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Seitenwechsel in Nordhessen. Die Stadtwerke der Kreisstadt Eschwege haben ihren künftigen Geschäftsführer beim Partnerunternehmen Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH gefunden.
Ein guter Bekannter wird der nächste Geschäftsführer bei den Stadtwerken Eschwege. Die Nordhessen haben Markus Jungermann (45) für ihre Leitungsposition gewinnen können. Er kommt von der KVV-Gruppe, dem Versorger aus der benachbarten Großstadt Kassel.
Der Wechsel des Diplom-Ökonomen erfolgt zum Februar 2027, wenn er die alleinige Geschäftsführung übernimmt. Bis Ende des kommenden Jahres wird er dann noch an der Seite des scheidenden Verantwortlichen Markus Lecke tätig sein. Dieser arbeitet seinen Nachfolger ein und tritt dann nach rund einem Vierteljahrhundert an der Stadtwerke-Spitze in den Ruhestand (wir berichteten).
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Übernimmt ab 1. Februar 2027 die Geschäftsführung beim Versorger in Eschwege: Markus Jungermann Quelle: Stadtwerke Eschwege |
Markus Jungermann stammt selbst aus Nordhessen und ist seit 2007 bei der KVV-Tochter Städtische Werke AG beschäftigt. Er begann im Konzerncontrolling und erhielt dann Aufgaben im Bereich der erneuerbaren Energien. Seit 2021 ist er Leiter Erneuerbare Energien und Innovationsmanagement. Dazu hat er die Geschäftsführung bei eigens gegründeten Windpark-Gesellschaften in der Region übernommen.
Die Partnerschaft der Stadtwerke Eschwege und der Städtischen Werke existiert seit einiger Zeit. Beide Unternehmen kooperieren im Verbund Stadtwerke Union Nordhessen (SUN) mit fünf weiteren Versorgern der Region. Gemeinsam entwickeln sie darin Projekte der Energiewende. Darauf hebt auch KVV-Geschäftsführer Carsten Harkner ab, der das Ausscheiden Jungermanns laut Mitteilung zwar bedauere. Er freue sich allerdings zugleich darauf, „dass wir auch in Zukunft weiter eng zusammenarbeiten können“.
Die Stadtwerke Eschwege verfügen über etwa 120 Mitarbeitende. Der Aufsichtsrat vertraut gemäß Mitteilung der Fähigkeit Markus Jungermanns, die anstehenden Aufgaben vorantreiben zu können. Sie berühren besonders die Bereiche Wärmewende, Ausbau der Windenergie, Bürgerbeteiligungsmodelle, Sektorkopplung und regionale Wertschöpfung.
Dienstag, 20.01.2026, 14:34 Uhr
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