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Energie & Management > Bilanz - EVM plant Investitionen von 580 Millionen Euro
Quelle: Pixabay / David Schwarzenberg
Bilanz

EVM plant Investitionen von 580 Millionen Euro

Die Die Energieversorgung Mittelrhein (evm) zeigt sich mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 zufrieden. Sowohl Kundenzuwachs als auch die Marktposition konnte ausgebaut werden.
Die Energieversorgung Mittelrhein (EVM) mit Sitz in Koblenz hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Jahresüberschuss nach Steuern von 56,1 Millionen Euro abgeschlossen. Damit lag das Ergebnis zwar 4,8 Millionen Euro unter dem bislang höchsten Wert, der im Vorjahr erreicht wurde, blieb aber auf hohem Niveau. Der Umsatz belief sich auf rund eine Milliarde Euro. Gleichzeitig gewann der Regionalversorger nach eigenen Angaben rund 9.400 neue Strom- und Gaskunden hinzu. Damit versorgt das Unternehmen inzwischen rund 340.000 Kunden im nördlichen Rheinland-Pfalz.

Die EVM schüttet 48,5 Millionen Euro an die beteiligten Städte und Gemeinden aus. Weitere 7,5 Millionen Euro fließen laut dem Versorger in die Rücklagen und stärken die Eigenkapitalbasis des Unternehmens. „Diese Stärkung unserer Finanzkraft stellt eine wichtige Basis für unsere geplanten Investitionen dar. Wir wollen auch in den kommenden Jahren gezielt in die Weiterentwicklung unserer Stromnetze sowie in weitere Wind- und Solarparks investieren“, erklärte Vorstand Mithun Basu. 

​Investitionsprogramm bis 2030

Bereits 2025 erhöhte die EVM ihr Investitionsbudget auf 43,1 Millionen Euro. Etwa die Hälfte dieser Summe investierte das Unternehmen in den Ausbau der Stromnetze. Für den laufenden Fünfjahreszeitraum plant das Unternehmen Investitionen von insgesamt rund 580 Millionen Euro. Schwerpunkte bilden der Netzausbau sowie neue Projekte zur Stromerzeugung aus Wind- und Solarenergie.

Nach Angaben des Unternehmens entsteht derzeit mit dem Windpark Schneifelhöhe das bislang größte Einzelprojekt. Der Windpark soll 2027 in Betrieb gehen und eine installierte Leistung von 77 MW erreichen. Nach Unternehmensangaben lässt sich damit der Strombedarf von rund 160.000 Einwohnern decken. Für die zweite Jahreshälfte 2026 plant die EVM außerdem den Baustart eines Solarparks in einer ehemaligen Tongrube bei Weltersburg-Guckheim. Parallel arbeitet das Unternehmen an weiteren Projekten zur regionalen Stromerzeugung. Ziel ist es, die Kundinnen und Kunden bis 2030 vollständig mit regional erzeugtem Ökostrom zu versorgen.

Wärmenetze und Energiedienstleistungen

Neben dem Ausbau der Stromerzeugung investiert der Versorger zudem in die Wärmeversorgung. In Koblenz plant das Unternehmen unter anderem die Erweiterung des bestehenden Wärmenetzes im Stadtteil Rauental. 

Wachstum meldet die EVM auch im eigenen Handwerksgeschäft. Die „evm Service GmbH“ beschäftigt inzwischen rund 80 Mitarbeitende. Im vergangenen Jahr installierte das Unternehmen nach eigenen Angaben mehr als 150 Heizungsanlagen sowie mehr als 150 Photovoltaikanlagen. Ergänzt wurde das Angebot um den „evm+ Energiepilot“, der den Stromverbrauch und die Eigenerzeugung im Haushalt optimieren und mit dynamischen Stromtarifen kombinieren soll.

Montag, 29.06.2026, 11:44 Uhr
Heidi Roider
Energie & Management > Bilanz - EVM plant Investitionen von 580 Millionen Euro
Quelle: Pixabay / David Schwarzenberg
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EVM plant Investitionen von 580 Millionen Euro
Die Die Energieversorgung Mittelrhein (evm) zeigt sich mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 zufrieden. Sowohl Kundenzuwachs als auch die Marktposition konnte ausgebaut werden.
Die Energieversorgung Mittelrhein (EVM) mit Sitz in Koblenz hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Jahresüberschuss nach Steuern von 56,1 Millionen Euro abgeschlossen. Damit lag das Ergebnis zwar 4,8 Millionen Euro unter dem bislang höchsten Wert, der im Vorjahr erreicht wurde, blieb aber auf hohem Niveau. Der Umsatz belief sich auf rund eine Milliarde Euro. Gleichzeitig gewann der Regionalversorger nach eigenen Angaben rund 9.400 neue Strom- und Gaskunden hinzu. Damit versorgt das Unternehmen inzwischen rund 340.000 Kunden im nördlichen Rheinland-Pfalz.

Die EVM schüttet 48,5 Millionen Euro an die beteiligten Städte und Gemeinden aus. Weitere 7,5 Millionen Euro fließen laut dem Versorger in die Rücklagen und stärken die Eigenkapitalbasis des Unternehmens. „Diese Stärkung unserer Finanzkraft stellt eine wichtige Basis für unsere geplanten Investitionen dar. Wir wollen auch in den kommenden Jahren gezielt in die Weiterentwicklung unserer Stromnetze sowie in weitere Wind- und Solarparks investieren“, erklärte Vorstand Mithun Basu. 

​Investitionsprogramm bis 2030

Bereits 2025 erhöhte die EVM ihr Investitionsbudget auf 43,1 Millionen Euro. Etwa die Hälfte dieser Summe investierte das Unternehmen in den Ausbau der Stromnetze. Für den laufenden Fünfjahreszeitraum plant das Unternehmen Investitionen von insgesamt rund 580 Millionen Euro. Schwerpunkte bilden der Netzausbau sowie neue Projekte zur Stromerzeugung aus Wind- und Solarenergie.

Nach Angaben des Unternehmens entsteht derzeit mit dem Windpark Schneifelhöhe das bislang größte Einzelprojekt. Der Windpark soll 2027 in Betrieb gehen und eine installierte Leistung von 77 MW erreichen. Nach Unternehmensangaben lässt sich damit der Strombedarf von rund 160.000 Einwohnern decken. Für die zweite Jahreshälfte 2026 plant die EVM außerdem den Baustart eines Solarparks in einer ehemaligen Tongrube bei Weltersburg-Guckheim. Parallel arbeitet das Unternehmen an weiteren Projekten zur regionalen Stromerzeugung. Ziel ist es, die Kundinnen und Kunden bis 2030 vollständig mit regional erzeugtem Ökostrom zu versorgen.

Wärmenetze und Energiedienstleistungen

Neben dem Ausbau der Stromerzeugung investiert der Versorger zudem in die Wärmeversorgung. In Koblenz plant das Unternehmen unter anderem die Erweiterung des bestehenden Wärmenetzes im Stadtteil Rauental. 

Wachstum meldet die EVM auch im eigenen Handwerksgeschäft. Die „evm Service GmbH“ beschäftigt inzwischen rund 80 Mitarbeitende. Im vergangenen Jahr installierte das Unternehmen nach eigenen Angaben mehr als 150 Heizungsanlagen sowie mehr als 150 Photovoltaikanlagen. Ergänzt wurde das Angebot um den „evm+ Energiepilot“, der den Stromverbrauch und die Eigenerzeugung im Haushalt optimieren und mit dynamischen Stromtarifen kombinieren soll.

Montag, 29.06.2026, 11:44 Uhr
Heidi Roider

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