Quelle: Fotolia / bluedesign
Die Stadtwerke Schwäbisch Hall hielten einst 100 Prozent an der Bürgerbeteiligungsgesellschaft Solar Invest. Dann trennten sie sich von Anteilen, um sie nun sukzessive zurückzukaufen.
Die Solar Invest AG ist eine Tochter der Stadtwerke Schwäbisch Hall, die ihren Anteil an der Erneuerbaren-Gesellschaft nach und nach erhöht. Das erfolgt auf Beschluss des Rates der baden-württembergischen Kommune auch 2026.
Wie ein Sprecher des Versorgers auf Anfrage dieser Redaktion erklärt, bieten die Stadtwerke Anteilseignern von Solar Invest grundsätzlich einen Rückkauf der Aktien an. Dazu komme es häufig in Erbfällen. Im Jahr 2026 stehen zunächst zehn Rückkäufe an.
Im Jahr 2010 ging Solar Invest als Bürgerbeteiligungsgesellschaft der Stadtwerke an den Start. 14 Jahre später erwirtschaftete das Unternehmen mit der Planung, Finanzierung, Errichtung, Verwaltung und dem Betrieb vornehmlich von Solarkraftwerken einen Jahresüberschuss von 1,77 Millionen Euro. Der Stromertrag des Jahres 2024 belief sich auf etwa 80 Millionen kWh.
813.000 Euro des letzten ausgewiesenen Gewinns gab Solar Invest laut Mitteilung an die Anteilseigner weiter. Ausgegeben sind aktuell etwas mehr als 62.000 Stückaktien, auf die jeweils 13 Euro Dividende entfielen. Die Stadtwerke halten etwa 72 Prozent der Anteilsscheine, durch die Zukäufe ändere sich an diesem Wert laut Sprecher nicht viel. Der Rest befindet sich in Streubesitz.
Donnerstag, 19.02.2026, 11:10 Uhr
Volker Stephan
© 2026 Energie & Management GmbH