammen in der Spitze eine elektrische Leistung von 61 MW. Der Batteriespeicher mit einer Kapazität von 8 MW hilft, die Stromeinspeisung noch besser an den Bedarf anzupassen.

Weitere Beteiligung möglich

Zudem hätten die Kommunen die Option, sich über die Neuland Hambach GmbH auch an zukünftigen Erneuerbare-Energien-Projekten von RWE im Tagebau Hambach zu beteiligen. Katja Wünschel, CEO RWE Renewables Europe & Australia sagt: „Die Beteiligung der Kommunen zeigt: Die Energiewende findet Akzeptanz, wenn Menschen mitgestalten.“ RWE bleibe auch nach der Braunkohle in der Region verankert.
 
Braunkohle-Vorstand Lars Kulik der RWE-Power ergänzte: „Mit Solaranlagen in Kombination mit einem Speicher nutzen wir unsere Flächen im Tagebau Hambach sinnvoll und nachhaltig.“ Für Niederzier betonte Bürgermeister Frank Rombey: „Die Erträge aus der Photovoltaikanlage geben uns Spielräume, den Raum von morgen in Teilen aktiv zu gestalten.“

RWE baut erneuerbare Energien im Rheinischen Revier aus

Insgesamt betreibt RWE neun Onshore-Windparks und neun Photovoltaikanlagen im Rheinischen Revier – vier davon mit integriertem Batteriespeicher. Weitere Wind- und Solarparks sind in der Region im Bau und in Planung. Insgesamt komm das Unternehmen nach eigenen Angaben hier auf über 100 MW Leistung. Weitere Solarprojekte seien in Bau und in Planung. Solarparks im Tagebau profitieren von einer bestmöglichen und bereits vorhandenen Energieinfrastruktur mit nahezu unbegrenzten Einspeisekapazitäten. Genehmigungsstrategisch von Vorteil seien auch die deutlich vereinfachten Bauleitplanverfahren.

So ging der RWE „indeland“-Solarpark als Leuchtturmprojekt der Region nach nur 20 Wochen Bauzeit ans Netz. RWE hatte 11 Millionen Euro in die 1,4 Kilometer breite Anlage mit ihren 26.500 Modulen investiert. Dem ersten Spatenstich gingen gut zwei Jahre Projektplanung voraus – deutlich weniger als bei Vergleichsprojekten auf deutschem Grund. Auch im Umfeld der Tagebaue entwickelt RWE Solarprojekte. Ein Beispiel dafür ist der Solarpark Bedburg, welcher auf einer rekultivierten Fläche entlang der Autobahn A44 errichtet wurde und seit September 2024 Grünstrom erzeugt.

Freitag, 6.02.2026, 11:34 Uhr
Susanne Harmsen

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