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Energie & Management > Smart Metering - Pfalzwerke und PPC-Tochter bauen Kommunikationsnetz auf
Quelle: Shutterstock
Smart Metering

Pfalzwerke und PPC-Tochter bauen Kommunikationsnetz auf

Die Pfalzwerke und Coms4Grid errichten seit Oktober dieses Jahres eine Kommunikationsinfrastruktur auf Breitband-Powerline-Basis (BPL).
Der Start eines gemeinsamen WAN-as-a-Service-Projekts ist laut den Pfalzwerken ein wichtiger Schritt zur Digitalisierung der Energieinfrastruktur in Rheinland-Pfalz. Seit Oktober dieses Jahres läuft der Aufbau einer Kommunikationsinfrastruktur auf Basis von Breitband-Powerline bereits gemeinsam mit „Coms4Grid“, einer Tochtergesellschaft des Smart-Meter-Gateway-Herstellers PPC.

Den Partnern zufolge wurden in diesem Jahr die ersten 1.000 Endpunkte des Netzes in Betrieb genommen. In einer Mitteilung heißt es, der weitere Ausbau werde „zügig“ erfolgen. Für 2026 sei die Anbindung von 15.000 Endpunkten vorgesehen.

Die PPC-Tochter habe die Monteure der Pfalzwerke geschult, stelle die BPL-Hardware und das Anschlusszubehör bereit und verantworte auch die technische Anbindung an den Smart-Meter-Gateway-Administrator. Diese Rolle übernimmt die Voltaris GmbH, der auch die Beschaffung der Geräte obliegt. An diesem Unternehmen sind die Pfalzwerke mit 50 Prozent beteiligt.

Der Smart-Meter-Gateway-Administrator ist entweder der Messstellenbetreiber oder ein Unternehmen, das vom Messstellenbetreiber beauftragt wurde. Zur Stellenbeschreibung des Administrators gehören etwa die Installation der Smart Meter Gateways, ihre Konfiguration und Inbetriebnahme, die informationstechnische Anbindung von Messgeräten und anderen technischen Einrichtungen an das Gateway sowie dessen Wartung. Um die Rolle auszuüben, muss man vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifiziert sein.

„Die zugesicherte hohe Konnektivität von mehr als 90 Prozent für die SMGWs im Keller stärkt die Effizienz und Resilienz im Rollout“, sagt Roland Klaiber, Geschäftsführer der Coms4Grid.

Eine wesentliche Herausforderung für die Anbindung von intelligenten Messsystemen an eine Kommunikationsinfrastruktur zur Übertragung von Messwerten und auch zu Schalten und Steuern von Anlagen ist die Konnektivität. Smart Meter Gateways (SMGW), die in tief liegenden Kellerräumen verbaut sind, lassen sich in der Regel nicht mit herkömmlichem Mobilfunk erreichen.

Neben der Breitband-Powerline-Technologie ist das 450-MHz-Netz, das derzeit bundesweit von 450 Connect und Partnern aus der Energiewirtschaft errichtet wird, eine Alternative. Auch diese Technologie wird von den Pfalzwerken nach eigenen Angaben genutzt, um den Rollout intelligenter Messsysteme voranzubringen und die gesetzlich vorgegebenen Pflichteinbaufälle bei intelligenten Messsystemen zu erreichen.

Donnerstag, 18.12.2025, 08:56 Uhr
Fritz Wilhelm
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Pfalzwerke und PPC-Tochter bauen Kommunikationsnetz auf
Die Pfalzwerke und Coms4Grid errichten seit Oktober dieses Jahres eine Kommunikationsinfrastruktur auf Breitband-Powerline-Basis (BPL).
Der Start eines gemeinsamen WAN-as-a-Service-Projekts ist laut den Pfalzwerken ein wichtiger Schritt zur Digitalisierung der Energieinfrastruktur in Rheinland-Pfalz. Seit Oktober dieses Jahres läuft der Aufbau einer Kommunikationsinfrastruktur auf Basis von Breitband-Powerline bereits gemeinsam mit „Coms4Grid“, einer Tochtergesellschaft des Smart-Meter-Gateway-Herstellers PPC.

Den Partnern zufolge wurden in diesem Jahr die ersten 1.000 Endpunkte des Netzes in Betrieb genommen. In einer Mitteilung heißt es, der weitere Ausbau werde „zügig“ erfolgen. Für 2026 sei die Anbindung von 15.000 Endpunkten vorgesehen.

Die PPC-Tochter habe die Monteure der Pfalzwerke geschult, stelle die BPL-Hardware und das Anschlusszubehör bereit und verantworte auch die technische Anbindung an den Smart-Meter-Gateway-Administrator. Diese Rolle übernimmt die Voltaris GmbH, der auch die Beschaffung der Geräte obliegt. An diesem Unternehmen sind die Pfalzwerke mit 50 Prozent beteiligt.

Der Smart-Meter-Gateway-Administrator ist entweder der Messstellenbetreiber oder ein Unternehmen, das vom Messstellenbetreiber beauftragt wurde. Zur Stellenbeschreibung des Administrators gehören etwa die Installation der Smart Meter Gateways, ihre Konfiguration und Inbetriebnahme, die informationstechnische Anbindung von Messgeräten und anderen technischen Einrichtungen an das Gateway sowie dessen Wartung. Um die Rolle auszuüben, muss man vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifiziert sein.

„Die zugesicherte hohe Konnektivität von mehr als 90 Prozent für die SMGWs im Keller stärkt die Effizienz und Resilienz im Rollout“, sagt Roland Klaiber, Geschäftsführer der Coms4Grid.

Eine wesentliche Herausforderung für die Anbindung von intelligenten Messsystemen an eine Kommunikationsinfrastruktur zur Übertragung von Messwerten und auch zu Schalten und Steuern von Anlagen ist die Konnektivität. Smart Meter Gateways (SMGW), die in tief liegenden Kellerräumen verbaut sind, lassen sich in der Regel nicht mit herkömmlichem Mobilfunk erreichen.

Neben der Breitband-Powerline-Technologie ist das 450-MHz-Netz, das derzeit bundesweit von 450 Connect und Partnern aus der Energiewirtschaft errichtet wird, eine Alternative. Auch diese Technologie wird von den Pfalzwerken nach eigenen Angaben genutzt, um den Rollout intelligenter Messsysteme voranzubringen und die gesetzlich vorgegebenen Pflichteinbaufälle bei intelligenten Messsystemen zu erreichen.

Donnerstag, 18.12.2025, 08:56 Uhr
Fritz Wilhelm

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