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Energie & Management > Speicher - MET-Tochter baut Batteriespeicher-Portfolio auf
Quelle: Comax
Speicher

MET-Tochter baut Batteriespeicher-Portfolio auf

Comax France hat zehn Batteriespeicher mit 57 MW ans Netz gebracht. Damit steigt die operative Speicherleistung der MET-Tochter in Frankreich auf mehr als 86 MW.
Comax France hat zehn Batteriespeicher-Systeme (Battery Energy Storage Systems, BESS) mit zusammen 57 MW Leistung und 114 MWh Speicherkapazität in Frankreich fertiggestellt und an die Verteilnetze angeschlossen. Vor der Fertigstellung des neuen Portfolios betrieb Comax France rechnerisch Batteriespeicher mit rund 29 MW Leistung und 29 MW Kapazität. Durch die zusätzlichen 57 MW steigt die operative Leistung auf mehr als 86 MW. Bei der Speicherkapazität wächst das Portfolio um 114 MWh auf 143 MWh. Die neu errichteten Anlagen verfügen damit über eine Speicherdauer von zwei Stunden bei Nennleistung.

Comax gehört zur Schweizer MET Group. Das Unternehmen hatte das Speicherportfolio nach eigenen Angaben über einen Zeitraum von drei Jahren entwickelt. Die zehn Anlagen verteilen sich auf mehrere Standorte in Frankreich. Angaben zur Leistung der einzelnen Standorte, zu den Netzanschlusspunkten und zum Investitionsvolumen machte MET nicht.

Als Generalunternehmer verantwortete das französische Unternehmen Entech die Planung, Beschaffung und Errichtung der Anlagen. Bei den Batteriesystemen setzt Comax auf Speichercontainer von CATL. Die Wechselrichter stammen von SMA. Nach Angaben von MET gingen die Anlagen früher als zunächst geplant in Betrieb und hielten den vorgesehenen Kostenrahmen ein.

Speicher sollen Flexibilität bereitstellen

Comax will die Batteriespeicher für Flexibilitätsleistungen im französischen Stromsystem einsetzen. MET nennt unter anderem Netzdienstleistungen und die Integration von Strom aus erneuerbaren Energien als Einsatzfelder. Die MET Group baut Batteriespeicher inzwischen auch außerhalb Frankreichs aus.

Der Konzern entwickelt und erwirbt nach eigenen Angaben BESS-Projekte in mehreren europäischen Märkten. Dabei verfolgt das Unternehmen sowohl Stand-alone-Projekte als auch Anlagen, bei denen Batteriespeicher mit Erzeugungsanlagen für erneuerbare Energien kombiniert werden.

Batteriespeichersysteme gewinnen für das Unternehmen an Bedeutung. Ende 2024 übernahm die MET Group daher das französische Unternehmen Comax France, das auf die Entwicklung und den Betrieb von Batteriespeichern spezialisiert ist (wir berichteten).

Die MET Group mit Hauptsitz in der Schweiz handelt mit Erdgas, LNG und Strom und betreibt Erzeugungs- und Flexibilitätsanlagen. Für 2025 weist der Konzern einen Umsatz von 28,6 Milliarden Euro aus. Das gehandelte Stromvolumen lag bei 160 TWh, das Erdgasvolumen bei 241 Milliarden Kubikmetern. (hr)

Mittwoch, 26.08.2026, 10:33 Uhr
Heidi Roider
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Quelle: Comax
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MET-Tochter baut Batteriespeicher-Portfolio auf
Comax France hat zehn Batteriespeicher mit 57 MW ans Netz gebracht. Damit steigt die operative Speicherleistung der MET-Tochter in Frankreich auf mehr als 86 MW.
Comax France hat zehn Batteriespeicher-Systeme (Battery Energy Storage Systems, BESS) mit zusammen 57 MW Leistung und 114 MWh Speicherkapazität in Frankreich fertiggestellt und an die Verteilnetze angeschlossen. Vor der Fertigstellung des neuen Portfolios betrieb Comax France rechnerisch Batteriespeicher mit rund 29 MW Leistung und 29 MW Kapazität. Durch die zusätzlichen 57 MW steigt die operative Leistung auf mehr als 86 MW. Bei der Speicherkapazität wächst das Portfolio um 114 MWh auf 143 MWh. Die neu errichteten Anlagen verfügen damit über eine Speicherdauer von zwei Stunden bei Nennleistung.

Comax gehört zur Schweizer MET Group. Das Unternehmen hatte das Speicherportfolio nach eigenen Angaben über einen Zeitraum von drei Jahren entwickelt. Die zehn Anlagen verteilen sich auf mehrere Standorte in Frankreich. Angaben zur Leistung der einzelnen Standorte, zu den Netzanschlusspunkten und zum Investitionsvolumen machte MET nicht.

Als Generalunternehmer verantwortete das französische Unternehmen Entech die Planung, Beschaffung und Errichtung der Anlagen. Bei den Batteriesystemen setzt Comax auf Speichercontainer von CATL. Die Wechselrichter stammen von SMA. Nach Angaben von MET gingen die Anlagen früher als zunächst geplant in Betrieb und hielten den vorgesehenen Kostenrahmen ein.

Speicher sollen Flexibilität bereitstellen

Comax will die Batteriespeicher für Flexibilitätsleistungen im französischen Stromsystem einsetzen. MET nennt unter anderem Netzdienstleistungen und die Integration von Strom aus erneuerbaren Energien als Einsatzfelder. Die MET Group baut Batteriespeicher inzwischen auch außerhalb Frankreichs aus.

Der Konzern entwickelt und erwirbt nach eigenen Angaben BESS-Projekte in mehreren europäischen Märkten. Dabei verfolgt das Unternehmen sowohl Stand-alone-Projekte als auch Anlagen, bei denen Batteriespeicher mit Erzeugungsanlagen für erneuerbare Energien kombiniert werden.

Batteriespeichersysteme gewinnen für das Unternehmen an Bedeutung. Ende 2024 übernahm die MET Group daher das französische Unternehmen Comax France, das auf die Entwicklung und den Betrieb von Batteriespeichern spezialisiert ist (wir berichteten).

Die MET Group mit Hauptsitz in der Schweiz handelt mit Erdgas, LNG und Strom und betreibt Erzeugungs- und Flexibilitätsanlagen. Für 2025 weist der Konzern einen Umsatz von 28,6 Milliarden Euro aus. Das gehandelte Stromvolumen lag bei 160 TWh, das Erdgasvolumen bei 241 Milliarden Kubikmetern. (hr)

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